{"id":126921,"date":"2026-10-09T11:40:21","date_gmt":"2026-10-09T09:40:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.n-news.de\/?p=126921"},"modified":"2026-10-08T16:43:55","modified_gmt":"2026-10-08T14:43:55","slug":"cyberangriffe-so-schuetzen-sich-verbraucher-it-experten-informieren-ueber-passwoerter-updates-und-phishing-mails","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.n-news.de\/?p=126921","title":{"rendered":"Cyberangriffe: So sch\u00fctzen sich Verbraucher. IT-Experten informieren \u00fcber Passw\u00f6rter, Updates und Phishing-Mails"},"content":{"rendered":"<p>#cyberangriff<\/p>\n<p><strong>Jeder zehnte Internetnutzer ist im vergangenen Jahr in Deutschland Opfer von Cyberkriminalit\u00e4t geworden. Das geht aus einer aktuellen Befragung des Bundesamts f\u00fcr Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hervor. Gleichzeitig w\u00e4chst die Sorge, dass Cyberangriffe auch kritische Infrastruktur treffen k\u00f6nnten. So halten 71 Prozent der Haushalte das deutsche Stromnetz f\u00fcr anf\u00e4llig gegen\u00fcber Cyberangriffen. Mit einigen einfachen Ma\u00dfnahmen l\u00e4sst sich das pers\u00f6nliche Risiko jedoch deutlich reduzieren. Die ARAG IT-Experten erkl\u00e4ren, worauf es ankommt.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Starke Passw\u00f6rter und Zwei-Faktor-Schutz<\/strong><br \/>\nEin wichtiger Schutz beginnt bei den eigenen Online-Konten. F\u00fcr E-Mail, Onlinebanking, Shopping oder soziale Netzwerke sollten Verbraucher jeweils eigene, m\u00f6glichst lange und sichere Passw\u00f6rter verwenden. Die ARAG IT-Experten empfehlen einen Passwortmanager, der dabei helfen kann, den \u00dcberblick zu behalten. Noch besser gesch\u00fctzt sind Konten, wenn zus\u00e4tzlich eine Zwei-Faktor-Authentisierung aktiviert wird. Dann reicht ein gestohlenes Passwort allein nicht mehr f\u00fcr den Zugang aus.<\/p>\n<p><div id=\"attachment_125523\" style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-125523\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.n-news.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/2026-01-24-08.11.01.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"600\" class=\"size-full wp-image-125523\" srcset=\"https:\/\/www.n-news.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/2026-01-24-08.11.01.jpg 400w, https:\/\/www.n-news.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/2026-01-24-08.11.01-200x300.jpg 200w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><p id=\"caption-attachment-125523\" class=\"wp-caption-text\">Humanoide Roboter, KI &#038; Co.<\/p><\/div><br \/>\n<strong>Updates nicht aufschieben<\/strong><br \/>\nAuch Smartphone, Computer, Tablet und Heimrouter sollten regelm\u00e4\u00dfig aktualisiert werden. Sicherheitsl\u00fccken in Betriebssystemen, Apps und Router-Software k\u00f6nnen von Cyberkriminellen ausgenutzt werden. Deshalb raten die ARAG IT-Experten zur Aktivierung automatischer Updates auf allen Ger\u00e4ten. Die laufen bei Windows meist standardm\u00e4\u00dfig und k\u00f6nnen bei Android und iOS in den Software-Einstellungen aktiviert werden. Zus\u00e4tzlich sollten Sicherheitsupdates, die von Herstellern regelm\u00e4\u00dfig angeboten werden, m\u00f6glichst zeitnah installiert werden. Das gilt auch f\u00fcr Apps, insbesondere wenn sie Zugriff auf sensible Daten oder Ger\u00e4tefunktionen haben.