Mieten in Baden-Württemberg – ein teures Pflaster

#wohnungsmiete #mietpreisvergleich

Mieten in Baden-Württemberg – ein teures Pflaster

Eine schöne, helle Wohnung mit sonnigem Balkon? Oder ein Haus mit Garten? Wenn man in Baden-Württemberg mieten möchte, muss tief in die Tasche gegriffen werden. Der Mietpreis und das Preis-Leistungsverhältnis sind aber nicht immer gleich zu bewerten und können sehr stark variieren: Je nach Ort, Objekt und Quadratmeter. Im Bundesvergleich ist aber eins klar: Günstige Mieten sind in Baden-Württemberg schon längst ein sehr rarer Luxus. Dabei beeinflussen ein paar Attribute den zu zahlenden Mietpreis maßgeblich. Worauf muss man bei der Wohnungs- oder Haussuche also achten? Wo sind die Mietpreise noch verkraftbar? Wo muss man für ein schönes Zuhause besonders viel zahlen? Die Zahlen dieses Artikels bilden die aktuellen Mietpreise in Baden-Württemberg laut Immowelt.de ab.

Schwankende Mietpreise – worauf kommt es wirklich an?
Natürlich unterscheidet sich der Mietpreis für Wohnungen und Häuser sehr stark. Generell ist aber für alle Mietobjekte deutlich, dass der durchschnittliche Quadratmeterpreis bei größeren Objekten proportional sinkt – egal ob Wohnung, Maisonette, Reihenhaus oder Einfamilienhaus. Ausschlaggebend für den zu zahlenden Mietpreis pro Quadratmeter sind damit nicht nur die Ausstattung oder sonstige Vorzüge. Die Größe bestimmt den Preis – und das überall in Baden-Württemberg. Was sind die Immobilien aber wirklich wert? Als Eigentümer können Sie ganz einfach durch eine Immobilienbewertung vom Fachmann eine realistische Einschätzung zum Wert Ihrer Immobilie erhalten. Für Mieter ist vor allem die Größe und der Standort entscheidend. Dadurch kann abgewogen werden, wie viel für die Monatsmiete anfällt.

Bildquelle: Nicole Köhler via pixabay.com

Mietpreise von Wohnungen und Häuser im Vergleich
Je kleiner das Objekt, desto höher fällt der Mietpreis im Verhältnis aus. Diese These lässt sich eindeutig bestätigen, wenn man den Mietpreis pro Quadratmeter für verschiedene Mietobjekte vergleicht. Insbesondere kleine Wohnungen haben die höchsten Quadratmeterpreise. Für Wohnungen mit einer Mietfläche unter 40 m² beläuft sich die Kaltmiete pro Quadratmeter im Durchschnitt auf 21,60 €. Als besonders teure Miethäuser gelten Objekte unter 90 m², mit einer durchschnittlichen Kaltmiete von 10,00 €/ m² .

Übersicht über die Kaltmiete/ m² für Wohnungen und Häuser:

Wohnungen Häuser
Unter 20m²: Ø 21,6 € Unter 90 m²: Ø 10 €
20 – 40 m²: Ø 13 € 90 – 120m²: Ø 9,3 €
40 – 60m²: Ø 9,6 € 120 – 150m²: Ø 8,6 €
60 – 80m²: Ø 8,9 € 150 – 180m²: Ø 8,2 €
80 – 100m²: Ø 8,8 € 180 – 210m²: Ø 7,2 €
100 – 120m²: Ø 8,5 € 210 – 240m²: Ø 7,8 €
120 – 140m²: Ø 8,5 € Mind. 240m²: Ø 7,2 €
Mind. 140m²: Ø 7,9 €

BaWü liegt weit über dem Bundesdurchschnitt: Der Ort bestimmt die Preise
Neben der Größe spielt natürlich auch der Standort des Objektes eine entscheidende Rolle. Als besonders teuer gilt Stuttgart mit einer Kaltmiete von 13,85 €/m². Damit liegt Stuttgart auf Platz drei der teuersten Miet-Städte in Deutschland. Zum Vergleich: Der Bundesdurchschnitt beläuft sich auf rund 9,00 € /m². Aber auch Freiburg und Lörrach liegen mit Mietpreisen von 12,86 €/m² und 12,51 €/m² eindeutig über dem Bundesdurchschnitt und sind damit alles andere als günstig. Auch kleinere Städte konkurrieren bei den hohen Mietpreisen. Für das Wohnen in den Studentenstädten Tübingen und Heilbronn zahlt man als Mieter 11,19 €/m² beziehungsweise 10,45 €/m² .

Übersicht über die Kaltmiete/ m² im Städtevergleich:

  1. Stuttgart: 13,85€
  2. Freiburg: 12,86€
  3. Lörrach: 12,51€
  4. Ulm: 11,79€
  5. Esslingen am Neckar: 11,58€
  6. Tübingen: 11,19€
  7. Heidelberg: 11,2€
  8. Ludwigsburg: 11,08€
  9. Heilbronn: 10,45€
  10. Karlsruhe: 9,47€

Promotion