{"id":126447,"date":"2026-08-13T12:59:51","date_gmt":"2026-08-13T10:59:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.n-news.de\/?p=126447"},"modified":"2026-08-13T13:49:05","modified_gmt":"2026-08-13T11:49:05","slug":"48-stunden-in-montbeliard-eine-entdeckungsreise-zwischen-geschichte-genuss-und-franzoesischem-savoir-vivre","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.n-news.de\/?p=126447","title":{"rendered":"48 Stunden in Montb\u00e9liard: Eine Entdeckungsreise zwischen Geschichte, Genuss und franz\u00f6sischem Savoir-vivre"},"content":{"rendered":"<p>#Montbeliard #Peugeot #Ludwigsburg<\/p>\n<p><strong>Nur wenige Kilometer hinter der deutsch-franz\u00f6sischen Grenze ver\u00e4ndert sich die Landschaft. Aus der vertrauten Umgebung wird das Pays de Montb\u00e9liard, sanft h\u00fcgelig, gr\u00fcn und durchzogen vom Doubs und seinen Zufl\u00fcssen. Wir sind im D\u00e9partement Doubs angekommen, das w\u00e4hrend der Franz\u00f6sischen Revolution im Jahr 1790 entstand und heute zur Region Bourgogne-Franche-Comt\u00e9 geh\u00f6rt. Seinen Namen verdankt es dem namengebenden Fluss, der sich durch das D\u00e9partement zieht. Vom Juragebirge bis zur Schweizer Grenze reicht das Gebiet und verbindet Natur, Geschichte und franz\u00f6sische Lebensart auf erstaunlich engem Raum.<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr uns aus Ludwigsburg beginnt die Reise allerdings nicht irgendwo in Frankreich. Sie f\u00fchrt in eine Stadt, die uns auf besondere Weise vertraut und zugleich fremd ist. Montb\u00e9liard, das fr\u00fchere M\u00f6mpelgard, war von 1397 bis zur Franz\u00f6sischen Revolution Teil des Hauses W\u00fcrttemberg. Die Verbindung zu Ludwigsburg ist deshalb weit mehr als eine moderne St\u00e4dtepartnerschaft, sie war auch die erste deutsch-franz\u00f6sische. Sie reicht tief in die gemeinsame Geschichte hinein und ist in Montb\u00e9liard bis heute sichtbar.<\/p>\n<p>Gemeinsam mit unserem D\u00e4nisch-Schwedischen Gardhund Mads machen wir uns auf, dieser Verbindung nachzusp\u00fcren. Zwei Tage sind daf\u00fcr nicht viel. Aber sie reichen aus, um festzustellen, dass Montb\u00e9liard ein erstaunlich guter Ausgangspunkt ist: f\u00fcr Geschichte und Kultur, f\u00fcr franz\u00f6sische K\u00fcche und f\u00fcr Ausfl\u00fcge in eine Landschaft, die man viel zu leicht nur auf der Durchreise links liegen lassen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p><strong>ERSTE BEGEGNUNG MIT EINER STADT VOLLER GESCHICHTE<\/strong><br \/>\nMontb\u00e9liard empf\u00e4ngt uns mit jener angenehmen Mischung aus Kleinstadt und historischer B\u00fchne, die man sich f\u00fcr einen Kurztrip w\u00fcnscht. Unser <strong>Hotel La Balance<\/strong> ist nicht nur hundefreundlich sondern liegt auch zentral, sodass das Auto erst einmal stehen bleiben kann. Die Altstadt beginnt praktisch vor der Haust\u00fcr.<\/p>\n<p>Wir folgen Ana\u00efs vom Tourismusb\u00fcro durch die Gassen. Sie kennt nicht nur die gro\u00dfen Sehensw\u00fcrdigkeiten, sondern auch die Geschichten dahinter. Und davon gibt es reichlich. Zwischen farbigen Fassaden, Fachwerkh\u00e4usern und kleinen Pl\u00e4tzen taucht immer wieder die Vergangenheit M\u00f6mpelgards auf. Franz\u00f6sisch ist die Gegenwartssprache, doch die w\u00fcrttembergische Geschichte ist allgegenw\u00e4rtig.<\/p>\n<p>Besonders auff\u00e4llig sind die Spuren von Heinrich Schickhardt. Der Baumeister, der in der ersten H\u00e4lfte des 17. Jahrhunderts auch in W\u00fcrttemberg zahlreiche Bauwerke pr\u00e4gte, wirkte in Montb\u00e9liard ebenso. Nicht umsonst tr\u00e4gt er den Beinamen \u201eLeonardo da Vinci Schwabens\u201c. Wer mit diesem Wissen durch die Stadt geht, sieht pl\u00f6tzlich mehr als h\u00fcbsche H\u00e4user aus der Renaissance: Architektur wird zum Bindeglied zwischen zwei Regionen.