{"id":117330,"date":"2026-03-02T15:24:54","date_gmt":"2026-03-02T14:24:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.n-news.de\/?p=117330"},"modified":"2026-02-15T18:22:41","modified_gmt":"2026-02-15T17:22:41","slug":"gefahren-aus-dem-chat-gefahren-die-bei-messengern-lauern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.n-news.de\/?p=117330","title":{"rendered":"Gefahren aus dem Chat: Gefahren, die bei Messengern lauern"},"content":{"rendered":"<p>#chat #internettipp<\/p>\n<p><strong>WhatsApp ist mit 87 Prozent der mit Abstand beliebteste Messenger. Weit abgeschlagen folgen der Online-Kommunikationsdienst von Facebook mit 34 Prozent und FaceTime mit 20 Prozent. Viele Menschen nutzen dabei gleich mehrere Dienste: Laut einer Umfrage der Bundesnetzagentur benutzen rund drei Viertel der Deutschen im Schnitt mehr als drei Messenger parallel, betreiben also sogenanntes Multihoming. Welche Gefahren beim Chatten mit WhatsApp und Co. lauern, erkl\u00e4ren die ARAG IT-Experten.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Wie sicher ist WhatsApp?<\/strong><br \/>\nDas Mindestalter dieses Anbieters liegt laut den Nutzungsbedingungen bei 16 Jahren, was allerdings nicht kontrolliert wird. Mit einer Ende-zu-Ende-Verschl\u00fcsselung werden alle Nachrichten und versandten Medien verschl\u00fcsselt und nur auf den jeweiligen Ger\u00e4ten der Nutzer gespeichert, sodass keine Nachrichteninhalte von Dritten mitgelesen werden k\u00f6nnen. Etwas fragw\u00fcrdig nach Geschmack der ARAG IT-Experten: Wer sich die App herunterl\u00e4dt, muss den Datenschutz-Einstellungen zustimmen, um die Anwendung in vollem Umfang nutzen zu k\u00f6nnen. Auf diese Weise erlauben Nutzer den Zugriff auf viele sensible Daten, wie z. B. Namen, Telefonnummern, Kontakte, Standort, Ger\u00e4tedaten und Nutzungsprotokolle.<\/p>\n<p><strong>Wie sorgt man f\u00fcr sichere Einstellungen?<\/strong><br \/>\nEinige der Datenschutz-Einstellungen lassen sich nach Auskunft der IT-ARAG Experten seit Kurzem leicht \u00fcberpr\u00fcfen und anpassen. In den Datenschutzeinstellungen wird gleich oberhalb des Fensters ein Check der Sicherheitseinstellungen angeboten. Mit einem Klick werden alle wichtigen Einstellungen gezeigt und k\u00f6nnen unkompliziert angepasst werden.<\/p>\n<p>Um die Privatsph\u00e4re besser zu sch\u00fctzen, sollte hier beispielsweise festgelegt werden, wer sehen kann, wann man zuletzt online war. Auch das Profilbild kann ganz oder f\u00fcr bestimmte Nutzer gesperrt bzw. freigegeben werden, genauso wie der Status oder die Informationen, die zu jedem Account geh\u00f6ren. Wer m\u00f6glichst unsichtbar bleiben m\u00f6chte, dem empfehlen die ARAG IT-Experten die Einstellung \u201eNiemand\u201c.<\/p>\n<p>Immerhin: Informationen, die verarbeitet werden, um Anrufe und Nachrichten zu \u00fcbermitteln, unterliegen laut ARAG IT-Experten zudem der Datenschutzrichtlinie f\u00fcr elektronische Kommunikation (EU-Richtlinie 2002\/58\/EG ). Die Nutzerdaten werden zwar beim Mutterkonzern in den USA gespeichert, d\u00fcrfen aber f\u00fcr Werbezwecke und weitere Analysen bei B\u00fcrgern der Europ\u00e4ischen Union nicht genutzt werden.<\/p>\n<p><strong>Wie geht man mit unerw\u00fcnschten Kontakten um?