{"id":112636,"date":"2026-03-30T11:49:28","date_gmt":"2026-03-30T09:49:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.n-news.de\/\/?p=112636"},"modified":"2026-02-15T18:02:37","modified_gmt":"2026-02-15T17:02:37","slug":"ohne-gang-zum-amt-geht-es-noch-immer-nicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.n-news.de\/?p=112636","title":{"rendered":"Ohne Gang zum Amt geht es noch immer nicht"},"content":{"rendered":"<p>#bitkom<\/p>\n<h3>Ohne Gang zum Amt geht es noch immer nicht<\/h3>\n<p><strong>Gro\u00dfst\u00e4dte bieten mehr Serviceangebote online an \u2013 aber l\u00e4ngst noch nicht alle<\/strong><br \/>\nSich nach dem Umzug in der neuen Wohnung anmelden, einen Kita-Platz f\u00fcr das Kind vereinbaren oder das neue Auto zulassen\u2013 zwar lassen sich Verwaltungsangelegenheiten zunehmend online erledigen, doch vom Ziel, alle Dienstleistungen digital anzubieten sind die deutschen Gro\u00dfst\u00e4dte noch weit entfernt. Das zeigt eine Sonderauswertung des Smart City Index 2022, dem Digital-Ranking der 81 deutschen St\u00e4dte ab 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern des Digitalverbands Bitkom. Demnach bietet gerade einmal jede zehnte Gro\u00dfstadt (10 Prozent) an, Baugenehmigungsverfahren komplett digital durchzuf\u00fchren und nur 17 Prozent erm\u00f6glichen, einen Umzug innerhalb der Stadt online anzumelden, ein Jahr zuvor waren es 16 Prozent. Immerhin in rund zwei Dritteln (69 Prozent) gibt es einen Online-Antrag f\u00fcr Anwohner-Parkausweise (2021: 67 Prozent), in fast drei Vierteln kann eine Melderegisterauskunft (73 Prozent, 2021: 58 Prozent) oder eine Meldebescheinigung (74 Prozent, 2021: 62 Prozent) online beantragt werden. Etwa ebenso viele St\u00e4dte erlauben es, ein Gewerbe komplett digital anzumelden (79 Prozent, 2021: 73 Prozent) oder abzumelden (75 Prozent, 2021: 68 Prozent). Am weitesten verbreitet sind die digitale Kfz-Zulassung (91 Prozent, 2021: 88 Prozent) bzw. Abmeldung (93 Prozent, 2021: 90 Prozent) sowie die Online-Kitaanmeldung (95 Prozent, 2021: 86 Prozent). <\/p>\n<p>\u201eDie St\u00e4dte werden digitaler \u2013 und davon profitieren auch die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger, die sich Beh\u00f6rdeng\u00e4nge sparen k\u00f6nnen. Aber das Tempo, mit dem Online-Angebote f\u00fcr B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger eingef\u00fchrt werden, reicht nicht aus\u201c, sagt Michael Pfefferle, Smart-City-Experte des Bitkom. \u201eBei der Nachfolge des Onlinezugangsgesetzes muss es nun viel st\u00e4rker um die Digitalisierung der Beh\u00f6rden selbst gehen. Digitale Antr\u00e4ge m\u00fcssen auch digital bearbeitet werden, und nicht \u00fcber den Umweg von Papierausdrucken. Digital bedeutet nicht nur papierlose Antr\u00e4ge, sondern auch die digitale Bearbeitung und Kommunikation mit dem B\u00fcrger.\u201c<\/p>\n<p>Derzeit ist selbst die Terminvergabe beim B\u00fcrgeramt noch nicht \u00fcberall digital m\u00f6glich. Zwar bieten 95 Prozent der Gro\u00dfst\u00e4dte diesen Service, das sind aber genauso viele wie ein Jahr zuvor. Bei den Kfz-Zulassungsstellen liegt der Anteil der Online-Terminvergaben mit 98 Prozent (2021: 95 Prozent) sogar noch etwas h\u00f6her. Dagegen erm\u00f6glichen nur rund die H\u00e4lfte der St\u00e4dte, Termine beim Standesamt (56 Prozent, 2021: 44 Prozent) oder bei der Ausl\u00e4nderbeh\u00f6rde (54 Prozent, 2021: 31 Prozent) online zu vereinbaren. Und sogar nur in jeder vierten Gro\u00dfstadt (26 Prozent, 2021: 19 Prozent) haben die Gewerbe\u00e4mter eine Online-Terminvergabe.