Gedanken-Experiment: Was würde passieren, wenn wir uns in Zukunft alle pflanzenbetont ernähren?

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So würde sich eine pflanzenbetonte Ernährungsweise auf Menschen, Tiere und die Umwelt auswirken – Rezept für vegetarische Pizza

Pflanzenbetonte Ernährung liegt im Trend. Doch welche Vorteile kann eine solche Ernährungsform uns und unserem Planeten bringen? Die Antworten liefert ein Gedankenexperiment der Lebensmittelmarke Alpro.

Gut fürs Klima, gut für den Planeten
Wie Lebensmittel angebaut, geerntet und produziert werden, hat starke Auswirkungen: auf die Tiere, das Wasser, die Luft und damit auf das gesamte Klima der Erde. Wenn sich die Weltbevölkerung in Zukunft mehr pflanzenbetont ernähren würde, hätte das einen positiven Einfluss auf unseren Planeten, davon ist Brand Marketing Managerin DACH Alexandra Stell von Alpro überzeugt: „Von allen Lebensmitteln haben pflanzliche Produkte die niedrigsten Umweltauswirkungen in Bezug auf Kohlenstoffemissionen, Wasserverbrauch und Landnutzung. Mit einer pflanzenbetonteren Ernährung könnten wir unseren ökologischen Fußabdruck deutlich reduzieren. Neben veränderten Essgewohnheiten benötigen wir auch eine bessere Nahrungsmittelproduktion durch landwirtschaftliche und technologische Innovationen. Ein weiteres Ziel sollte sein, Lebensmittelabfälle entlang der gesamten Nahrungsmittelkette von der Produktion bis zum Verbrauch zu reduzieren.“

Wie gut pflanzenbetonte Ernährung schmecken kann, zeigt zum Beispiel diese vegetarische Pizza mit Frühlingswiebeln und Zucchini. Bildquelle: Alpro

Endlos Nahrung von Mutter Erde
Eine pflanzenbetonte Ernährungsweise könnte dazu beitragen, Hungersnöte, Nahrungsknappheit und Unterernährung deutlich zu reduzieren. Denn durch einen Umstieg auf überwiegend pflanzliche Nahrungsmittel wären wir Menschen in der Lage, genügend Lebensmittel für alle zu produzieren und zugleich die Ressourcen unseres Planeten zu schonen. Das zeigt zum Beispiel das wissenschaftliche Modell der „Planetary Health Diet“, für das 37 Forschende der Wissenschaft der EAT-Lancet-Kommission im Jahr 2019 berechnet haben, wie wir uns theoretisch ernähren müssten, damit im Jahr 2050 alle Menschen – bis dahin 10 Milliarden – etwas zu essen haben, es unserem Planeten dabei immer noch gut geht und wir seine Grenzen respektieren. Die „Planetary Health Diet“ ist dabei eine flexitarische Ernährung, welche aus einer Vielfalt an pflanzlichen Lebensmitteln und moderaten bis geringen Mengen an tierischen Lebensmitteln besteht.1 Auch Experten der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) sowie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Europäische Union mit ihrer „Farm2Fork-Strategie“ stellen die Bedeutung der Förderung pflanzenbetonter Ernährungsweisen heraus.2,3,4

Eine pflanzenbetonte Ernährungsweise würde zudem für viele Menschen einen neuen Weg zur geschmacklichen Vielfalt eröffnen. Denn Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte oder Nüsse lassen sich nicht nur zu variantenreichen Gerichten verarbeiten, als pflanzliche Lebensmittel sorgen sie zum Beispiel in Form von Drinks auch für Abwechslung in Kaffee oder Müsli und eignen sich auch zum Kochen und Backen. Zudem könnten viele Menschen von den Inhaltsstoffen der pflanzlichen Lebensmittel profitieren. Eine ausgewogene pflanzenbetonte Ernährung ist meist nährstoffreicher und liefert Ballaststoffe, Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Außerdem kann sie weniger Zucker enthalten. Alexandra Stell: „Eine pflanzenbetonte Ernährung bedeutet, auf nichts zu verzichten – im Gegenteil. Sie eröffnet für uns völlig neue Wege und kann sogar dabei helfen, unsere Geschmacksvielfalt bei der Ernährung zu erweitern.“

Ökosysteme erhalten
Alles auf der Erde ist Teil eines größeren Geflechts von lebenden Organismen und nicht-lebenden Elementen, die als ein Ökosystem interagieren – dem Planet Erde. Wenn dieses System intakt ist, kann es jedes Lebewesen mit dem versorgen, was es zum Überleben und Gedeihen brauchen. Alexandra Stell: „Wir Menschen haben uns bislang sehr stark auf Wachstum konzentriert und mehr Ressourcen verbraucht, als unser Planet erneuern kann. Das bedeutet, dass wir über die Grenzen dieses einen Systems hinausgegangen sind. Mit einer pflanzenbetonten Ernährungsweise können wir helfen, Ökosysteme wieder herzustellen und zur Bekämpfung des Klimawandels beitragen.“

Rezept PDF | Vegetarische Pizza: Download hier!

Mehr Informationen zu den pflanzlichen Produkten von Alpro unter www.alpro.com.

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1Willett et al. (2019). Food in the Anthropocene: the EAT–Lancet-Commission on healthy diets from sustainable food systems.
2Food and Agriculture Organization of the United Nations (2010). Sustainable Diets and Biodiversity.
3World Health Organization (2019). Sustainable healthy diets: guiding principles.
4Die „Farm to Fork“-Strategie ist das Zentrum des „European Green Deal“, der Europa bis 2050 zum ersten klimaneutralen Kontinent machen soll. Sie befasst sich mit den Herausforderungen nachhaltiger Nahrungsmittelsysteme und erkennt eine Verbindung zwischen gesunden Menschen, einer gesunden Gesellschaft und einem gesunden Planeten.

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