<\/strong><br \/>\nWer kein Interesse an unbekannten Anrufern hat, hat laut ARAG IT-Experten seit Juni 2023 die M\u00f6glichkeit, unbekannte Rufnummern stummzuschalten. Dazu k\u00f6nnen Nutzer in den Datenschutz-Einstellungen im Men\u00fcpunkt \u201eAnrufe\u201c die Funktion \u201eAnrufe von Unbekannten stummschalten\u201c aktivieren. Auch das Blockieren von unbekannten Kontakten ist laut ARAG IT-Experten mit wenigen Klicks m\u00f6glich: Beim Erhalt einer Nachricht einer unbekannten Nummer erscheint im Chatfenster die Option \u201eBlockieren\u201c. Ein Klick gen\u00fcgt und man erh\u00e4lt keine Nachrichten mehr von diesem unbekannten Kontakt. Solange ein Kontakt blockiert ist, ist auch das Profilbild f\u00fcr den Blockierten unsichtbar und er kann nicht sehen, wann man zuletzt online war.<\/p>\n<p>Wer Kontakte dauerhaft l\u00f6schen m\u00f6chte, muss allerdings ein paar Klicks mehr machen. Denn auch ein blockierter Chat-Kontakt kann \u00fcber die Mobilfunknummer weiterhin mit SMS oder MMS auf die Nerven gehen. Erst wenn ein Kontakt im Adressbuch gel\u00f6scht ist, kann man ihn in der eigenen WhatsApp-Liste entfernen.<\/p>\n<p>Aber auch bekannte Kontakte k\u00f6nnen blockiert werden. Dazu gen\u00fcgt im Chatfenster ein Klick auf den oben angezeigten Personennamen bzw. die Telefonnummer. Im daraufhin ge\u00f6ffneten Men\u00fc steht die Blockieren-Funktion ganz unten zur Verf\u00fcgung. Die ARAG IT-Experten weisen darauf hin, dass der blockierte Kontakt zwar nicht erf\u00e4hrt, dass er blockiert wurde. Da er aber weder Profilbild noch Zeitstempel des blockierenden Kontaktes sieht, wird ein aufmerksamer WhatsApp-Nutzer bald merken, dass der Kontakt zu ihm nicht mehr gew\u00fcnscht ist. Versucht der blockierte Kontakt trotzdem, eine Nachricht \u00fcber die App zu schicken, erscheint nur ein H\u00e4kchen, da die Nachricht nicht bis zum Empf\u00e4nger weitergeleitet wird.<\/p>\n<div id=\"attachment_89648\" style=\"width: 610px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-89648\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.n-news.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Virus_gruen-auf-schwarz.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"343\" class=\"size-full wp-image-89648\" srcset=\"https:\/\/www.n-news.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Virus_gruen-auf-schwarz.jpg 600w, https:\/\/www.n-news.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Virus_gruen-auf-schwarz-300x172.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><p id=\"caption-attachment-89648\" class=\"wp-caption-text\">Computer Virus<\/p><\/div>\n<p><strong>Was tun, wenn es gef\u00e4hrlich wird?<\/strong><br \/>\nOb Opfer oder unbeteiligter Dritter: Sobald es um Mobbing geht, sollten Nutzer nicht wegschauen, sondern t\u00e4tig werden: Das kann bedeuten, sich Hilfe bei Eltern, Freunden, Lehrern oder anderen Vertrauenspersonen zu suchen und unerw\u00fcnschte Kontakte zu blockieren. Die ARAG IT-Experten raten zudem, Screenshots von kritischen \u00c4u\u00dferungen zu machen und bei einer Bedrohungslage damit die Polizei zu kontaktieren. Und jedem sollte dar\u00fcber hinaus klar sein: Das Weiterleiten von unangemessenen oder verbotenen Inhalten ist ebenso strafbar, wie das Verfassen selbst. Ein Tipp der ARAG IT-Experten, um unzul\u00e4ssige Bilder oder Videos zu blockieren: Die automatische Downloadfunktion ausschalten. Das ist \u00fcber die drei Punkte oben rechts im betreffenden Chat m\u00f6glich. Dort geht es \u00fcber die \u201eEinstellungen\u201c zu den \u201eChats\u201c und weiter zur \u201eSichtbarkeit von Medien\u201c. Ist dieser Regler deaktiviert, wird der automatische Download gestoppt.