<\/p>\n<p>Mads hat derweil seine ganz eigene Sicht auf die Stadt. Er trottet entspannt neben uns her, bleibt hier und da stehen und scheint die vielen Ger\u00fcche der Altstadt mindestens ebenso interessant zu finden wie wir die Geschichte. Dass Hunde bei der Stadtf\u00fchrung willkommen sind, erweist sich als ausgesprochen angenehm. \u00dcberhaupt werden wir in den kommenden zwei Tagen feststellen, dass Montb\u00e9liard erstaunlich hundefreundlich ist.<\/p>\n<p><strong>Gro\u00dfe Foto-Galerie mit Info-Box bei uns. <a href=\"http:\/\/www.schechler.com\/mk\/2026\/08\/09\/montbeliard\/\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Hier klicken!<\/a><\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_126449\" style=\"width: 610px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-126449\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.n-news.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/06Montbeliard2.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"400\" class=\"size-full wp-image-126449\" srcset=\"https:\/\/www.n-news.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/06Montbeliard2.jpg 600w, https:\/\/www.n-news.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/06Montbeliard2-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><p id=\"caption-attachment-126449\" class=\"wp-caption-text\">Beim Stadtrundgang<\/p><\/div>\n<p>Am Abend sitzen wir auf dem Place du G\u00e9n\u00e9ral de Gaulle im Restaurant <strong>La Tentation<\/strong>. Die Stadt wirkt nun ganz anders als w\u00e4hrend der F\u00fchrung. Das Licht wird weicher, die Menschen nehmen sich Zeit f\u00fcr ihr Abendessen, Gespr\u00e4che ziehen sich \u00fcber die Tische. Dazu regionale K\u00fcche und ein Glas franz\u00f6sischen Wein. Es ist einer dieser Momente, in denen man merkt, dass eine Reise nicht unbedingt viele Kilometer braucht, um sich nach Urlaub anzuf\u00fchlen.<\/p>\n<p><strong>KUNST, SCHLOSS UND EIN BLICK IN DIE GEGENWART<\/strong><br \/>\nAm n\u00e4chsten Morgen f\u00fchrt uns der Weg zun\u00e4chst in die Gegenwart. Im Kunstzentrum <strong>Le 19, CRAC<\/strong> treffen wir auf zeitgen\u00f6ssische Kunst und damit auf einen \u00fcberraschenden Kontrast zur historischen Altstadt. Das Zentrum versteht sich nicht nur als Ausstellungsort, sondern auch als Ort der Begegnung, Produktion und Vermittlung.<\/p>\n<p>Wir schnuppern in die Ausstellung \u201eL\u2019Harmonie du Personnel\u201c von Annika Kahrs hinein. Mads darf auch hier dabei sein und nimmt die ungewohnte Umgebung gelassen hin. Vielleicht ist es genau diese Mischung, die Montb\u00e9liard interessant macht: Man muss nicht zwischen Geschichte und Gegenwart w\u00e4hlen. Beides liegt nur wenige Schritte voneinander entfernt.<\/p>\n<p><div id=\"attachment_126450\" style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-126450\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.n-news.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/06Montbeliard3.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"600\" class=\"size-full wp-image-126450\" srcset=\"https:\/\/www.n-news.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/06Montbeliard3.jpg 400w, https:\/\/www.n-news.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/06Montbeliard3-200x300.jpg 200w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><p id=\"caption-attachment-126450\" class=\"wp-caption-text\">Ch\u00e2teau de Montb\u00e9liard und unser Bus zum Peugeot Museum<\/p><\/div><br \/>\nVon der Kunst ist es nicht weit zum Schloss. Hoch \u00fcber der Stadt thront das <strong>Ch\u00e2teau de Montb\u00e9liard<\/strong>, das wohl deutlichste Zeichen der einstigen w\u00fcrttembergischen Herrschaft. Heute erz\u00e4hlt es die Geschichte der Stadt auf moderne Weise. Die historische Ausstellung wurde neu gestaltet: Rund 300 restaurierte Werke und intelligente Multimedia-Displays f\u00fchren durch die wechselvolle Vergangenheit.