<\/p>\n<p><strong>Bei Nachrichten lieber zweimal hinschauen<\/strong><br \/>\nEine der wichtigsten Regeln der ARAG IT-Experten lautet: Nicht vorschnell klicken. Phishing-Nachrichten sehen h\u00e4ufig t\u00e4uschend echt aus und fordern beispielsweise dazu auf, ein Konto zu best\u00e4tigen, eine Zahlung freizugeben oder einen Link anzuklicken. Besonders bei unerwarteten Nachrichten sollten Nutzer deshalb genau pr\u00fcfen, von wem die Nachricht tats\u00e4chlich stammt. Die ARAG IT-Experten raten dazu, nicht nur den angezeigten Namen des Absenders zu beachten, sondern auch die dahinterliegende E-Mail-Adresse. H\u00e4ufig unterscheiden sich diese nur durch kleine Abweichungen von der echten Adresse, etwa zus\u00e4tzliche Buchstaben, Zahlendreher oder ungew\u00f6hnliche Domain-Endungen. Weitere Warnzeichen sind Zeitdruck, ungew\u00f6hnliche Zahlungsaufforderungen, Rechtschreibfehler oder die Aufforderung, pers\u00f6nliche Daten preiszugeben. Links und Anh\u00e4nge in verd\u00e4chtigen E-Mails oder SMS sollten nicht ge\u00f6ffnet werden.<\/p>\n<p>Auch bei vermeintlichen Anrufen von Banken, Paketdiensten oder Beh\u00f6rden ist Vorsicht angebracht. Wer aufgefordert wird, Passw\u00f6rter, TANs oder andere Zugangsdaten preiszugeben, sollte das Gespr\u00e4ch beenden und den jeweiligen Anbieter \u00fcber eine selbst recherchierte, offizielle Telefonnummer kontaktieren, um so sicherzustellen, dass es sich um keinen Fake-Anruf handelt.<\/p>\n<p><strong>Das smarte Heim nicht zum Einfallstor machen<\/strong><br \/>\nImmer mehr Haushalte sind digital vernetzt: vom Fernseher \u00fcber Sprachassistenten und Kameras bis zur Heizung oder Wallbox. Jedes internetf\u00e4hige Ger\u00e4t kann grunds\u00e4tzlich ein zus\u00e4tzliches Angriffsziel darstellen. Deshalb raten die ARAG IT-Experten auch bei Smart-Home-Ger\u00e4ten, voreingestellte Passw\u00f6rter zu \u00e4ndern, Sicherheitsupdates zu installieren und nur Ger\u00e4te und Funktionen zu aktivieren, die tats\u00e4chlich ben\u00f6tigt werden. Besonders wichtig ist dabei der Heimrouter. Hier lohnt sich ein regelm\u00e4\u00dfiger Blick in die Einstellungen: Ist die Firmware veraltet, sollte sie aktualisiert werden. Bei \u00e4lteren Ger\u00e4ten sollte man zudem pr\u00fcfen, ob der Hersteller \u00fcberhaupt noch Sicherheitsupdates anbietet. Fehlen diese dauerhaft, kann ein Austausch sinnvoll sein. Auch Virenschutz und Firewall sollten aktiviert und auf dem aktuellen Stand sein.<\/p>\n<p><strong>Sch\u00fctzen Back-ups vor Datenverlust?<\/strong><br \/>\nNicht jeder Cyberangriff l\u00e4sst sich verhindern. Deshalb sollten wichtige pers\u00f6nliche Daten regelm\u00e4\u00dfig gesichert werden. Fotos, Dokumente und andere wichtige Dateien k\u00f6nnen beispielsweise auf einem externen Speichermedium oder einem vertrauensw\u00fcrdigen Cloud-Dienst gesichert werden. Sinnvoll ist es laut ARAG IT-Experten, wichtige Back-ups so aufzubewahren, dass sie nicht dauerhaft mit dem Computer verbunden sind. Denn bei einem Angriff mit Schadsoftware k\u00f6nnen sonst unter Umst\u00e4nden auch Sicherungskopien betroffen sein.<\/p>\n<p><strong>Sollte man Onlinebanking zus\u00e4tzlich absichern?<\/strong><br \/>\nF\u00fcr das Onlinebanking gilt besondere Vorsicht. Nutzer sollten Konto- und Kreditkartenums\u00e4tze regelm\u00e4\u00dfig kontrollieren und Benachrichtigungen \u00fcber Transaktionen aktivieren, sofern die Bank diese Funktion anbietet. Wer eine Zahlung nicht selbst angesto\u00dfen hat oder einen verd\u00e4chtigen Kontozugriff bemerkt, sollte unverz\u00fcglich die Bank kontaktieren und gegebenenfalls den Zugang sperren lassen. Die ARAG IT-Experten warnen: Zugangsdaten und TANs geh\u00f6ren niemals in eine Antwort auf eine E-Mail oder SMS. Selbst die Weitergabe einer TAN an eine Vertrauensperson kann im Zweifel dazu f\u00fchren, dass der Anspruch auf Schadensersatz erlischt, wenn es anschlie\u00dfend zu Phishing-Vorf\u00e4llen kommt. In einem aktuellen Fall hatte