{"id":103017,"date":"2026-05-24T11:40:49","date_gmt":"2026-05-24T09:40:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.n-news.de\/\/?p=103017"},"modified":"2026-05-22T14:35:44","modified_gmt":"2026-05-22T12:35:44","slug":"angst-vor-cyber-kriminellen-drei-tipps-fuer-mehr-sicherheit-im-netz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.n-news.de\/?p=103017","title":{"rendered":"Angst vor Cyber-Kriminellen: Drei Tipps f\u00fcr mehr Sicherheit im Netz"},"content":{"rendered":"<p>#CyberKriminalit\u00e4t <\/p>\n<p>Internet-Nutzerinnen und -Nutzer haben mehr Angst vor Kriminalit\u00e4t im Netz als in der analogen Welt<\/p>\n<p><strong>Mehr Angst vorm Hacker-Angriff als vor dem Einbruch in die eigene Wohnung: 39 Prozent der Internet-Nutzerinnen und -Nutzer f\u00fcrchten sich mehr vor Kriminalit\u00e4t im Netz als in der analogen Welt. Das ist das Ergebnis einer Umfrage unter 1.198 Personen ab 16 Jahren in Deutschland, von denen 1.016 das Internet nutzen. Die Umfrage wurde im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgef\u00fchrt. Demnach sehen sich innerhalb der Internet-Gemeinde 58 Prozent nicht selbst in der Lage, ihre Ger\u00e4te ausreichend vor Angriffen zu sch\u00fctzen. 63 Prozent gehen zudem davon aus, dass sie nicht bemerken w\u00fcrden, wenn Fremde den eigenen Computer oder das Smartphone \u00fcber das Internet ausspionieren. Besonders gro\u00df ist die Bef\u00fcrchtung, sich im Netz mit Schadprogrammen zu infizieren (75 Prozent) sowie davor, dass Kriminelle Passw\u00f6rter und Online-Konten illegal nutzen (56 Prozent).<\/strong><\/p>\n<p>\u201eUm sich wirkungsvoll gegen Angriffe im Netz zu wehren, sollte man auf jeden Fall einige grundlegende Sicherheitsma\u00dfnahmen befolgen\u201c, r\u00e4t Sebastian Artz, Experte f\u00fcr Informationssicherheit und Sicherheitspolitik beim Bitkom. Bereits drei Schritte helfen, sich erfolgreich gegen die meisten Angriffe zu wappnen:<\/p>\n<ul>\n<li>Sichere Passw\u00f6rter f\u00fcr jedes Konto: Online- und Benutzerkonten sollten mit starken Passw\u00f6rtern gesch\u00fctzt werden. \u201eVergeben Sie f\u00fcr jedes Online- und Benutzerkonto ein eigenes Passwort und versuchen Sie, keine W\u00f6rter zu verwenden, die im W\u00f6rterbuch vorkommen\u201c, r\u00e4t Artz. \u201eG\u00e4ngige und leicht zu erratende Tastaturmuster kommen ebenfalls nicht f\u00fcr sichere Passw\u00f6rter in Frage. Zudem gilt: Je l\u00e4nger das Passwort ist, desto besser.\u201c 30 Prozent der Internet-Nutzerinnen und -Nutzer verwenden indes f\u00fcr verschiedene Online-Dienste noch immer dasselbe Passwort. \u201eSofern verf\u00fcgbar, sollten Sie Ihre Konten zudem mit der Zwei-Faktor-Authentifizierung sch\u00fctzen\u201c, sagt Artz. Ein Login ist dann nur m\u00f6glich, wenn man seine Identit\u00e4t zun\u00e4chst mit dem Passwort und zus\u00e4tzlich auf einem zweiten Weg best\u00e4tigt \u2013 etwa per Fingerabdruck oder SMS.<\/li>\n<li>Vorsicht bei E-Mails und Anh\u00e4ngen: \u201eVerifizieren Sie die Absenderadresse, indem Sie diese auf wirre Buchstabenfolgen und vertauschte Zeichen pr\u00fcfen\u201c, erkl\u00e4rt Bitkom-Experte Artz. Ein typisches Muster ist etwa, den Buchstaben \u201eO\u201c durch die Ziffer \u201e0\u201c zu ersetzen. Auch bei unbekannten ausl\u00e4ndischen Domainadressen ist Vorsicht geboten. \u201eWird eine schnelle Reaktion verlangt, sollten alle Alarmglocken schrillen. In jedem Fall sollten Betroffene nie un\u00fcberlegt auf Links oder Dateianh\u00e4nge klicken\u201c, warnt Artz.