{"id":116102,"date":"2025-12-17T07:24:17","date_gmt":"2025-12-17T06:24:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.n-news.de\/?p=116102"},"modified":"2025-10-13T10:29:28","modified_gmt":"2025-10-13T08:29:28","slug":"apps-auf-rezept","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.n-news.de\/?p=116102","title":{"rendered":"Apps auf Rezept"},"content":{"rendered":"<p>#gesundheitsapps<\/p>\n<h3>Apps auf Rezept<\/h3>\n<p><strong>Mittlerweile gibt es zahlreiche Apps, die die Gesundheit unterst\u00fctzen k\u00f6nnen. Manche helfen bei einem gesunden Lebensstil, andere erinnern an die Einnahme von Medikamenten. Gesetzlich Versicherte haben seit 2020 sogar die M\u00f6glichkeit, sogenannte Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) f\u00fcrs Smartphone als Leistung der Krankenkasse auf Rezept zu bekommen. Welche Gesundheits-Apps es gibt, wann die Krankenkasse die Kosten \u00fcbernimmt und welche Voraussetzungen n\u00f6tig sind, erfahren Sie hier. <\/strong><\/p>\n<p><strong>Was sind Gesundheits-Apps?<\/strong><br \/>\nIm App-Store finden Smartphone-Nutzer zahlreiche Apps, die das Leben ges\u00fcnder machen sollen. W\u00e4hrend manche nur informieren, unterst\u00fctzen andere bei Sport oder Ern\u00e4hrung, indem sie beispielsweise Trainingspl\u00e4ne, Workouts und Rezepte zur Verf\u00fcgung stellen. \u201eDiese Apps sind allerdings eher Lifestyle-Produkte\u201c, so Carsten Sellmer, Gesundheitsexperte der IDEAL Versicherung. \u201eAndere Smartphone-Anwendungen hingegen unterst\u00fctzen zum Beispiel bei der Pr\u00e4vention, helfen dabei, \u00c4rzte zu finden, Termine zu vereinbaren und daran zu erinnern.\u201c Auch viele Krankenkassen bieten mittlerweile eigene Apps an, die die Kommunikation erleichtern und den Versicherten einen \u00dcberblick \u00fcber ihre Daten erm\u00f6glichen. Dar\u00fcber hinaus gibt es Apps, die Patienten zur Diagnose und Therapie von Krankheiten nutzen k\u00f6nnen. \u201eDiese sind unter dem Begriff \u201aDigitale Gesundheitsanwendungen\u2018 (DiGA) zusammengefasst\u201c, erl\u00e4utert Sellmer. \u201eSie gelten als Medizinprodukte und m\u00fcssen daher, anders als Gesundheits-Apps, bestimmte Kriterien erf\u00fcllen.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_107362\" style=\"width: 610px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-107362\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.n-news.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Arzt-beraet-maennlichen-Patienten_iStock_gorodenkoff_300dpi.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"338\" class=\"size-full wp-image-107362\" \/><p id=\"caption-attachment-107362\" class=\"wp-caption-text\">Foto Quelle: \u00a9 gorodenkoff \/ iStock.com<\/p><\/div>\n<p><strong>Welche Digitalen Gesundheitsanwendungen gibt es?<\/strong><br \/>\nIm Gegensatz zu Lifestyle- oder Informations-Apps zur Gesundheitsf\u00f6rderung erf\u00fcllen Digitale Gesundheitsanwendungen einen bestimmten medizinischen Zweck. Laut DiGA-Verordnung (DiGAV) m\u00fcssen sie zum Beispiel bei der Erkennung, Behandlung, \u00dcberwachung oder Linderung von Krankheiten unterst\u00fctzen oder zu einer Verbesserung bei einer Verletzung oder Behinderung beitragen. \u201eVor allem bei Krankheiten wie Tinnitus, Angstst\u00f6rungen, Depressionen, R\u00fcckenschmerzen, Diabetes oder Migr\u00e4ne k\u00f6nnen sie hilfreich sein und auch zur Begleitung von Schwangerschaften gut eingesetzt werden\u201c, so der Gesundheitsexperte der IDEAL Versicherung. \u201eUm als DiGA anerkannt zu werden, ist die sogenannte CE-Kennzeichnung notwendig.