<\/p>\n<p>F\u00fcr Mads hei\u00dft es allerdings drau\u00dfen warten. Hunde d\u00fcrfen nicht ins Schloss, und so teilen wir uns auf. W\u00e4hrend einer von uns die historischen R\u00e4ume erkundet, bleibt der andere mit Mads in den Anlagen und den Gassen rund um den Schlossberg.<\/p>\n<p>Drinnen wartet eine Zeitreise durch die Jahrhunderte. Drau\u00dfen ist das Panorama mindestens genauso beeindruckend. Und dann erfahre ich, dass sich hoher Besuch angek\u00fcndigt hat: Herzog Philipp von W\u00fcrttemberg wird erwartet. Als seine K\u00f6nigliche Hoheit schlie\u00dflich eintrifft, sind wir allerdings bereits seit einer guten Stunde wieder auf anderen Spuren unterwegs.<\/p>\n<p>Zum Mittag zieht es uns nur wenige Schritte weiter, hinunter an den hinteren Schlossberg. In der <strong>La Pause Gourmande<\/strong> sitzen wir entspannt zusammen, bevor es weitergeht. Denn Montb\u00e9liard ist zwar das Zentrum unserer Reise, aber l\u00e4ngst nicht ihr einziges Ziel.<\/p>\n<p><strong>VON PEUGEOT UND PIONIERGEIST<\/strong><br \/>\nNur wenige Kilometer entfernt liegt Sochaux. Hier ver\u00e4ndert sich die Atmosph\u00e4re erneut. Statt Schloss und Fachwerkh\u00e4usern pr\u00e4gt nun die industrielle Geschichte die Region.<\/p>\n<p>Das <strong>Mus\u00e9e de l\u2019Aventure Peugeot<\/strong> ist eine Reise durch mehr als zwei Jahrhunderte Erfindergeist. Und die beginnt erstaunlicherweise nicht mit einem Auto. Werkzeuge, Kaffeem\u00fchlen, N\u00e4hmaschinen und Zweir\u00e4der erz\u00e4hlen davon, dass Peugeot lange vor dem Automobilbau ganz andere Dinge produzierte. Erst nach und nach kommen die Fahrzeuge hinzu. Insgesamt 130 Automobile machen die Entwicklung des Unternehmens sichtbar, von den fr\u00fchen Konstruktionen bis zu den bekannten Modellen der j\u00fcngeren Vergangenheit.<\/p>\n<p>Auch Mads darf mit hinein, gut gesichert in seinem Hunderucksack. F\u00fcr einen Hund, der sonst eher an Spazierg\u00e4nge und Waldwege gew\u00f6hnt ist, ist das Museum vermutlich ebenso ungew\u00f6hnlich wie f\u00fcr uns die Erkenntnis, wie breit die Geschichte der Marke tats\u00e4chlich ist.<\/p>\n<p>Im Anschluss erwartet uns drau\u00dfen ein ganz besonderes St\u00fcck Automobilgeschichte auf uns: einen Peugeot 203 aus dem Jahr 1959. Statt durch Museumshallen geht es nun mitten hinein ins Pays de Montb\u00e9liard.<\/p>\n<p>Der Oldtimer tuckert gem\u00fctlich \u00fcber die Stra\u00dfen, und unser Fahrer Christian, der uns auch als Guide durch das Museum f\u00fchrte, erz\u00e4hlt Geschichten \u00fcber D\u00f6rfer, Menschen und die Entwicklung der Region. Das Tempo ist angenehm langsam. Kein Navigationsger\u00e4t dr\u00e4ngt zum n\u00e4chsten Ziel, kein Fahrplan bestimmt die Route. Stattdessen ziehen kleine Ortschaften, Felder und sanfte H\u00fcgel am Fenster vorbei.<\/p>\n<p>Am Fort Mont-Bart machen wir Halt. Von hier oben \u00f6ffnet sich der Blick \u00fcber das Doubs-Tal und die Landschaft, die wir bisher meist aus der N\u00e4he gesehen haben. Jetzt wird deutlich, wie eng Stadt und Umland miteinander verbunden sind.<\/p>\n<p>Es ist vielleicht der entspannteste Teil unserer Reise. Der historische Peugeot, die Landschaft, die Geschichten des Fahrers und Mads, der sich inzwischen tiefenentspannt in seine Decke gekuschelt hat: So f\u00fchlt sich Entschleunigung an.<\/p>\n<div id=\"attachment_126454\" style=\"width: 610px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-126454\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.n-news.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/06Montbeliard4a.