Glanz, Genuss und große Namen: Die achte Nacht der Sterne im Mercedes-Benz Museum Stuttgart
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Wenn sich an einem Winterabend mehr als 275 Sterneköchinnen und Sterneköche, rund 1.000 handverlesene Gäste und die Spitzen der Branche an einem Ort versammeln, dann ist klar: Es ist wieder Nacht der Sterne. Am Montag, den 9. Februar, wurde das Mercedes-Benz Museum in Stuttgart einmal mehr zur Bühne für eines der bedeutendsten Gastro-Events der Welt – glamourös, genussvoll und in jeder Hinsicht außergewöhnlich.
Seit 2012 wird die Nacht der Sterne von der ahgz – Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung (dfv Mediengruppe) gemeinsam mit dem Burghotel Staufeneck organisiert. Dahinter stehen Persönlichkeiten, die das Format mit Leidenschaft aufgebaut haben: Rolf Straubinger sowie Klaus und Ann-Kathrin Schurr. Unterstützt von starken Partnern wie der Intergastra, FrischeParadies und dem Mercedes-Benz Museum hat sich die Gala über die Jahre zu einem internationalen Branchentreffen mit Kultstatus entwickelt. Die achte Ausgabe knüpfte nahtlos an diese Erfolgsgeschichte an.
Ein Abend, der Maßstäbe setzt
Schon der Auftakt ließ keinen Zweifel daran, dass dieser Abend etwas Besonderes werden würde. Ab 17 Uhr startet ein Champagner-Empfang im Foyer des Mercedes-Benz Museums, wahlweise alkoholfrei. Zwischen ikonischer Architektur und automobiler Geschichte lag spürbar Spannung in der Luft. Kurz darauf begann das Bühnenprogramm mit der Verleihung der ahgz Sterne Awards – moderiert von Ann-Kathrin Geyr-Schurr und Thomas Meyer. Die ahgz zeichnet mit diesem exklusiven Ranking jedes Jahr die besten Küchenchefs und Restaurants im deutschsprachigen Raum aus. Grundlage sind die Bewertungen der wichtigsten Restaurantführer, gewichtet nach einer Befragung von 200 Spitzengastronomen. Ein System, das nicht nur transparent ist, sondern von der Branche selbst getragen wird.
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Ausgezeichnete Sterneköche
Deutschlands beste Restaurants 2026
Der Höhepunkt des Abends: die Bekanntgabe der Spitzenplätze. Den ersten Rang der ahgz Sterne Awards 2026 teilen sich zwei absolute Ausnahmeadressen. Das Restaurant Jan in München unter der Leitung von Jan Hartwig sowie die Schwarzwaldstube im Hotel Traube Tonbach in Baiersbronn mit Küchenchef Torsten Michel wurden als Deutschlands beste Restaurants ausgezeichnet. Ein starkes Signal für die Vielfalt und Qualität der deutschsprachigen Spitzengastronomie. Auf den weiteren Plätzen folgten klangvolle Namen wie Victor’s Fine Dining by Christian Bau, das Waldhotel Sonnora, Aqua im Ritz-Carlton Wolfsburg, Rutz in Berlin oder The Table von Kevin Fehling in Hamburg. Ein Ranking, das nicht nur beeindruckt, sondern auch zeigt, auf welch konstant hohem Niveau hier gekocht wird. Ein besonderer Moment war zudem die Vergabe des Sonderpreises an Rolf Straubinger und Klaus Schurr, die gemeinsam mit der ahgz das Format Nacht der Sterne gegründet und über Jahre hinweg geprägt haben. Lang anhaltender Applaus machte deutlich, wie groß die Anerkennung für diese Leistung ist.

Präsentationsauswahl der Partner
Kulinarik auf höchstem Niveau
Ab 19.30 Uhr verlagerte sich der Fokus vom offiziellen Teil auf das, was die Nacht der Sterne seit jeher auszeichnet: Genuss. Im Atrium des Museums servierten Rolf Straubinger, Markus Waibel und das Team des Burghotels Staufeneck gemeinsam mit Partnern kulinarische Meisterleistungen. Präzise, kreativ und handwerklich auf den Punkt – ein kulinarischer Streifzug, der Gespräche anstieß und Begegnungen erleichterte. Zwischen den Stationen traf man auf alte Bekannte, neue Gesichter und viele der ganz Großen der Branche. Drei-Sterne-Köche, TV-Persönlichkeiten, Nachwuchstalente, Entscheider aus Hotellerie, Wirtschaft, Politik und Kultur – Networking auf höchstem Niveau, aber ohne steife Förmlichkeit. Business Casual war nicht nur der Dresscode, sondern auch das Gefühl des Abends.

Kleine Auswahl aus dem Menü des Abends
Nachts im Museum
Ab 22.30 Uhr öffnete sich das Mercedes-Benz Museum für eine besondere Entdeckungsreise. Die Geschichte des Automobils, kombiniert mit Live-Musik der Band Groovin’ Affairs, Clubbing und ausgelassener Stimmung, machte den Abend endgültig zu einem Erlebnis, das in Erinnerung bleibt. Bis 1 Uhr wurde gefeiert, diskutiert und gelacht, bevor Shuttle-Services die Gäste sicher in die Stadt und zu den Hotels brachten.

Nachts im Museum
Der perfekte Ausklang: das Katerfrühstück
Wer dachte, damit sei alles gesagt, wurde am nächsten Morgen eines Besseren belehrt. Beim „Katerfrühstück“ by Transgourmet Cook auf der Intergastra hieß es ankommen, durchatmen und weiterreden. Champagner, Austern, Rollmops, frisch geschnittener Serrano-Schinken und Flying Dishes sorgten für einen entspannten Start in den Messetag. Zwischen Champagnerglas und Kaffeetasse entstanden Gespräche, die oft genauso wertvoll waren wie die des Vorabends.
Ein Branchentreffen mit Strahlkraft
Die achte Nacht der Sterne hat eindrucksvoll gezeigt, warum dieses Event weltweit als größtes Treffen von Sterneköchen gilt und in der Vergangenheit sogar im Guinness-Buch der Rekorde stand. Mehr als 450 Spitzenköchinnen und -köche, davon 275 mit Sternen, waren in Stuttgart dabei. Sie alle haben diesen Abend zu dem gemacht, was er war: ein Fest für die Gastronomie, für Qualität, für Austausch und für echte Begeisterung.
Die Nacht der Sterne ist längst mehr als eine Gala. Sie ist ein Treffpunkt, ein Zeichen der Wertschätzung und ein Spiegel dessen, was die Branche ausmacht. Die achte Ausgabe im Mercedes-Benz Museum hat das eindrucksvoll bewiesen – und die Vorfreude auf die nächste Nacht der Sterne spürbar wachsen lassen.
MK Schechler