<\/li>\n<li>Betriebssystem und Software aktuell halten: Regelm\u00e4\u00dfige Aktualisierungen f\u00fcr das Betriebssystem und einzelne Programme sollten unverz\u00fcglich und idealerweise automatisch installiert werden. \u201eH\u00e4ufig schlie\u00dfen Hersteller damit neu aufgedeckte Sicherheitsl\u00fccken, \u00fcber die sich Cyberkriminelle Zugriff verschaffen k\u00f6nnten\u201c, so Artz.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Generell gilt: \u201eWer im Netz unterwegs ist, sollte stets \u00fcberlegt handeln und das Thema Sicherheit mitdenken. Die Methoden der Kriminellen werden immer ausgefeilter und ihr Vorgehen wird immer professioneller\u201c, erl\u00e4utert Bitkom-Experte Artz.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.n-news.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/2012-09-15-Schattenspiel.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"450\" class=\"alignleft size-full wp-image-27445\" srcset=\"https:\/\/www.n-news.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/2012-09-15-Schattenspiel.jpg 600w, https:\/\/www.n-news.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/2012-09-15-Schattenspiel-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/p>\n<p>Zuletzt gaben sich Kriminelle etwa vermehrt als Mitarbeitende gro\u00dfer Software-Unternehmen aus und weisen am Telefon auf angebliche Technik-Probleme hin. So versuchen sie, Zugriff auf die Ger\u00e4te ihrer Opfer zu erlangen oder sie zum Kauf vermeintlicher Sicherheitspakete zu bewegen. \u201eNutzerinnen und Nutzer sollten am Telefon niemals sensible Daten verraten oder Fremden den Fernzugriff auf den eigenen Rechner erlauben. Sie sollten stattdessen das Telefonat sofort beenden und Verd\u00e4chtige bei der Polizei melden\u201c, sagt Artz.<\/p>\n<p>Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine repr\u00e4sentative Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom telefonisch durchgef\u00fchrt hat. Dabei wurden 1.198 Personen in Deutschland ab 16 Jahren, von denen 1.016 das Internet nutzen, befragt. Die Fragen lauteten: \u201eInwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zum Thema Internetkriminalit\u00e4t zu bzw. nicht zu?\u201c, \u201eWodurch f\u00fchlen Sie sich im Internet bedroht?\u201c &amp; \u201eWelche der folgenden Aussagen treffen auf Sie bei der Erstellung von Passw\u00f6rtern f\u00fcr Ihre Online-Dienste zu?\u201c<\/p>\n<p>Quelle: Bitkom<\/p>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_103017 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_103017')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_103017').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"\",\"perma_option\":\"off\",\"action\":\"like\",\"language\":\"de_DE\"},\"twitter\":{\"reply_to\":\"nnews_de\",\"tweet_text\":\"%20Angst%20vor%20Cyber-Kriminellen%3A%20Drei%20Tipps%20f%C3%BCr%20mehr%20Sicherheit%20im%20Netz%20...\",\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"\",\"perma_option\":\"off\",\"language\":\"de\",\"referrer_track\":\"\"},\"gplus\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"\",\"perma_option\":\"off\",\"referrer_track\":\"\"},\"pinterest\":{\"status\":\"on\",\"the_excerpt\":\"Angst vor Cyber-Kriminellen: Drei Tipps f\\u00fcr mehr Sicherheit im Netz &raquo; #CyberKriminalit\\u00e4t \\r\\n\\r\\nInternet-Nutzerinnen und -Nutzer haben mehr ...\",\"txt_info\":\"\",\"perma_option\":\"off\",\"media\":\"https:\\\/\\\/www.n-news.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2015\\\/04\\\/2012-09-15-Schattenspiel.jpg\"},\"linkedin\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an LinkedIn senden. 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