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"394\" class=\"size-full wp-image-126454\" srcset=\"https:\/\/www.n-news.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/06Montbeliard4a.jpg 600w, https:\/\/www.n-news.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/06Montbeliard4a-300x197.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><p id=\"caption-attachment-126454\" class=\"wp-caption-text\">Am Yachthafen mit Peugeot 203<\/p><\/div>\n<p><strong>WO DIE MONTB\u00c9LIARDE ZU HAUSE IST<\/strong><br \/>\nAm n\u00e4chsten Morgen verlassen wir Montb\u00e9liard erneut, diesmal geht es mitten hinein in die Landwirtschaft der Region. Auf dem familiengef\u00fchrten Bauernhof <strong>GAEC du Soleil Levant<\/strong> treffen wir Betriebsleiter Nicolas. Mehrere Generationen arbeiten hier gemeinsam, und Nicolas kennt seine Tiere und die Besonderheiten der Region genau.<\/p>\n<p>Im Mittelpunkt steht die Montb\u00e9liarde. Die markante Rinderrasse mit ihrem rot-wei\u00dfen Fell stammt aus dem Pays de Montb\u00e9liard und ist eng mit der regionalen Landwirtschaft verbunden. Nicolas zeigt uns seinen Betrieb, den Melkstand und den Laufstall und erz\u00e4hlt von der t\u00e4glichen Arbeit auf einem modernen Milchviehbetrieb.<\/p>\n<p>Mads sorgt unterdessen f\u00fcr einige neugierige Blicke unter den K\u00fchen. Vielleicht liegt es an seiner eigenen Fellzeichnung, die zumindest entfernt an die der K\u00fche erinnert. Die Begegnung zwischen Hund und Herde bleibt jedenfalls ausgesprochen friedlich.<\/p>\n<p>Von der Landwirtschaft f\u00fchrt unsere Reise anschlie\u00dfend noch weiter zur\u00fcck in die Geschichte.<\/p>\n<p><strong>EIN THEATER F\u00dcR 20.000 MENSCHEN<\/strong><br \/>\nIn Mandeure wartet eine der beeindruckendsten \u00dcberraschungen unseres Kurztrips. Zwischen Gr\u00fcn und modernen Stra\u00dfen liegen die \u00dcberreste eines gallor\u00f6mischen Theaters. Mit einem Durchmesser von 142 Metern geh\u00f6rt die Anlage zu den gr\u00f6\u00dften antiken Theatern ihrer Art. Bis zu 20.000 Menschen sollen hier Platz gefunden haben.<\/p>\n<p>Man muss sich diese Zahl erst einmal vorstellen. 20.000 Zuschauer an einem Ort, der heute auf den ersten Blick so still und verlassen wirkt.<\/p>\n<p>Das Theater entstand ungef\u00e4hr zur selben Zeit wie das Kolosseum in Rom und hie\u00df damals <strong>Epomanduodurum<\/strong>. Wo heute Mads neugierig zwischen den alten Mauern herumschn\u00fcffelt, dr\u00e4ngten sich einst Menschen aller Schichten zu Veranstaltungen, die Unterhaltung, Politik und gesellschaftliches Leben miteinander verbanden.<\/p>\n<p>Gerade solche Orte machen den Reiz des Pays de Montb\u00e9liard aus. Man f\u00e4hrt keine langen Strecken, und doch reist man innerhalb weniger Stunden durch Jahrtausende: von der r\u00f6mischen Antike \u00fcber die w\u00fcrttembergischen Herz\u00f6ge bis zur Industrialisierung und zur modernen Kunst.<\/p>\n<p>Zum Mittag machen wir noch einmal Station in Audincourt. In der <strong>Brasserie du 7e Art<\/strong> lassen wir die Reise bei franz\u00f6sischer K\u00fcche ausklingen. Der Ma\u00eetre Restaurateur, Julien, kam zu uns an den Tisch und erw\u00e4hnte im Gespr\u00e4ch, dass wir Montb\u00e9liard nicht verlassen d\u00fcrfen ohne die ber\u00fchmte Montb\u00e9liard-Wurst zu testen, die seit dem 14.Jahrhundert in der Region hergestellt wird und lie\u00df aus der K\u00fcche eine Kostprobe bringen. Mads hat inzwischen eine bemerkenswerte Routine entwickelt: Er sucht sich einen Platz, legt sich hin und wartet geduldig, bis wir mit dem Essen fertig sind.<\/p>\n<p><strong>UNSER FAZIT<\/strong><br \/>\n48 Stunden sind schnell vorbei. Was bleibt, ist weniger eine Liste besuchter Sehensw\u00fcrdigkeiten als das Gef\u00fchl, eine Region kennengelernt zu haben, die einen weiteren Besuch verdient.