World Ranger Day am Freitag, 31. Juli

#WorldRangerDay

31. JULI: WELTWEITER AKTIONSTAG ZUM EINSATZ DER RANGER FÜR DIE NATUR

Am World Ranger Day werden überall auf der Erde Aktionen durchgeführt, um auf die Arbeit der Rangerinnen und Ranger und ihren oft gefährlichen, manchmal tödlichen Einsatz für die Natur aufmerksam zu machen. Auch der Nationalpark Schwarzwald macht mit: An der Rangerstation Tonbach werden am Freitag, 31. Juli, von 11 bis 15 Uhr Ranger anzutreffen sein, um mit Menschen ins Gespräch zu kommen und über den Nationalpark und die Rangerarbeit weltweit zu informieren. Für diese Veranstaltung ist keine Anmeldung erforderlich.

„Hier gibt es zwar auch Situationen für unser Rangerteam, die nicht angenehm sind. Beispielsweise, wenn man abends zeltende und eventuell angetrunkene Menschen antrifft, die man dann dazu bewegen muss, den Nationalpark zu verlassen, weil das Übernachten verboten ist. Aber um unser Leben müssen wir in Deutschland wohl selten fürchten“, sagt Friederike Schneider, Rangerin im Nationalpark Schwarzwald. Anders sieht es weltweit aus: In den letzten zehn Jahren wurden über 1.000 Rangerinnen und Ranger bei ihrer Arbeit getötet. Friederike Schneider: „Ob durch Wilderer, Paramilitärs, durch Tiere oder durch Naturereignisse – in vielen Naturschutzgebieten auf der Erde ist es extrem gefährlich, sich für die Natur einzusetzen. Daran möchten auch wir am World Ranger Day erinnern.“

Ranger des Nationalparks Schwarzwald bei der Arbeit. © Daniel Müller (Nationalpark Schwarzwald)

Mit Informationsmaterial, Fotos, mit Präparaten und in Gesprächen erzählen sie Besucherinnen und Besuchern von der internationalen Zusammenarbeit und berichten auch über den Rangerjob im Nationalpark Schwarzwald. „Die Rangerstation ist nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erreichen“, so Ranger Florian Hofmann. „Die Strecke hat eine Länge von rund fünf Kilometern und ist auch für Kinderwagen und Rollstuhl geeignet. Unterwegs kommt man am Rotwildgehege Tonbach vorbei – es ist also auch ein schöner Ausflug mit Kindern. An der Rangerstation werden wir Sitzgelegenheiten anbieten, sodass man hier dann eine Vesperpause einlegen kann. Natürlich unter Beachtung der geltenden Corona-Regeln.“ An diesem Tag werden auch Spenden für die Thin Green Line Foundation gesammelt. Mit dem Geld werden Rangerinnen und Ranger, die durch ihren Beruf zu Schaden gekommen sind, und deren Angehörige und Hinterbliebene unterstützt.

Hintergrund – Pressemitteilung des Bundesverbands Naturwacht e. V.:
Weltweit setzen sich Rangerinnen und Ranger mit hohem Engagement für den Schutz der biologischen Vielfalt und die Bewahrung der letzten Naturschätze in den Schutzgebieten der Erde ein. In ihrem Einsatz für die Natur verlieren jährlich weit über 100 Rangerinnen und Ranger ihr Leben, vor allem in Afrika, Asien sowie in Süd- und Mittelamerika. Doch auch in Europa und hier in Deutschland wird die Arbeit in den letzten Jahren durch verbale und tätliche Angriffe zunehmend gefährlicher.
Die International Ranger Federation und die Thin Green Line Foundation haben deshalb 2007 den World Ranger Day ausgerufen, der in jedem Jahr am 31. Juli mit zahlreichen Aktionen begangen wird. Der Bundesverband Naturwacht als Interessenvertreter der Rangerinnen und Ranger in Deutschland unterstützt diese Aktionen in den Schutzgebieten Deutschlands, um ein Zeichen weltweiter Solidarität zu setzen.

Termin: Freitag, 31. Juli, 11 – 15 Uhr
Treffpunkt: Rangerstation Tonbachtal/ Neue Löchleshütte
Hinweis: Da es ein offenes Angebot ist, kann man zwischen 11 und 15 Uhr jederzeit dazustoßen. Die Rangerstation ist nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar. Der nächstgelegene Parkplatz ist Parkplatz Keckenteich Tonbach; die nächstgelegene Bushaltestelle ist Traube/Tanne Tonbach
Zielgruppe: alle Interessierten
Anmeldung: nicht erforderlich

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