Freilichtspiele Schwäbisch Hall: Am 24. Juli startet die alternative Spielzeit 2020

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Freilichtspiele Schwäbisch Hall: Am 24. Juli startet die alternative Spielzeit 2020

Alles anders! Ist das Motto des Alternativspielplans der Freilichtspiele Schwäbisch Hall. Ab dem 24. Juli kann endlich wieder Theater gespielt werden. Mit neuen Inszenierungen und nach den neuen Regeln des Abstands. Die Freilichtspiele haben zwei Monate in unterschiedlichen Szenarien geplant, wie eine Ersatzspielzeit stattfinden könnte, wenn Hygienevorgaben und Abstandsregeln eingehalten werden müssen. Jetzt gibt es einen ausgefeilten Plan, der die Sicherheit beim Einlass, im Zuschauerraum, bei der Bewirtung und auf der Bühne garantiert. Mit reduziertem Platzangebot auf dem Marktplatz vor der Großen Treppe und nicht im Neue Globe, sondern auf zwei Bühnen davor.

Der Spielplan

Große Treppe
Als Neuinszenierung eine Komödie von Marivaux Das Spiel von Liebe und Zufall in der Inszenierung von Philipp Moschitz. Eine Verkleidungsgeschichte die elegant mit Nähe und Distanz der aufkeimenden Liebe spielt. Als Wiederaufnahmen aus dem letzten Jahr den Jedermann, sowie Don Camillo und Peppone, von Intendant Christian Doll uminszeniert auf die neuen Abstandsregeln. Dirk Schäfer singt Jacques Brel – doch davon nicht genug. Ursprünglich sollte die Hommage an den großen belgischen Sänger im Neuen Globe stattfinden. Und Walter Sittler, bekannt aus zahlreichen Fernsehserien, spielt Erich Kästner: Als ich ein kleiner Junge war, als Benefizveranstaltung. Auf der Großen Treppe wird vom 29. Juli bis zum 5. September gespielt.

„Jedermann“: Gunter Heun als „Jedermann“ und Kerstin Mäkelburg als „Mammon“ (Foto: Ufuk Arslan).

Neues Globe
Parkbühne und Außenbühne. Es gibt zwei Neuinszenierungen: Als Kinder- und Familienstück Der Zinnsoldat und die Papiertänzerin, nach einem Märchen von Hans Christian Andersen in einer Fassung von Roland Schimmelpfennig. Regie führt Jennifer Sittler. Im Abendspielplan von David Greig und Gordon McIntyre Eine Sommernacht- Ein Stück mit Musik, inszeniert von Christian Doll. Aufgeführt wird auf der Parkbühne hinter dem Neuen Globe. Das Publikum kennt die Bühne unterm Blätterdach vom letztjährigen Theaterspaziergang.

Dazu gibt es ein Musikfestival vor und hinter dem Globe. Auf der Außenbühne kann aus dem Globe nach draußen gespielt werden. Die Künstlerinnen und Künstler, die ansonsten auf der Großen Treppe gespielt hätten, zeigen jetzt ihr Können in eigenen Programmen. Jazz- und Klassikkonzerte, Zweipersonen-Musicals, Rockkonzerte und Musikcomedy. Mit dem musikalischen Leiter der Festspiele Heiko Lippmann, Martina Lechner, Alexander Martin, Johannes Weik, Nini Stadlmann, Anja Gutgesell und vielen anderen.

Und Jennifer Sittler wird im August zwei Workshops geben. Zum einen für Jugendliche ein Angebot zum Theaterspielen mit einer Abschlusspräsentation auf der Parkbühne und einen Schreibworkshop für alle Interessierten zum Tagebuchprojekt Start Remembering Now. Ausführliches dazu auf der Website und im nächsten Newsletter.

Karten und neue Regeln
In diesem Jahr gelten gesonderte Regel für den Kartenvorverkauf. Für die Große Treppe können Karten in der Tourist Information Schwäbisch Hall gebucht werden. Dort kann man Einzel-, Zweier-, Dreier- oder Viererplätze buchen. So dass Familien und Bekannte zusammensitzen können und zugleich der Abstand zur nächsten Gruppe gewahrt bleibt. Online sind nur Zweierplätze buchbar. Am Neuen Globe ist ebenso variabel buchbar. Dort sitzt man an Park- und Außenbühne bequem an Tischen. Alle Informationen finden sich auf der Homepage www.freilichtspiele-hall.de.

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