BossHoss entert SchlossHoss: Spektakulärer Auftakt der KSK musicOpen 2026
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Was für ein Start in die KSK musicOpen 2026! Der Schlosshof des Residenzschlosses Ludwigsburg verwandelte sich am Eröffnungsabend in eine brodelnde Western-Rock-Arena. Nachdem Miss Understood und The Picturebooks dem Publikum mit energiegeladenen Auftritten bereits kräftig eingeheizt hatten, war die Bühne bereitet für den Hauptact des Abends: The BossHoss. Schon bei ihrer Begrüßung machten die Berliner unmissverständlich klar, wer an diesem Abend das Sagen hatte, und tauften den historischen Schlosshof kurzerhand in „SchlossHoss“ um. Die begeisterten Zuschauer quittierten die Ansage mit lautstarkem Jubel.
Mit jeder Minute und jedem Grad sinkender Abendtemperatur legte die Band noch eine Schippe drauf. Als die Dunkelheit über dem Residenzschloss lag, erreichte die Show ihren Höhepunkt. Pyrotechnische Effekte schossen in den Himmel, Flammen züngelten im Takt der Musik und die unverwechselbare Mischung aus Country, Rock und Stadion-Atmosphäre entfaltete ihre ganze Wucht. Frontmann Alec „Boss Burns“ Völkel wirbelte wie ein Derwisch über die Bühne, sprang von einer Seite zur anderen und riss das Publikum unaufhaltsam mit. Sein Gegenpart Sascha „Hoss Power“ Vollmer bildete dabei den gewohnt souveränen Ruhepol, der mit lässiger Präsenz und virtuosem Gitarrenspiel überzeugte. Komplettiert wurde das markante Bühnenbild von den drei „Mexikanern“, deren kraftvolle Bläserarrangements den unverwechselbaren BossHoss-Sound noch eindrucksvoller machten.
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The BossHoss in Ludwigsburg
Als wäre die Show bis dahin nicht schon spektakulär genug gewesen, setzte die Band zum Finale noch einen drauf: Eine die gesamte Bühne ausfüllende Frauenfront unterstützte The BossHoss bei den letzten Songs und sorgte gemeinsam mit der Band für einen überwältigenden Abschluss. Der Schlosshof bebte, tausende Hände waren in der Luft und das Publikum feierte ausgelassen bis zum letzten Ton. Ein Auftakt, der eindrucksvoll zeigte, warum die KSK musicOpen zu den Höhepunkten des Kultursommers gehören.
Seit ihrer Gründung im Jahr 2004 haben sich The BossHoss von einer augenzwinkernden Coverband zu einer der erfolgreichsten Live- und Rockbands Deutschlands entwickelt. Mit ihrer außergewöhnlichen Mischung aus Country, Rock, Blues und Pop schufen Alec „Boss Burns“ Völkel und Sascha „Hoss Power“ Vollmer einen unverwechselbaren Sound, der weit über die Landesgrenzen hinaus Fans begeistert. Zahlreiche Gold- und Platin-Auszeichnungen, ausverkaufte Tourneen, Festivalauftritte und ihre langjährige Präsenz als Coaches bei „The Voice of Germany“ machten die Berliner zu festen Größen der deutschen Musiklandschaft. Längst stehen ihre Eigenkompositionen ebenso im Mittelpunkt wie ihre legendären Interpretationen bekannter Songs.

The BossHoss in Ludwigsburg
Zu den größten Erfolgen der Band zählt ohne Zweifel „Don’t Gimme That“, das sich zu einer ihrer bekanntesten Hymnen entwickelte und bei kaum einem Konzert fehlen darf. Mit „Jolene“, ihrer markanten Neuinterpretation des Dolly-Parton-Klassikers, bewiesen The BossHoss früh ihr außergewöhnliches Gespür dafür, bekannten Songs einen völlig neuen Charakter zu verleihen. Spätestens mit „Dos Bros“ unterstrichen sie schließlich ihren Status als eigenständige Rockband, deren eingängige Refrains und mitreißende Live-Qualitäten regelmäßig für ausgelassene Stimmung sorgen. Auch in Ludwigsburg gehörten diese Songs zu den absoluten Höhepunkten eines Abends, der dem Publikum noch lange in Erinnerung bleiben dürfte.
Mit einer mitreißenden Show, beeindruckender Spielfreude und jeder Menge Entertainment machten The BossHoss den Auftakt der KSK musicOpen 2026 zu einem echten Spektakel. „SchlossHoss“ war an diesem Abend weit mehr als nur ein spontaner Gag – es war das passende Motto für einen Konzertabend, der den historischen Schlosshof für gut zwei Stunden fest in die Hand der Hauptstadt-Cowboys brachte.
MK Schechler

Alec „Boss Burns“ Völkel