<\/p>\n<p>Montb\u00e9liard \u00fcberrascht gerade deshalb, weil die Stadt nicht versucht, gr\u00f6\u00dfer zu wirken, als sie ist. Sie setzt auf ihre Geschichte, ihre Architektur und ihre Umgebung. Das Schloss erz\u00e4hlt von W\u00fcrttemberg, Heinrich Schickhardt verbindet die Architektur beiderseits des Rheins, Peugeot steht f\u00fcr den industriellen Aufbruch und die Montb\u00e9liarde f\u00fcr die b\u00e4uerliche Tradition des Pays de Montb\u00e9liard. Dazwischen liegen Caf\u00e9s, Restaurants, kleine Pl\u00e4tze und eine Landschaft, die zum Weiterfahren einl\u00e4dt.<\/p>\n<p>F\u00fcr Besucher aus Ludwigsburg kommt eine weitere Ebene hinzu. Wer durch Montb\u00e9liard geht, begegnet der eigenen Stadtgeschichte aus einer anderen Perspektive. Das macht den Besuch besonders reizvoll.<\/p>\n<p>Und dann ist da noch Mads. Unser D\u00e4nisch-Schwedischer Gardhund hat die 48 Stunden erstaunlich gelassen begleitet und gezeigt, dass sich die Region auch mit Hund gut entdecken l\u00e4sst. Stadtf\u00fchrung, Kunst, Bauernhof und antike St\u00e4tten: An den meisten Orten war er herzlich willkommen. Und wenn er einmal nicht mit hinein durfte, lie\u00df sich auch daf\u00fcr eine unkomplizierte L\u00f6sung finden.<\/p>\n<p>Montb\u00e9liard ist damit ein Reiseziel f\u00fcr alle, die auf kleinem Raum viel erleben m\u00f6chten, ohne st\u00e4ndig das Gef\u00fchl zu haben, auf dem Weg zum n\u00e4chsten Programmpunkt zu sein. Zwei Tage reichen f\u00fcr einen ersten Eindruck. Wahrscheinlich reichen sie aber nicht aus, um die Region wirklich satt zu bekommen.<\/p>\n<p>Wir fahren jedenfalls mit dem Gef\u00fchl nach Hause, dass 48 Stunden hier eher ein Anfang als ein Ende sind.<br \/>\nMK Schechler<\/p>\n<div id=\"attachment_126452\" style=\"width: 610px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-126452\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.n-news.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/06Montbeliard1.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"400\" class=\"size-full wp-image-126452\" srcset=\"https:\/\/www.n-news.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/06Montbeliard1.jpg 600w, https:\/\/www.n-news.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/06Montbeliard1-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><p id=\"caption-attachment-126452\" class=\"wp-caption-text\">Schnappsch\u00fcsse auf dem Bauernhof<\/p><\/div>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_126447 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_126447')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_126447').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"\",\"perma_option\":\"off\",\"action\":\"like\",\"language\":\"de_DE\"},\"twitter\":{\"reply_to\":\"nnews_de\",\"tweet_text\":\"%2048%20Stunden%20in%20Montb%C3%A9liard%3A%20Eine%20Entdeckungsreise%20zwischen%20Geschichte%2C%20...\",\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"\",\"perma_option\":\"off\",\"language\":\"de\",\"referrer_track\":\"\"},\"gplus\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"\",\"perma_option\":\"off\",\"referrer_track\":\"\"},\"pinterest\":{\"status\":\"on\",\"the_excerpt\":\"48 Stunden in Montb\\u00e9liard: Eine Entdeckungsreise zwischen Geschichte, Genuss und franz\\u00f6sischem Savoir-vivre &raquo; #Montbeliard #Peugeot #Ludwigsburg\\r\\n\\r\\nNur wenige Kilometer hinter  ...\",\"txt_info\":\"\",\"perma_option\":\"off\",\"media\":\"https:\\\/\\\/www.n-news.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2026\\\/08\\\/06Montbeliard3.jpg\"},\"linkedin\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an LinkedIn senden. 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