Lebensversicherung als Altersvorsorge?

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Lebensversicherung als Altersvorsorge?

Wer eine Familie gründet, übernimmt Verantwortung für andere. Spätestens zu diesem Zeitpunkt entscheiden sich viele Deutsche für eine Lebensversicherung, damit ihre Angehörigen im Todesfall finanziell gut versorgt sind. Doch Lebensversicherung ist nicht gleich Lebensversicherung: Soll die Risikoabsicherung im Vordergrund stehen oder der Vermögensaufbau? Welche Varianten sich zur Altersvorsorge eignen, weiß Carolin Meiner, Vorsorge-Expertin der IDEAL Versicherung.

Absicherung der Familie im Todesfall
Risikolebensversicherungen sollen die Familie im Todesfall absichern. Vorsorge-Expertin Carolin Meiner ergänzt: „Lebensversicherungen dienen zum finanziellen Schutz, etwa wenn der hinterbliebene Partner allein den Lebensunterhalt der Kinder nicht erwirtschaften könnte oder bei einer Immobilie noch ein Kredit abzuzahlen ist. Meiner rät: „Ein früher Abschluss kann sich lohnen, denn junge Antragsteller haben meist keine gravierenden Vorerkrankungen, die bei der Gesundheitsprüfung zu einem Risikozuschlag führen könnten.“ Auch ein gesunder Lebenswandel wird belohnt: Die Tarife für Nichtraucher sind beispielsweise deutlich günstiger als die für Raucher. Wie hoch die Versicherungssumme ausfallen und wie lange der Vertrag laufen soll, kann der Versicherte individuell festlegen.

Hinterbliebenenschutz und Vorsorge
Wer sich zusätzlich zur familiären Absicherung noch ein finanzielles Polster für die Zukunft ansparen möchte, findet in der kapitalbildenden Lebensversicherung eine geeignete Form der Vorsorge: „Diese Versicherung dient in erster Linie dem Vermögensaufbau“, so die IDEAL-Expertin. Erlebt der Versicherte das Vertragsende, bekommt er das angesparte Kapital selbst ausbezahlt. Dabei wird zwischen zwei Varianten unterschieden:

  • Kapital-Lebensversicherung:
    Der Versicherte erhält den angesparten Betrag zuzüglich der garantierten Zinsen und der Überschussbeteiligung einmalig ausbezahlt.
  • Renten-Lebensversicherung:
    Der Versicherte erhält eine monatliche Auszahlung.

Bei Policen mit sogenanntem „Kapitalwahlrecht“ kann der Versicherte zum Ende der Laufzeit zwischen den beiden Formen der Auszahlung wählen.

Lebensversicherung als Altersvorsorge? Quelle: © Ridofranz / iStock.com

Für wen sich die klassische Lebens- oder Rentenversicherung eignet
Der Vorteil der kapitalbildenden Lebensversicherung liegt also darin, dass es sich hierbei nicht um die reine Absicherung eines Risikos handelt, denn der Einzahler bekommt bei Vertragsende auch etwas zurück. Eine interessante Option für diejenigen, die bei ihrer Altersvorsorge kein Risiko eingehen möchten: „Die garantierten Leistungen bei einer klassischen Anlageform bieten eine hohe Sicherheit“, betont Meiner. Über die gesamte Vertragslaufzeit garantieren die Versicherungsunternehmen sowohl eine Kapitalleistung als auch eine feste Verzinsung des angesparten Kapitals. Hinzu kommt die Überschussbeteiligung, die sich nach den Gewinnen des Versicherers richtet und auch von der Marktsituation im Allgemeinen abhängt. So konnten in den vergangenen Jahren viele Versicherte ihr gebildetes Kapital aufgrund der aktuellen Niedrigzinsphase kaum vermehren. Hier kann sich die Lebensversicherung der IDEAL Versicherung positiv hervorheben: „2019 haben wir die laufende Verzinsung von 3,0 Prozent auf 3,3 Prozent angehoben und damit die beste laufende Verzinsung am Markt geboten“, erläutert die Vorsorge-Expertin. 2020 soll sie konstant bleiben. „Darüber hinaus profitieren Versicherte vom Schlussüberschussanteil in Höhe von bis zu 0,7 Prozent sowie von ihrer Beteiligung an den sogenannten Bewertungsreserven.“ Bewertungsreserven, auch „stille Reserven“ genannt, kommen zustande, wenn der aktuelle Marktwert von Wertpapieren über dem ursprünglichen Kaufpreis liegt. Mit einer Lebensversicherung lässt sich aber nicht nur für das Alter sparen: Andere Formen der Vorsorge, etwa eine Berufsunfähigkeits- oder Unfall-Zusatzversicherung, kann der Versicherte als Zusatzbaustein zusammen mit der Lebensversicherung abschließen. Auch im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung ist eine Lebensversicherung möglich.

Tipp: Langfristig planen
„Beim Abschluss einer Lebensversicherung sollte man im Vorfeld überlegen, wie viel Geld die Familie benötigt und auch, wie hoch die Versorgungslücke im Alter sein wird“, so die Expertin. Um der Inflation entgegenzuwirken, kann im Vertrag häufig eine dynamische Erhöhung der Beiträge festgelegt werden – so wachsen die Versicherungssumme und der Beitrag in bestimmten Abständen, zum Beispiel jährlich, um einen fixen Betrag an. Gut zu wissen: Wer eine Nachversicherungsgarantie vereinbart hat, kann den Versicherungsschutz bei besonderen Ereignissen flexibel an den neuen Bedarf anpassen. Bei Anlässen wie Geburt eines Kindes, Heirat oder Jobwechsel haben Versicherte also die Möglichkeit, ihre Versicherungssumme ohne erneute Gesundheitsprüfung nachträglich zu erhöhen.

Mehr Vorsorge-Tipps im IDEAL Magazin unter https://www.ideal-versicherung.de/magazin/.

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