ADAC Stauprognose 24. bis 26. Juli: Ferienverkehr erreicht neuen Höhepunkt

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Auch am kommenden Wochenende ist nach Angaben des ADAC mit starkem Ferienreiseverkehr zu rechnen. Zwar beginnen in keinem weiteren Bundesland die Sommerferien, dennoch haben mit Ausnahme von Bayern und Baden-Württemberg nahezu alle Bundesländer Ferien. Auch in den Nachbarländern sind die Schulferien in vollem Gange, wodurch der Urlaubs- und Transitverkehr weiter zunimmt.

Besonders belastet sind die Reiserouten in Richtung Alpen, Süddeutschland sowie Nord- und Ostsee. Bei schönem Wetter sorgt zusätzlich der Ausflugsverkehr für volle Straßen rund um Seen, in Mittelgebirgen und im Alpenraum.

Die stärksten Belastungen werden am Freitagnachmittag bis in den Abend sowie am Samstagvormittag erwartet. Am Wochenende kommt es zudem durch den Rückreiseverkehr aus den Urlaubs- und Ausflugsregionen zu einem erhöhten Stauaufkommen. Rund 1.000 Autobahnbaustellen bremsen den Verkehr zusätzlich aus.

Stau auf der Autobahn

Mit erheblichen Verzögerungen ist insbesondere auf folgenden Autobahnen zu rechnen:
A1 Fehmarn – Hamburg – Bremen – Dortmund – Köln
A3 Oberhausen – Köln – Frankfurt – Würzburg sowie Passau
A4 Aachen – Köln sowie Dresden – Görlitz
A5 Kassel – Frankfurt – Karlsruhe – Basel
A7 Flensburg – Hamburg – Hannover – Würzburg sowie Ulm – Füssen
A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
A9 Halle/Leipzig – Nürnberg – München
A10 Berliner Ring
A20, A21, A23 und A24 in Richtung Ost- und Nordsee
A44 Dortmund – Kassel
A61 Mönchengladbach – Koblenz
A81 Singen – Stuttgart
A95 München – Garmisch-Partenkirchen
A96 Lindau – München
A99 Autobahnring München

Für LKW über 7,5 Tonnen gilt bis einschließlich 31. August das Ferienfahrverbot auf zahlreichen Autobahnen und Bundesstraßen. Es gilt samstags von 7 bis 20 Uhr.

Auch im benachbarten Ausland sorgen Ferienverkehr und Baustellen für Behinderungen. In Österreich sind vor allem die Alpen-Transitstrecken betroffen, darunter die Westautobahn (A1), die Pyhrnautobahn (A9), die Tauernautobahn (A10), die Inntalautobahn (A12) und die Brennerautobahn (A13). Die Sanierung der Luegbrücke führt dort zu zusätzlichen Einschränkungen. Auch die Arlberg-Route (B 197) und die Fernpass-Route (B 179) bleiben staugefährdet.

In der Schweiz sind insbesondere die Gotthard-Route (A2), die San-Bernardino-Route (A13) sowie die Autobahnen A1 und A3 betroffen. In Italien muss auf der Brennerroute (A22) sowie auf den Verbindungen Schweiz–Mailand–Genua (A9/A7) mit Verzögerungen gerechnet werden.

Am Montag, dem 27. Juli, findet in Tirol erneut eine Blockabfertigung für den Schwerverkehr statt. Zudem werden in Deutschland und Österreich an staugefährdeten Strecken Abfahrtssperren eingerichtet, um Ausweichverkehr zu vermeiden.

Urlauber, die am Wochenende in die Niederlande reisen, müssen eine Vollsperrung der A12 zwischen Grijsoord und Maanderbroek beachten. Die Sperrung gilt von Freitag, 21 Uhr, bis Montag, 5 Uhr. Für Reisende an die niederländische Nordseeküste bedeutet dies längere Umleitungen und eine längere Fahrzeit.
An den deutschen Grenzen können aufgrund der Grenzkontrollen ebenfalls Wartezeiten entstehen.

Wer flexibel ist, sollte den Freitagnachmittag und den Samstagvormittag meiden. Vor der Abfahrt empfiehlt es sich, einen Blick auf die aktuelle Verkehrslage zu werfen und ausreichend Zeitreserven einzuplanen.

Weitere Informationen finden Sie auf www.adac.de.

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