Künstlerisch stark, wirtschaftlich erfolgreich – Die Ludwigsburger Schlossfestspiele 2025 ziehen eine rundum positive Bilanz

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Mit der gefeierten Tanzproduktion »Strawinsky in Paris«, einer Koproduktion mit dem Staatstheater am Gärtnerplatz, enden am 1. August die Ludwigsburger Schlossfestspiele 2025. Die Leitung der Internationalen Festspiele Baden-Württemberg zieht ein durchweg positives Fazit: künstlerische Highlights, starkes Besucherinteresse, volle Säle.

Intendant Lucas Reuter, erstmals für die Festspiele verantwortlich, spricht von einem „intensiven und inspirierenden Sommer“, der durch Vielseitigkeit und Ausdruckskraft der Künstlerinnen und Künstler geprägt war. Reuter betont die „internationale Vielfalt“ des Programms – und vor allem die Offenheit des Publikums: „Es freut mich sehr, wie neugierig und zahlreich sich das Publikum auf unser großes Portfolio eingelassen hat.“

Leticia Moreno, „Spanische Nacht“


Auch aus wirtschaftlicher Sicht verzeichnet Geschäftsführer Johannes Ernst eine erfreuliche Entwicklung: Mit über 28.000 Besucher*innen, einer Auslastung von 82 Prozent und einem Einnahmeplus über Plan liegt die Festspielzeit 2025 auf Spitzenniveau. 35 Veranstaltungen waren ausverkauft, der Ticketverkauf übertraf die Erwartungen deutlich. „Ein starkes Signal für die kommenden Jahre“, so Ernst.

Die ganze Stadt wird Bühne
Die Festspiele 2025 verwandelten Ludwigsburgs Schlösser und Parklandschaften in lebendige Spielstätten: vom großen Open-Air im Schlosshof und auf der Domäne Monrepos bis zu intimen Kammerkonzerten in Favorite und Monrepos. Klassikgrößen wie Anne-Sophie Mutter, Arcadi Volodos, Elisabeth Leonskaja oder Joana Mallwitz standen neben jungen Talenten wie Giorgi Gigashvili oder Alexandra Dovgan. Auch Preisträger*innen des ARD-Musikwettbewerbs fanden ihren Platz im hochkarätigen Line-Up.

Ein Fokus lag erneut auf gesellschaftlich relevanten Programmen. Künstlerische Handschrift und politische Haltung gingen Hand in Hand – und das kam an. Das Publikum zeigte sich offen für neue Formate: Interaktive Clubnächte im Palais Grävenitz, musikalische Radtouren mit dem französischen Ensemble Les Forces Majeures und die neue Reihe Musik im Freien zogen hunderte Besucher*innen an.

Kunst, Kooperationen und ein starkes junges Publikum
Erstmalig wagten sich die Festspiele auch in die Bildende Kunst: Die Ausstellung mit Fotografien von Vera Mercer in der Alten Porzellanmanufaktur wurde von rund 2.000 Gästen besucht. Auch das junge Publikum zeigte Interesse wie nie: Mit 1.500 verkauften Karten an Schüler*innen, Studierende und Azubis wurde ein Rekord aufgestellt.

Ein weiterer Höhepunkt war die ausverkaufte Inszenierung der Mozart-Oper »Zaide« in Koproduktion mit der Staatsoper Stuttgart – ein Erfolg für das barocke Schlosstheater, das durch diese Produktion überregionale Aufmerksamkeit erhielt. Weitere hochklassige Kooperationen u. a. mit der Deutschen Radio Philharmonie, dem Freiburger Barockorchester und der Internationalen Bachakademie Stuttgart rundeten das vielfältige Programm ab.

Ausblick: Festspielzeit 2026
Die Ludwigsburger Schlossfestspiele 2026 starten am 12. Juni und laufen bis zum 4. August. Angekündigt sind zahlreiche internationale Koproduktionen, Uraufführungen und deutsche Erstaufführungen. Der Vorverkauf beginnt am 5. Dezember 2025.

Die Messlatte liegt hoch – aber mit dem Rückenwind einer erfolgreichen Saison scheint der Kurs klar: Ludwigsburg bleibt auch 2026 ein Zentrum künstlerischer Energie.

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