Inbegriff des Automobils: Die Mercedes-Benz S-Klasse

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Inbegriff des Automobils: Die Mercedes-Benz S-Klasse

Die Mercedes-Benz S-Klasse: Highlights

Tradition: Die Bezeichnung „S-Klasse“ wird 1972 offiziell eingeführt, doch die Ahnenreihe geht lückenlos bis 1951 zurück. Vor dem Zweiten Weltkrieg sind Modelle der Oberklasse und Luxusklasse seit Beginn des 20. Jahrhunderts stets ein wichtiger Bestandteil der Modellpalette von Mercedes-Benz und den Ursprungsmarken.

Das „S“: Bei der Erweiterung des Modellprogramms um den Typ 170 S aus der Ahnenreihe der E-Klasse prägt der damalige Vorstandsvorsitzende Wilhelm Haspel Anfang 1949 die neue Modellbezeichnung mit dem S und gibt auch gleich die Erklärung, dass der Buchstabe für „Super“ oder „Spezial“ steht. Seit dem 1956 eingeführten 220 S wird er in der Mercedes-Benz Oberklasse kontinuierlich verwendet.

Perfektion in allen Details: Mercedes-Benz gibt mit jeder Generation seiner Spitzenautomobile überzeugende Antworten auf die Wünsche und Anforderungen der jeweiligen Zeit. Jede Generation der S-Klasse und ihrer Vorgängermodelle prägt mit individuellen Stärken die Automobilentwicklung ihrer Epoche.

Luxus und Komfort: Angenehmer als in einer S-Klasse kann man selbst auf langen Fahrten kaum unterwegs sein. Das Auto umschmeichelt – als Gesamtentwurf und mit jedem seiner herausragenden Ausstattungsmerkmale.

Design: Souveränität, Innovation, Sportlichkeit, Progressivität – diese Kernmerkmale setzen die Designer in der S-Klasse ausdrucksstark um. Im Exterieur wie im Interieur.

Mercedes-Simplex 60 PS, Baujahr 1904. Studioaufnahme (Seitenansicht rechts) des eleganten und luxuriösen Reisewagens aus dem persönlichen Besitz von Emil Jellinek. Das Fahrzeug gehört seit 1952 zur unternehmenseigenen Fahrzeugsammlung und ist seit vielen Jahren im Mercedes-Benz Museum ausgestellt. Quelle: Daimler

Technologie-Trendsetter: Die S-Klasse inklusive ihrer Vorgängerbaureihen führt immer wieder bahnbrechende Innovationen wie beispielsweise die Sicherheitskarosserie (1959), das Anti-Blockier-System ABS (1978), den Airbag (1981) und das Elektronische Stabilitäts-Programm ESP® (1995) in den Automobilbau ein – Technologien, die heute in (fast) jedem neuen Auto zum Einsatz kommen.

Spektakuläre Motorsporterfolge: Die Modelle 220 SE und 300 SE aus der „Heckflosse“-Baureihe W 111/W 112 erringen zahlreiche Siege bei Rallyes und Straßenrennen, beispielsweise bei der Rallye Monte Carlo 1960 und der Rallye Akropolis 1960, der Rallye Algier-Zentralafrika 1961, der Tour d’Europe und der Rallye Lüttich–Sofia–Lüttich 1962 sowie – vier Mal in Folge von 1961 bis 1964 – beim Großen Straßenpreis von Argentinien.

Starker Luxus: Der 300 SEL 6.3 aus der Oberklasse-Baureihe W 109 gilt mit seinen Fahrleistungen auf Sportwagenniveau als Urtyp der luxuriösen und komfortablen Hochleistungslimousine und begründete damit eine bis heute fortgesetzte sehr erfolgreiche Tradition.

Erfolgsgeschichte AMG: Der spektakuläre Klassensieg beim 24-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps mit dem 300 SEL 6.8 AMG macht die damals junge Marke aus Affalterbach auf einen Schlag weltbekannt und bildet den Auftakt zu einer einzigartigen Entwicklung.

Leistung satt: Die Performance-Limousinen der S-Klasse kommen aus Affalterbach. Mercedes-AMG ist vor keinem Gipfel bange. Das dokumentiert erstmals in der Geschichte der S-Klasse im Jahr 1999 die Baureihe 220 mit dem S 55 AMG (5,5-Liter-V8-Motor und 265 kW/360 PS Leistung) und natürlich 2003 mit dem S 65 AMG (Zwölfzylindermotor, 450 kW/612 PS und satte 1.000 Newtonmeter Drehmoment).

Verkaufserfolg: Angefangen mit dem Typ 220 (W 187) von 1951 bis hin zur Baureihe 222 sind insgesamt rund 4 Millionen Limousinen der S-Klasse produziert worden. Zählt man die Coupés und Cabriolets ebenfalls dazu, sind es sogar 4,29 Millionen Fahrzeuge. Aus dem Zeitraum vor 1945 kommen noch gut 25.000 Fahrzeuge hinzu.

Stückzahlrekord: Von der 1979 eingeführten Baureihe 126 werden innerhalb von fast zwölf Jahren insgesamt gut 818.000 Limousinen produziert. Die aus der Limousine abgeleiteten SEC-Coupés, ebenfalls der Baureihe 126 zugeordnet, entstehen in gut 74.000 Exemplaren.

Meistgebautes Modell: Insgesamt 150.593 Exemplare des Mercedes-Benz 280 SE (Baureihe 116) werden von 1972 bis 1980 gebaut. Er hat gute Chancen, dass nie mehr ein einzelnes S-Klasse Modell eine höhere Stückzahl erreicht – vor allem, weil die Modellpalette sich stetig vergrößert und die Lebenszyklen einzelner Modelle sich verkürzen, etwa durch neue Motoren.

China, derzeit der größte Einzelmarkt der Welt: Für zehn Prozent der dortigen Käufer einer S-Klasse ist es das erste eigene Auto überhaupt – bei einem Durchschnittsalter von 40 Jahren. Kein schlechter Start ins Autofahrerleben.

Quelle: Daimler

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