{"id":123122,"date":"2025-08-12T11:32:12","date_gmt":"2025-08-12T09:32:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.n-news.de\/?p=123122"},"modified":"2025-08-11T17:36:35","modified_gmt":"2025-08-11T15:36:35","slug":"trendwende-bei-e-mobilitaet-moeglich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.n-news.de\/?p=123122","title":{"rendered":"Trendwende bei E-Mobilit\u00e4t m\u00f6glich"},"content":{"rendered":"<p>#E-Mobilit\u00e4t<\/p>\n<p><strong>Trendwende bei E-Mobilit\u00e4t m\u00f6glich: Privatleute steigen so h\u00e4ufig von Verbrenner- auf Elektroautos um wie zuletzt Ende 2023 \u2013 Erstmals bewertet bundesweit eine Mehrheit E-Autos als \u201egut\u201c oder \u201esehr gut\u201c \u2013 Am st\u00e4rksten ziehen die Bestandsquoten bei Stromern laut HUK-E-Barometer in Schleswig-Holstein und Niedersachsen an. Das einstige Elektro-Spitzenland Baden-W\u00fcrttemberg f\u00e4llt aus den Top-3 der Bundesl\u00e4nder heraus.<\/strong><\/p>\n<p>Private Autofahrer entscheiden sich nach langer Zur\u00fcckhaltung wieder vermehrt f\u00fcr Elektroautos. Im zweiten Quartal 2025 stiegen laut HUK-E-Barometer rund ein Drittel mehr beim Fahrzeugwechsel von einem Verbrenner auf ein reines E-Auto um als im Quartal zuvor. Insgesamt waren es bundesweit 5,5 Prozent aller Fahrzeugwechsel (4,1% in Q1 2025). Einen Wert in \u00e4hnlicher H\u00f6he gab es zuletzt Ende 2023, also vor dem Wegfall der staatlichen Kaufpr\u00e4mie. Und auch der Gesamtbestand an privaten E-Autos hat im zweiten Quartal 2025 sp\u00fcrbar angezogen auf 3,2 Prozent. Die Dynamik der Bestandszunahme ist damit ebenfalls die h\u00f6chste seit mehr als einem Jahr.<\/p>\n<p>Das sind zentrale Messergebnisse des neuen HUK-E-Barometers, das sich aus Daten des umfangreichen Versicherungsbestands des marktf\u00fchrenden Unternehmens ergibt. Parallel werden von HUK-COBURG jedes Quartal neu durch bundesweit repr\u00e4sentative Online-Befragungen die Einstellungen zu Elektroautos sowie Verhaltensweisen der deutschen Bev\u00f6lkerung erfragt. Und auch hier deutet sich ein Umschwung an. So erkl\u00e4rt jetzt erstmals mit 48 Prozent eine relative Mehrheit der Deutschen ab 16 Jahren, dass sie E-Autos \u201esehr gut\u201c oder \u201egut\u201c findet, 45 Prozent der Befragten finden sie \u201eweniger\u201c oder \u201egar nicht gut\u201c. Anfang 2024 waren dagegen erst 37 Prozent positiv eingestellt und noch 52 Prozent negativ.<\/p>\n<div id=\"attachment_123123\" style=\"width: 610px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-123123\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.n-news.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/25Q2_E-Barometer_Infografik_print.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"339\" class=\"size-full wp-image-123123\" srcset=\"https:\/\/www.n-news.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/25Q2_E-Barometer_Infografik_print.jpg 600w, https:\/\/www.n-news.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/25Q2_E-Barometer_Infografik_print-300x170.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><p id=\"caption-attachment-123123\" class=\"wp-caption-text\">HUK-E-Barometer -Infografik: HUK-COBURG<\/p><\/div>\n<p>Dr. J\u00f6rg Rheinl\u00e4nder, Vorstandsmitglied der HUK-COBURG: \u201eOb der Umstieg zur E-Mobilit\u00e4t in Deutschland gelingt, entscheidet sich im privaten Automarkt, denn er umfasst gut 90 Prozent des Gesamtmarktes. Deshalb sind die neuen Trendsignale wichtiger als etwa Neuzulassungszahlen bei gewerblich genutzten Pkw, die nur etwa zehn Prozent ausmachen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Baden-W\u00fcrttemberg f\u00e4llt ab, Norddeutschland steigt auf<\/strong><br \/>\nBeim verst\u00e4rkten Privatinteresse an Elektroautos fahren im abgelaufenen Quartal vor allem zwei Bundesl\u00e4nder vorneweg. In Schleswig-Holstein und Niedersachsen haben die Quoten an E-Autos gemessen am dortigen gesamten Autobestand am kr\u00e4ftigsten zugenommen. Bayern und Rheinland-Pfalz folgen dahinter schon mit etwas Abstand. Die rote Laterne behalten die ostdeutschen Bundesl\u00e4nder Sachsen und Sachsen-Anhalt wie bereits im gesamten Jahresverlauf 2025.