White Turf St. Moritz 2020 – 113 Jahre Internationale Pferderennen auf Schnee

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Starkes Aufgebot für den 81. LONGINES Großer Preis von St. Moritz

White Turf St. Moritz 2020 – 113 Jahre Internationale Pferderennen auf Schnee in St. Moritz

St. Moritz – Nach dem glanzvollen Jubiläum von acht spektakulären Jahrzehnten des Flachrennens LONGINES Großer Preis von St. Moritz im vergangenen Jahr, verspricht auch 2020 ein hochkarätiges und außerordentlich starkes Starterfeld: 24 Pferde, darunter die Sieger der drei letzten Austragungen, sind bereits für das mit 111’111 Franken höchstdotierte Rennen der Schweiz gemeldet.

Tradition und Innovation prägen seit über einem Jahrhundert die Internationalen Pferderennen von St. Moritz. Als Sportanlass der Sonderklasse und gesellschaftliches Highlight vor märchenhafter Kulisse im Engadin zählt der White Turf zum erlesenen Kreis der «Swiss Top Events». Am 2., 9. und 16. Februar 2020 werden erneut rund 30’000 Zuschauer auf dem zugefrorenen St. Moritzersee erwartet. Auf dem Programm stehen insgesamt 20 Flach-, Trab- und Skikjöring-Rennen, die sich an den drei Rennsonntagen jeweils ab 11.30 Uhr im 30-Minuten-Takt abwechseln. Im Fokus der Organisatoren stehen Qualität und Sicherheit, die auch 2020 mit innovativen technischen Maßnahmen wie Georadar und Infrarot-Wärmebildkamera gewährleistet werden.

Unsere Redaktion war vor einem Jahr beim Rennen in St.Moritz. Zu unserer Foto-Galerie zum Event: Hier klicken!

White Turf – Pferderennen auf dem zugefrorenen St.Moritzer See, 3. Renntag Februar 2019

Internationales Teilnehmerfeld aus Deutschland, Frankreich, England und der Schweiz
Die hohe Zahl der Nennungen – mit 24 Pferden fast doppelt so viele wie im Vorjahr – steht ganz im Zeichen der ungebrochenen Anziehungskraft des White Turf. «Wir freuen uns sehr, derart viele Anmeldungen verzeichnen zu dürfen», bekräftigt Annina Widmer, Leiterin des Rennbetriebs. «Neben Rennställen aus Frankreich und Deutschland stellt die Schweiz genau ein Drittel der GP-Kandidaten.» Angeführt wird die Schweizer Delegation von dem Sieger von 2018 und letztjährigen Dritten Nimrod aus dem Quartier des 23-fachen Champion-Trainers Miro Weiss.

Hervorheben möchte Widmer zudem die englische Beteiligung: «Mit acht Nennungen von der Insel sind 2020 so viele englische Rennställe dabei wie schon lange nicht mehr. Dies ist keineswegs selbstverständlich, wenn man sich vor Augen führt, welcher Aufwand erforderlich ist, Rennpferde sicher von England bis hinauf auf tief verschneite 1’800 Höhenmeter zu transportieren.» Auch Thomas C. Walther, Vorstandspräsident des Rennvereins St. Moritz, freut sich über das starke Starterfeld, doch ist ihm ebenso wichtig hervorzuheben: Ehre, wem Ehre gebührt! «Dass wir für 2020 fast doppelt so viele Nennungen haben wie 2019, ist vor allem das Verdienst von Annina Widmer. Sie hegt und pflegt die Kontakte in der Szene, knüpft neue und kennt die Bedürfnisse der Aktiven wie keine Zweite.»

Auch der neue Publikumsliebling ist weiterhin im Rennen
Nicht nur den Profis unter den Aktiven, sondern auch angehenden und vielversprechenden Jungjockeys bietet der St. Moritzersee eine spektakuläre Bühne: Nachdem das erste Ponyrennen in der Geschichte des White Turf im vergangenen Jahr großen Anklang bei Teilnehmern und Zuschauern gleichermaßen gefunden hat, findet auch 2020 am ersten und zweiten Rennsonntag ein Pony-Galopprennen über 800 Meter, welches zum offiziellen Schweizer Pony-Cup gehört.