<\/p>\n<p>Der \u201eSmart City Index 2022 Studienbericht&#8220; mit einer bislang unver\u00f6ffentlichten Sonderauswertung zum Online-Serviceangebot f\u00fcr B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger sowie zu den Serviceportalen der St\u00e4dte und weiteren Auswertungen zu den Bereichen Energie &#038; Umwelt, IT &#038; Kommunikation, Mobilit\u00e4t und Gesellschaft ist kostenlos zum Download verf\u00fcg bar unter <a href=\"http:\/\/www.bitkom.org\/smart-city-index\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">www.bitkom.org\/smart-city-index<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Rund 11.000 Datenpunkte f\u00fcr 81 St\u00e4dte<\/strong><br \/>\nF\u00fcr den Smart City Index wurden insgesamt knapp 11.000 Datenpunkte erfasst, \u00fcberpr\u00fcft und qualifiziert. Analysiert und bewertet wurden alle 81 St\u00e4dte mit einer Bev\u00f6lkerung im Bereich ab 100.000 in den f\u00fcnf Themenbereichen Verwaltung, IT und Kommunikation, Energie und Umwelt, Mobilit\u00e4t sowie Gesellschaft. Die f\u00fcnf Bereiche f\u00e4chern sich in 36 Indikatoren auf, die wiederum aus insgesamt 133 Parametern bestehen \u2013 von Online-B\u00fcrger-Services \u00fcber Sharing-Angebote und Umweltsensorik bis zur Breitbandverf\u00fcgbarkeit. Bei der Datenerhebung wurden die Kommunen aktiv einbezogen. Die St\u00e4dte konnten ihren Leistungsstand selbst angeben und mussten diesen entsprechend mit Quellen belegen, wovon 85 Prozent der St\u00e4dte Gebrauch machten. Die Daten wurden anschlie\u00dfend von einem Team aus Expertinnen und Experten der Bitkom-Research validiert. F\u00fcr alle \u00fcbrigen St\u00e4dte wurden fehlende Daten recherchiert, die St\u00e4dte hatten anschlie\u00dfend ihrerseits Gelegenheit zur \u00dcberpr\u00fcfung. Der Smart City Index wird unterst\u00fctzt von Detecon, Visa, PwC und Uber.<\/p>\n<p>Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Untersuchung, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverband Bitkom durchgef\u00fchrt hat. Untersucht wurden alle deutschen St\u00e4dte ab 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern sowie Kaiserslautern, das knapp unter die Bev\u00f6lkerungsgrenze gerutscht ist (Stichtag 31.12.2021). Den Indexwerten liegen nachvollziehbare Angaben der Kommunen beziehungsweise \u00f6ffentlich zug\u00e4ngliche Datenquellen zugrunde. Allen St\u00e4dten wurde die Gelegenheit gegeben, die Daten selbst bereitzustellen und entsprechend mit Quellen zu belegen. Diese M\u00f6glichkeit haben 85 Prozent der St\u00e4dte in Anspruch genommen. F\u00fcr alle \u00fcbrigen St\u00e4dte wurden die Daten durch Bitkom Research erhoben. Die 36 Indikatoren berechnen sich aus 133 Parametern pro Stadt und insgesamt 10.773 Datenpunkten. Alle Indikatoren wurden normiert, d. h. auf eine Skala von 0 bis 100 \u00fcbersetzt.<\/p>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_112636 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_112636')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_112636').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"\",\"perma_option\":\"off\",\"action\":\"like\",\"language\":\"de_DE\"},\"twitter\":{\"reply_to\":\"nnews_de\",\"tweet_text\":\"Ohne%20Gang%20zum%20Amt%20geht%20es%20noch%20immer%20nicht%20%C2%BB%20N-News.de\",\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"\",\"perma_option\":\"off\",\"language\":\"de\",\"referrer_track\":\"\"},\"gplus\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"\",\"perma_option\":\"off\",\"referrer_track\":\"\"},\"pinterest\":{\"status\":\"on\",\"the_excerpt\":\"Ohne Gang zum Amt geht es noch immer nicht &raquo; #bitkom\\r\\n\\r\\nOhne Gang zum Amt geht es noch immer nicht\\r\\n\\r\\nGro\\u00dfst\\u00e4dt ...\",\"txt_info\":\"\",\"perma_option\":\"off\",\"media\":\"https:\\\/\\\/www.n-news.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2021\\\/11\\\/n-news_base.jpg\"},\"linkedin\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an LinkedIn senden. 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