<\/p>\n<p>\u00dcberraschend schw\u00e4chelt aber das Autoland Baden-W\u00fcrttemberg. Beim Elektro-Anteil am Privatbestand steht es nun erstmals seit f\u00fcnf Jahren \u2013 dem Beginn der HUK-Auswertung 2020 \u2013 nicht mehr unter den Top-3-L\u00e4ndern. Begonnen hat dieser Abstieg Mitte 2022. Damals hatte das L\u00e4ndle im Bundesl\u00e4nder-Vergleich noch die h\u00f6chste Bestandsquote an Elektroautos, bevor es in dieser Kategorie zun\u00e4chst hinter Bayern zur\u00fcckfiel und inzwischen auch Niedersachsen und Schleswig-Holstein vorbeiziehen lassen muss.<\/p>\n<p>Noch deutlicher hinkt Baden-W\u00fcrttemberg bei den Umstiegen auf reine Elektroantriebe bei Fahrzeugwechseln hinterher. Im zweiten Quartal 2025 stiegen in Niedersachsen (6,6%), Bayern (6,4%) und Hessen (5,9%) die meisten Privatleute von einem Verbrenner- auf einen Elektromotor um. F\u00fcr die Autofahrer im S\u00fcdwesten hingegen liegt dieser Wert mit nur 4,9 Prozent sogar noch unter dem Bundesschnitt von 5,5 Prozent.<\/p>\n<p><strong>J\u00fcngere und M\u00e4nner sind die gr\u00f6\u00dften E-Auto-Fans<\/strong><br \/>\nNicht nur regional sind die Unterschiede in Sachen Elektromobilit\u00e4t gro\u00df. Auch zwischen \u00c4lteren und J\u00fcngeren gehen die Einstellungen hierzu deutlich auseinander &#8211; und diese Schere \u00f6ffnet sich weiter. So bewerten aktuell 65 Prozent der unter 40-J\u00e4hrigen Elektroautos als \u201esehr gut\u201c oder \u201egut\u201c. Anfang 2024 waren es 49 Prozent. Bei den ab 40-J\u00e4hrigen ist die Zustimmung dagegen weit geringer (39 %) und die Steigerung gegen\u00fcber Anfang 2024 (31%) auch nur halb so hoch.<\/p>\n<p>M\u00e4nner zeigen sich gegen\u00fcber Frauen dabei grunds\u00e4tzlich deutlich positiver gegen\u00fcber E-Autos (55 % zu 41 %). Extrem unterschiedlich sind daher etwa Einstellungen bei M\u00e4nnern unter 40 Jahren gegen\u00fcber Frauen ab 40 Jahren. Hier liegen die Quoten um mehr als das Doppelte auseinander (73 % zu 34 %). Noch gr\u00f6\u00dfer sind die Unterschiede bei der Kaufabsicht. So erkl\u00e4ren nur zehn Prozent der Frauen ab 40 Jahren, sich &#8222;k\u00fcnftig grunds\u00e4tzlich nur noch ein reines Elektroauto&#8220; anschaffen zu wollen. Bei M\u00e4nnern unter 40 Jahren ist die Quote mit 31 Prozent hingegen sogar dreifach h\u00f6her.<\/p>\n<p><strong>Reichweite schreckt Vielfahrer offenbar nicht<\/strong><br \/>\nAuch Vielfahrer finden offenbar wachsendes Gefallen an E-Mobilit\u00e4t. Wer mehr als 20.000 Kilometer im Jahr unterwegs ist, bewertet E-Autos aktuell zu 54 Prozent positiv (\u201esehr gut\u201c oder \u201egut\u201c). Anfang 2024 waren es mit 29 Prozent fast die H\u00e4lfte weniger.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich ziehen auch die Anschaffungen von E-Autos bei denen an, die vergleichsweise viel fahren. Wer etwa mehr als 12.000 Kilometer im Jahr unterwegs ist, stieg im zweiten Quartal 2025 bei Fahrzeugwechseln zu 6,1 Prozent auf Elektroantriebe um. Diese Umstiegsquote liegt damit um ein Drittel h\u00f6her als bei Fahrern mit einer Jahresleistung bis 6.000 Kilometern (4,2 %). Und eine weitere Messung im zweiten Quartal 2025 ergibt: 80 Prozent derjenigen, die bislang schon ein E-Auto haben und mehr als 12.000 Kilometer im Jahr fahren, w\u00e4hlen beim Fahrzeugwechsel erneut ein reines E-Auto. Ihre Erfahrungen auf l\u00e4ngeren Strecken mit Reichweite und Ladem\u00f6glichkeiten sind also offenbar nicht so schlecht.