Tickets für das White Turf St. Moritz 2020 sind online unter www.whiteturf.ch/tickets ebenso erhältlich wie das umfangreiche VIP Package unter www.whiteturf.ch/vip .

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4 Antworten zu White Turf St. Moritz 2020 – 113 Jahre Internationale Pferderennen auf Schnee

  1. Wargrave gewinnt souverän den LONGINES 81. Großen Preis von St. Moritz

    St. Moritz – 13’500 Zuschauer jubelten am finalen Rennsonntag dem Gewinner des mit 111’111 Franken dotierten LONGINES 81. Großen Preis von St. Moritz zu, denn Wargrave lieferte ihnen eine grandiose Show: Der vierjährige Hengst dominierte das Feld von der Spitze aus und gewann deutlich mit anderthalb Längen Vorsprung auf Hout Bay. Der Jockey Dennis Schiergen hatte Wargrave zum Sieg geritten. Im Grand Prix BMW ließ Apollo San seiner Traber-Konkurrenz keine Chance. Neuer «König des Engadins» ist Adrian von Gunten, der auf Zambeso nicht nur den Grand Prix CREDIT SUISSE für sich entschied, sondern auch die Skikjöring-Gesamtwertung.

    Mit den drei höchstdotierten Rennen in allen Disziplinen – dem LONGINES 81. Großen Preis von St. Moritz (Galopp), dem Grand Prix CREDIT SUISSE (Skikjöring) und dem Grand Prix BMW (Trab) – gestaltete sich der dritte und finale White Turf-Sonntag für die 13’500 Zuschauer als hochspannender Event der Spitzenklasse. «So einen gelungenen Renntag kann man sich als Organisator nur wünschen», fasste Thomas C. Walther, Vorstandspräsident des Rennvereins St. Moritz zusammen. «Die Stimmung unter den Zuschauern auf dem See war hervorragend. Ich bin rundum glücklich, dankbar für diesen tollen Tag und stolz auf mein Team!»

  2. Erfolgreicher zweiter Rennsonntag bei strahlendem Sonnenschein

    St. Moritz – Vor einer winterlichen Bilderbuchkulisse und bei traumhaftem Wetter lieferten sich Galopper, Traber und Skikjörer auch am zweiten Rennsonntag spannende Rennen auf dem St. Moritzersee. Dank des hervorragenden Zustands der Bahn wurden sämtliche Läufe wieder über die Originaldistanz ausgetragen. 9’500 begeisterte Zuschauer feierten dabei neben dem eindrücklichen Sieg von Zambeso beim Skikjöring um den Credit Suisse GP von Silvaplana auch dessen Stallgefährten Notte A Roma, der zuvor das Sprintrennen für sich entschieden hatte. In der zweiten Vorprüfung des LONGINES 81. Großen Preis von St. Moritz ließ Ulster seiner Konkurrenz keine Chance, während Ugo de Tortière das einzige Trabrennen dominierte.

    Der Schimmel Zambeso, der im vergangenen Jahr zum Skikjöring zwar angetreten war, seinen Fahrer jedoch bereits am Start verloren hatte, lief dieses Mal mit deutlich mehr Glück. Nach einem nicht allzu schnellen Start aus der äußersten Startbox holte er auf der Rennstrecke über 2’700 Meter kontinuierlich auf und erreichte mit dem Berner Adrian von Gunten an den Seilen im letzten Bogen schließlich die Spitzengruppe. Das Team griff die führende Vienna Woods an und ließ diese bis ins Ziel um fünf Längen hinter sich. Als Dritter lief November Rain über die Ziellinie.

  3. Samurai gewinnt den verkürzten Grand Prix

    St. Moritz – Vor 8000 Zuschauern bot der erste Rennsonntag auf der verkürzten Distanz spannende Sportmomente: Die Frage nach der Favoritenrolle im finalen LONGINES 81. Grosser Preis von St. Moritz wurde im heutigen GP LONGINES mit dem Sieg von Samurai aus den Belmond Racing Stables geklärt. Aus dem Quartier des 23-fachen Championtrainers Miro Weiss kam mit Strade Kirk im Schlussrennen auch ein zweiter Sieger. Bei den Trabern erwies sich Vladimir de Ginai mit Evelyne Hirt im Sulky zu stark für die Konkurrenz.

