Kritzeln macht kreativ!

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Kritzeln macht kreativ!

Wer hat sich nicht schon einmal selbst ertappt – beim Telefonieren, oder beim gedankenlosen In-die-Ferne-starren greift die Hand zum Stift und kritzelt einfach wild drauflos. Ohne es bemerkt zu haben, entsteht so mehr oder weniger ein Kunstwerk. Tatsächlich ist nicht jeder ein Kritzler, manche spielen beim Telefonieren eher mit dem Kabel des Hörers oder mit den eigenen Haaren.

Tatsächlich beschäftigen sich immer wieder Psychologen mit dem Kritzeln. Es steht in keiner Weise mit Nervosität oder einer leichten Ablenkbarkeit in Verbindung, vielmehr fördert es das Denken. Dabei ist nicht nur der Vorgang des Kritzelns selbst äußerst spannend, sondern auch die Dinge, die dabei entstehen. Bestimmt hat sich jeder schon einmal selbst dabei ertappt, wie die Kritzeleien und kleinen Bildchen eines Kollegen oder der eigenen Kinder analysiert wurden. Da eine echte Kritzelei im Unterbewusstsein entsteht, lässt diese einen erstaunlich tiefen Blick zu.

Möglichkeiten zum Kritzeln schaffen
Die eigene Kreativität nach außen lassen – tatsächlich tun das die wenigsten und die Gründe dafür sind verschieden. Viele meinen, dass sie nicht über das Talent verfügen, um kreativ tätig zu werden, andere sehen es sogar als Schwäche an, wenn Hefte und Blöcke mit kleinen Bildchen gefüllt werden.

Kritzeln. Foto Quelle: pixabay.com/ElisaRiva

Zu gerne möchte man einen Appell an diese Nichtkritzler stellen und diese gerade dazu nötigen, sich einen Notizblock auf den Schreibtisch zu legen. Ein Notizblock, der immer griffbereit ist, dient allerdings nicht nur dem Zeitvertreib und kurzweiligen kreativen Ergüssen, sondern auch der Dokumentation erstklassiger Ideen. Tatsächlich ist der Weg, etwas mit der Hand niederzuschreiben noch immer einfacher, als das Speichern von Memos auf dem Rechner oder dem Smartphone. Ein Notizblock und ein Stift, mit dem gerne geschrieben wird, diese beiden Dinge können wahrliche Wunder bewirken, auch, wenn in digitalen Zeiten nur noch die wenigsten daran glauben. Das Beste ist tatsächlich, dass die meisten, die zu diesen „veralteten“ Geräten greifen, schnell einen Effekt bei sich feststellen. Tatsächlich muss die eigene Beschäftigung mit Zettel und Stift nicht so weit gehen wie das meditative Schreiben, doch einen gewissen entspannenden Effekt wird der Anwender nicht leugnen können.

Dinge festhalten – auf die klassische Art
Tagebuch führt heute kaum mehr jemand, es wirkt altmodisch und vielleicht sogar etwas seltsam. Doch das verlangt auch niemand von einem. Vielmehr sind ein Stift und Notizblock, immer in greifbarer Nähe, eine hervorragende Möglichkeit, um die flüchtigen Gedanken des Tages festzuhalten. Viel zu oft kommen einem während des Tages Ideen, diese geraten allerdings mit den Mühen des Alltags schnell wieder in Vergessenheit. Sollte einen die Lust auf Wanderungen abseits der Pfade in Bayern überkommen und möchte man damit seine Familie überraschen, so ist es das Beste, diese Idee festzuhalten, denn viel zu schnell kommen einen die Sorgen und die Anforderungen des Alltags zuvor und tragen dazu bei, dass die eigentlich schöne und einfach umzusetzende Idee ins Hintertreffen gerät.

Ein Fazit
An Kritzeln ist nichts kindisch, es macht Spaß und erfüllt eine Menge sinnvoller Zwecke. Selbst, wenn man bislang nichts damit am Hut hatte, sollte der Versuch, sich eine Kritzel-Routine zuzulegen, unternommen werden. Selbst, wenn das nur bedeutet, sich einen Block auf dem Schreibtisch zurechtzulegen. Die Ergebnisse sind gewiss spannend, das steht bereits jetzt schon fest.

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