Mythos Alfa Romeo im Technik Museum Sinsheim

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Ein italienischer Mythos auf 3.000 qm

Mythos Alfa Romeo im Technik Museum Sinsheim

Am Abend des 18. Septembers fand die feierliche Eröffnung im Technik Museum Sinsheim statt – damit schreibt das Museum ein weiteres Kapitel in seiner Erfolgsgeschichte. Nach den bewegenden Ansprachen von hochgradigen Gästen aus der Politik, Verantwortlichen von Alfa Romeo, sowie des Museumspräsidenten wurde mit dem Durchschneiden des roten Bandes die neue Halle 3 mit der ersten Sonderausstellung „Mythos Alfa Romeo“ feierlich eingeweiht. „Was die Ästhetik angeht, was die Verbindung von technischer Brillanz mit Optik angeht, bietet das Museum mit dem Bau der neuen Halle ein besonderes Highlight,“ lobte die CDU-Kultusministerin Susanne Eisenmann.

„Das Konzept unserer Halle 3 sieht vor, jährlich wechselnde Sonderausstellungen zu machen. Dies dient dazu, das Museum immer aktuell zu halten. Als erste Ausstellung haben wir Alfa Romeo gewählt“, erläuterte Hermann Layher bei seiner Eröffnungsansprache. Auf fast 3.000 qm dürfen sich nun die Besucher an legendären Rennwagen, beeindruckenden Serienfahrzeugen und technischem Equipment erfreuen. Dank dem Alfa-Romeo-Werksmuseum „La Macchina del Tempo“ und privater Leihgeber zeigt „Mythos Alfa Romeo“ die einzigartige 109-jährige Historie der wohl traditionsreichsten Automobilmarke Italiens.

Mythos Alfa Romeo. Foto © Technik Museen Sinsheim

„In unserer Ausstellung zeigen wir einen Überblick über die Geschichte des Hauses sowohl im Motorsport als auch im Design. Dies beginnt in der Vorkriegszeit mit Spitzenmodellen wie einem 6c Mille Miglia und führt weiter mit Designikonen wie einem Montreal bis hin zu Autos mit Seltenheitswert wie einem Alfa Romeo „Disco Volante““, kommentiert Ausstellungskurator Moritz Dressel den Inhalt der neuen Sonderausstellung. Das minimalistische Design lenkt dabei den Blick auf das Wesentliche: die Fahrzeuge. Nur die typischen Alfa Romeo Farben, die gleichzeitig die Farben Italiens sind, dominieren in der sonst im dezenten Weißgrau gehaltenen Halle 3. Von der Decke herabhängende Banner sowie Informationstafeln erzählen die Geschichte rund um die „Meccanica delle Emozioni“. Schließlich „[…] kann man das Herz der Ingenieure in den Autos sehen“, erklärt Maria Grazia Davino, die Vorstandsvorsitzende von Fiat Chrysler Automobiles Germany AG bei ihrer Ansprache.

Die Ausstellung selbst ist in Themengebiete unterteilt. Auf unterschiedlich hohen Podesten werden die zeitlosen Kostbarkeiten ins beste Licht gerückt und von ihrer schönsten Seite präsentiert. So auch zum Beispiel der Alfa Romeo Matta AR 52 von 1952. Hier steht das AR für „Autovetture da Ricognizione“ – zu Deutsch: Spähwagen. War er ursprünglich für das italienische Militär gedacht, gibt es davon nur 154 Exemplare in ziviler Ausführung. Oder aber ein Alfa Romeo RL von 1922. Aus dieser Baureihe stammt das Siegerfahrzeug, welches 1923 das Langstreckenrennen Targa Florio gewann. Ein weiteres Highlight ist der Junior Zagato von 1972. Dieses zweitürige Fließheck-Sportcoupé, von Ercole Spada entworfen und vom italienischen Karosseriehersteller Zagato produziert, war bei seiner Premiere 1969 designtechnisch seiner Zeit deutlich voraus. Fortan fanden sich die glatten und schnörkellosen Flächen sowie die große verglaste Heckklappe bei den nachfolgenden Kompaktwagen und sportlichen Coupés wieder. 12 Monate lang soll „Mythos Alfa Romeo“ in Sinsheim beheimatet sein und dabei lebendig bleiben. Die Ausstellung wird sich in einem ständigen Wandel befinden, indem die Exponate ausgetauscht oder ergänzt werden. „Wenn man auf Alfa steht, lohnt sich der Besuch“, bringt es der Museumspräsident auf den Punkt.

Die neue Sonderausstellung “Mythos Alfa Romeo” ist seit Donnerstag, 19. September 2019 in der neuen Halle 3 des Technik Museum Sinsheim täglich ab 9 Uhr zu sehen. Der Besuch ist im Gesamteintrittspreis des Museums enthalten. Mehr Informationen dazu: www.technik-museum.de/alfa

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