eine Ehefrau ihrem Partner die SMS-TAN weitergegeben, damit er eine online gebuchte Reise f\u00fcr sich und seine Frau zahlen konnte. Tats\u00e4chlich handelte es sich jedoch um eine gef\u00e4lschte Seite, auf der der Ehemann sowohl Kreditkartendaten als auch TAN eingab. Das erm\u00f6glichte den Betr\u00fcgern, ein neues Ger\u00e4t in der Banking-App zu registrieren. Im Anschluss kam es zu diversen dubiosen Abbuchungen. Als die Frau am Abend die Sperrung der Karte veranlasste, war der Schaden bereits angerichtet: Knapp 2.000 Euro waren unberechtigt abgebucht worden. Erstattet wurde ihr der Betrag allerdings nicht, weil die Weitergabe der TAN an ihren Mann als grob fahrl\u00e4ssig bewertet wurde (Amtsgericht M\u00fcnchen, Az.: 271 C 16677\/24).<\/p>\n<p><strong>Was tun nach einem Cyberangriff?<\/strong><br \/>\nWer Opfer eines Cyberangriffs geworden ist, sollte schnell handeln. Betroffene Konten sollten, sofern noch m\u00f6glich, gesichert und Passw\u00f6rter ge\u00e4ndert werden. Bei einem Verdacht auf einen finanziellen Schaden raten die ARAG IT-Experten, unverz\u00fcglich die Bank zu informieren. Je nach Fall k\u00f6nnen au\u00dferdem Kreditkarten oder Onlinebanking-Zug\u00e4nge gesperrt werden. Ein Cyberangriff sollte zudem bei der Polizei angezeigt werden. Wichtig k\u00f6nnen auch Screenshots, E-Mails, Chatverl\u00e4ufe oder andere Belege sein, die den Angriff dokumentieren.<\/p>\n<p><strong>Wieso ist der Schutz vor einem Stromausfall wichtig?<\/strong><br \/>\nCyberangriffe auf kritische Infrastruktur sind f\u00fcr Verbraucher vor allem deshalb relevant, weil sie im Extremfall auch allt\u00e4gliche Abl\u00e4ufe beeintr\u00e4chtigen k\u00f6nnen. Und so bef\u00fcrchten 46 Prozent der Haushalte , dass es an ihrem Wohnort k\u00fcnftig zu einem Stromausfall von mehreren Stunden kommen k\u00f6nnte. Nur 26 Prozent halten Deutschland f\u00fcr gut auf einen l\u00e4ngeren Stromausfall vorbereitet. Deshalb raten die ARAG IT-Experten zu einem kleinen Notfallvorrat, unabh\u00e4ngig von der Ursache eines m\u00f6glichen Stromausfalls. Taschenlampe und Ersatzbatterien, ein geladenes Notfall-Ladeger\u00e4t f\u00fcr das Smartphone, ausreichend Trinkwasser und haltbare Lebensmittel geh\u00f6ren ebenso dazu wie wichtige Medikamente, die regelm\u00e4\u00dfig ben\u00f6tigt werden. Wer ausschlie\u00dflich digital bezahlt, sollte au\u00dferdem etwas Bargeld zu Hause haben. Denn bei einem Strom- oder Netzausfall k\u00f6nnen Kartenzahlungen und Geldautomaten zeitweise nicht funktionieren. In diesem Zusammenhang empfehlen die ARAG IT-Experten den Ratgeber des Bundesamtes f\u00fcr Bev\u00f6lkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Die Brosch\u00fcre gibt in kompakter Form Hinweise und Empfehlungen, was im Krisenfall zu tun ist.<\/p>\n<p>Quelle: ARAG<\/p>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_126921 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_126921')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_126921').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"\",\"perma_option\":\"off\",\"action\":\"like\",\"language\":\"de_DE\"},\"twitter\":{\"reply_to\":\"nnews_de\",\"tweet_text\":\"%20Cyberangriffe%3A%20So%20sch%C3%BCtzen%20sich%20Verbraucher.%20IT-Experten%20informieren%20...\",\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"\",\"perma_option\":\"off\",\"language\":\"de\",\"referrer_track\":\"\"},\"gplus\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"\",\"perma_option\":\"off\",\"referrer_track\":\"\"},\"pinterest\":{\"status\":\"on\",\"the_excerpt\":\"Cyberangriffe: So sch\\u00fctzen sich Verbraucher. 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