TAGESZEITUNGEN: Die Printzukunft sieht düster aus

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TAGESZEITUNGEN: Die Printzukunft sieht düster aus

Die verkaufte Auflage der überregionalen Tageszeitungen ist laut IVW im vierten Quartal 2019 auf 2,2 Millionen Exemplare geschrumpft – das sind 8,5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Zum Vergleich: 2010 waren es noch annähernd 4,4 Millionen Exemplare.

Besonders stark betroffen von der Printkrise ist die BILD (inkl. B.Z.) die im Jahresvergleich rund neun Prozent ihrer Auflage eingebüßt hat. Und damit ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht, wie eine Statista-Prognose auf Basis der Quartalsauflagen seit 1998 zeigt. Demnach wird die verkaufte Auflage der Boulevardzeitung bis zum vierten Quartal 2025 auf etwa 615.000 Exemplare fallen. Die Gesamtauflage der überregionalen Tageszeitungen würde in diesem Szenario auf rund 1,4 Millionen sinken.

Infografik: Die Printzukunft sieht düster aus | Statista

Quelle: Statista

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