    Verkürzte Rennstrecke und Ausfall des Skikjöring
    Da die Schneedecke den frühlingshaften Temperaturen der letzten Tage nicht standhalten konnte und sich an mehreren Stellen der Rennstrecke Wasser gebildet hatte, war der Bogen nach dem Ziel nicht mehr passierbar. Zwar ist die Eisdecke gleichbleibend stabil, doch bestand Rutschgefahr auf einer Eisplatte, so dass sämtliche ursprünglichen Distanzen (zwischen 1300m und 2700m) aus Sicherheitsgründen auf 800m verkürzt wurden. Das Skikjöring, das aus praktischen Gründen auf dieser Strecke nicht durchgeführt werden konnte, wurde kurzerhand durch ein Flachrennen ersetzt.

  4. 70 Nennungen für den ersten Rennsonntag am White Turf 2020

    Hochklassiger Auftakt am White Turf

    St. Moritz – Auch in diesem Jahr liegen Spannung pur und spürbare Begeisterung in der Luft, wenn am 2. Februar 2020 um 11:30 Uhr der Startschuss für das erste Rennen fällt. Die Anziehungskraft des White Turf ist ungebrochen und so erwartet die Zuschauer am ersten Rennsonntag ein besonders starkes Starterfeld: Mit 70 Nennungen übertrifft die 113. Edition des Internationalen Pferderennens auf dem gefrorenen St. Moritzersees sogar das exzellent besetzte Vorjahr.

    In jeder Disziplin starten Pferde, die in den letzten Jahren die Rennen auf dem zugefrorenen St. Moritzersee mit herausragenden Leistungen geprägt haben. So beispielsweise Berrahri und Nimrod, die Sieger der letzten zwei Austragungen des LONGINES Grossen Preis von St. Moritz. Berrahri, der mittlerweile rekordverdächtige 14 White-Turf-Rennen bestritten hat, gewann diesen vergangenes Jahr überlegen mit fünf Längen Vorsprung. Erneut mit von der Partie ist zudem die Skikjöring-Stute Usbekia, die Valerie Holinger 2017 und 2018 zur Königin des Engadins gemacht hat. Auch das Feld der Traber ist bestens besetzt: Mit Apollo San und Vladimir de Ginai sind mitunter die Sieger der letztjährigen Hauptevents der Traber am Start.

    Wachablösung bei den Trabern und im Skijöring?
    Neu gemischt werden die Karten im Kampf um die Credit Suisse Skikjöring Trophy, denn von den zwölf Pferden am Start sind nur Usbekia, Acteur de l’Ecu und Sociopath White Turf Experten. Ähnlich präsentiert sich die Lage im Trabrennen für die Elite: Mit Apollo San (BMW – Grosser Traberpreis von Pontresina) und Vladimir de Ginai (Grand Prix BMW) treffen die zwei erfolgreichsten Schneetraber von 2019 auf neue Herausforderer wie Verrazano Bridge, Vicomte de Corveil, Volpone d’Argentan oder Sonny Club.

    Fotoausstellung von Rolf Sachs und BMW
    Exklusiv an den drei Rennsonntagen präsentiert BMW (Schweiz) AG die Fotoausstellung «Dynamic Focus» mit Werken von Rolf Sachs. Fotografisch inszenierte Porträts berühmter Zeitgenossen wie Stéphanie Czerny (Topmanagerin), Prinz Leopold von Bayern (ehem. Rennfahrer) oder Tanja Grandits (BMW Ambassador) werden neben BMW 8er-Modellen im Ausstellungszelt präsentiert. So entsteht ein spannendes Zusammenspiel zwischen der charakteristischen Dynamik der grossformatigen Proträts und dem kraftvollen BMW-Design.

    Hervorragende Eisqualität
    Nicht nur die Starbesetzung der einzelnen Disziplinen bieten beste Voraussetzungen für grossartige Rennen, auch die Eisqualität sorgt für gute Stimmung: «Dank der anhaltend tiefen Temperaturen ist das Eis hervorragend und bereits über 30 cm dick», freut sich Thomas C. Walther, Vorstandspräsident des Rennvereins St. Moritz. «Der Aufbau der Zeltstadt ist bereits in vollem Gange und die Beschneiungsanlagen laufen auf Hochtouren.» Grünes Licht also für spannenden Sport und fröhliche Feststimmung auf dem St. Moritzersee.