<\/p>\n<p><strong>Gebrauchte E-Autos als Game Changer<\/strong><br \/>\nVermehrte Wechsel zum E-Auto in der privaten Bev\u00f6lkerung k\u00f6nnten auch durch politische Weichenstellungen bef\u00f6rdert werden. So pl\u00e4diert laut HUK-E-Barometer eine deutliche Mehrheit von 60 Prozent der Deutschen ab 16 Jahren daf\u00fcr, dass auch gebrauchte E-Autos bei einer staatlichen F\u00f6rderung ber\u00fccksichtigt werden. Sogar jeder Dritte aus dieser Gruppe erkl\u00e4rt, dass dann f\u00fcr ihn pers\u00f6nlich die Anschaffung eines Elektroautos wahrscheinlicher wird. Dr. Rheinl\u00e4nder: \u201eK\u00e4ufe von Gebrauchtwagen sind um ein Vielfaches h\u00e4ufiger als Zulassungen neuer Fahrzeuge im deutschen Automarkt. Je mehr Elektroautos im Gebrauchtwagenmarkt daher eine Rolle spielen, desto st\u00e4rker werden die Effekte sein \u2013besonders f\u00fcr das Klima.&#8220;<\/p>\n<p>Weiteres Zahlenmaterial zum aktuellen HUK-E-Barometer unter <a href=\"https:\/\/www.huk.de\/e-barometer\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">https:\/\/www.huk.de\/e-barometer<\/a><\/p>\n<p>Das HUK-E-Barometer 2025 basiert auf exklusiven Versicherungszahlen der HUK-COBURG und einer Online-Umfrage. Als gr\u00f6\u00dfter deutscher Autoversicherer mit insgesamt \u00fcber 14 Millionen Fahrzeugen und einem Marktanteil von fast einem Viertel an privat zugelassenen Kraftfahrzeugen bietet die HUK-COBURG valide Daten f\u00fcr die Analyse der Verbreitung und Akzeptanz verschiedener Antriebsarten und entsprechender Fahrzeugwechsel.<\/p>\n<p>Die zus\u00e4tzlich erhobene repr\u00e4sentative Umfrage wurde bundesweit durchgef\u00fchrt in Zusammenarbeit mit dem Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov Deutschland. Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage im YouGov Panel, an der 4180 Personen zwischen dem 12.05. und 01.06.2025 teilnahmen. Die Daten wurden mit den Quotenmerkmalen Alter und Geschlecht innerhalb der einzelnen Bundesl\u00e4nder erhoben. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repr\u00e4sentativ f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung in jedem einzelnen Bundesland ab 16 Jahren nach Alter und Geschlecht sowie f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung in Deutschland gesamt ab 16 Jahren nach Alter, Geschlecht und Region.<\/p>\n<p>Quelle: HUK Coburg<\/p>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_123122 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_123122')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_123122').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"\",\"perma_option\":\"off\",\"action\":\"like\",\"language\":\"de_DE\"},\"twitter\":{\"reply_to\":\"nnews_de\",\"tweet_text\":\"Trendwende%20bei%20E-Mobilit%C3%A4t%20m%C3%B6glich%20%C2%BB%20N-News.de\",\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"\",\"perma_option\":\"off\",\"language\":\"de\",\"referrer_track\":\"\"},\"gplus\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"\",\"perma_option\":\"off\",\"referrer_track\":\"\"},\"pinterest\":{\"status\":\"on\",\"the_excerpt\":\"Trendwende bei E-Mobilit\\u00e4t m\\u00f6glich &raquo; #E-Mobilit\\u00e4t\\r\\n\\r\\nTrendwende bei E-Mobilit\\u00e4t m\\u00f6glich: Privatleute st ...\",\"txt_info\":\"\",\"perma_option\":\"off\",\"media\":\"https:\\\/\\\/www.n-news.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2025\\\/08\\\/25Q2_E-Barometer_Infografik_print.jpg\"},\"linkedin\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an LinkedIn senden. 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