\u201c Sie stuft Medizinprodukte in unterschiedliche Risikoklassen ein. Anschlie\u00dfend pr\u00fcft das Bundesinstitut f\u00fcr Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) die App und listet sie nach erfolgreichem Bestehen im sogenannten DiGA-Verzeichnis auf. \u201eDie Anwendungen d\u00fcrfen zudem kein gesundheitliches Risiko verursachen, beispielsweise durch Fehler bei der Blutzuckermessung, und m\u00fcssen au\u00dferdem die Datensicherheit gew\u00e4hrleisten und einfach zu bedienen sein\u201c, erg\u00e4nzt Sellmer.<\/p>\n<p><strong>Voraussetzungen f\u00fcr die Kosten\u00fcbernahme<\/strong><br \/>\nDiGA liefern einen echten medizinischen Mehrwert f\u00fcr Erkrankte und sind daher meist nicht kostenlos nutzbar. \u201eAnwendungen, die die Kriterien f\u00fcr Medizinprodukte erf\u00fcllen und im DiGA-Verzeichnis aufgef\u00fchrt sind, k\u00f6nnen allerdings bei gesetzlich Versicherten von der Krankenkasse \u00fcbernommen werden\u201c, informiert der IDEAL-Experte. \u201eSeit Oktober 2020 haben \u00c4rzte und Psychotherapeuten die M\u00f6glichkeit, f\u00fcr die Digitalen Gesundheitsanwendungen ein Rezept auszustellen.\u201c Die vollst\u00e4ndige Liste sowie eine kurze Zusammenfassung der zugelassenen Apps finden Patienten unter diga.bfarm.de. In manchen F\u00e4llen ist zus\u00e4tzlich ein Ger\u00e4t f\u00fcr die Verwendung der DiGA notwendig, etwa ein Pulsmesser. \u201eAber auch hier erfolgt meist eine Kosten\u00fcbernahme durch die Krankenkasse\u201c, erg\u00e4nzt Gesundheitsexperte Sellmer. \u00dcbrigens: Unter bestimmten Voraussetzungen erstatten auch viele private Krankenversicherungen die Apps auf Rezept. <\/p>\n<p><strong>Wie wird das Rezept eingel\u00f6st?<\/strong><br \/>\nWer eine DiGA von seinem Arzt verschrieben bekommt, erh\u00e4lt ein Rezept mit dem Namen der App sowie der sogenannten Pharmazentralnummer (PZN) ausgestellt. Das Rezept m\u00fcssen Patienten dann bei der Krankenkasse einreichen. \u201eAnschlie\u00dfend erhalten sie von der Versicherung einen Code, mit dem sie die Digitale Gesundheitsanwendung entweder direkt in der installierten App oder auf der Website des Anbieters freischalten k\u00f6nnen\u201c, erl\u00e4utert der Experte der IDEAL Versicherung. Patienten, die Hilfe oder Unterst\u00fctzung beim Downloaden oder der Eingabe des Freischaltcode ben\u00f6tigen, empfiehlt Sellmer, sich an ihren Arzt oder die Krankenkasse zu wenden. F\u00fcr Fragen zur App ist meist der Anbieter der richtige Ansprechpartner.<\/p>\n<p>Quelle \/ Mehr Gesundheits-Tipps im IDEAL Magazin unter https:\/\/www.ideal-versicherung.de\/magazin\/.<\/p>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_116102 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_116102')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_116102').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"\",\"perma_option\":\"off\",\"action\":\"like\",\"language\":\"de_DE\"},\"twitter\":{\"reply_to\":\"nnews_de\",\"tweet_text\":\"Apps%20auf%20Rezept%20%C2%BB%20N-News.de\",\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"\",\"perma_option\":\"off\",\"language\":\"de\",\"referrer_track\":\"\"},\"gplus\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"\",\"perma_option\":\"off\",\"referrer_track\":\"\"},\"pinterest\":{\"status\":\"on\",\"the_excerpt\":\"Apps auf Rezept &raquo; #gesundheitsapps\\r\\n\\r\\nApps auf Rezept\\r\\n\\r\\nMittlerweile gibt es zahlre ...\",\"txt_info\":\"\",\"perma_option\":\"off\",\"media\":\"https:\\\/\\\/www.n-news.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2021\\\/11\\\/n-news_base.jpg\"},\"linkedin\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an LinkedIn senden. 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