<\/p>\n<p>Aber auch WhatsApp-Gruppen bilden oft eine Plattform f\u00fcr unangemessene Chats. Daher sollte man darauf achten, welchen Gruppen man beitritt. Hilfreich dabei ist eine Einstellung, die nur den eigenen Kontakten erlaubt, dass man zu Gruppenchats eingeladen wird. Auch hier gilt: Sind Chats fragw\u00fcrdig, sollte man die Gruppe verlassen. Wird es kritisch, raten die ARAG IT-Experten, die Gruppe \u00fcber einen Klick der entsprechenden Funktion bei WhatsApp zu melden.<\/p>\n<p>Um sich selbst vor einer unbedachten Straftat zu sch\u00fctzen, weisen die ARAG IT-Experten noch einmal darauf hin, dass Bilder und Videos nur mit Zustimmung der abgebildeten Personen weitergeleitet werden d\u00fcrfen. Ansonsten kann ein Versto\u00df gegen das Recht am eigenen Bild und das Urheberrecht vorliegen.<\/p>\n<p><strong>Warum sind Kettenbriefe gef\u00e4hrlich?<\/strong><br \/>\nWas etwas \u00e4ltere Jahrg\u00e4nge noch aus der guten alten analogen Zeit kennen, verbreitet sich auch in den digitalen Medien, vor allem nach den Ferien: Kettenbriefe. In der Regel geht es um harmlose Scherze, die mit der Aufforderung verbunden sind, die Nachricht innerhalb eines bestimmten, meist kurzen Zeitraums an eine gewissen Anzahl von Kontakten weiterzuleiten. Allerdings gibt es auch Kettenbriefe, die mit Falschmeldungen Angst sch\u00fcren, mobben oder sogar drohen. Dabei k\u00f6nnen die Nachrichten enormen sozialen Druck aus\u00fcben. Daher raten die ARAG IT-Experten, vor allem mit Kindern \u00fcber Kettenbriefe zu sprechen und sie vor dem unbedachten Weiterleiten zu warnen.<\/p>\n<p>Weitere interessante Informationen unter:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.arag.de\/rechtsschutzversicherung\/internet-rechtsschutz\/internetrecht-ratgeber\/\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">https:\/\/www.arag.de\/rechtsschutzversicherung\/internet-rechtsschutz\/internetrecht-ratgeber\/<\/a><\/p>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_117330 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_117330')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_117330').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"\",\"perma_option\":\"off\",\"action\":\"like\",\"language\":\"de_DE\"},\"twitter\":{\"reply_to\":\"nnews_de\",\"tweet_text\":\"%20Gefahren%20aus%20dem%20Chat%3A%20Gefahren%2C%20die%20bei%20Messengern%20lauern%20%C2%BB%20...\",\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"\",\"perma_option\":\"off\",\"language\":\"de\",\"referrer_track\":\"\"},\"gplus\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"\",\"perma_option\":\"off\",\"referrer_track\":\"\"},\"pinterest\":{\"status\":\"on\",\"the_excerpt\":\"Gefahren aus dem Chat: Gefahren, die bei Messengern lauern &raquo; #chat #internettipp\\r\\n\\r\\nWhatsApp ist mit 87 Prozent der mit Abstand ...\",\"txt_info\":\"\",\"perma_option\":\"off\",\"media\":\"https:\\\/\\\/www.n-news.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2019\\\/03\\\/Virus_gruen-auf-schwarz.jpg\"},\"linkedin\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an LinkedIn senden. 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