Nervenkitzel jetzt im Doppelpack

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Nervenkitzel jetzt im Doppelpack

Die Freestyle-Show beim ADAC Supercross Stuttgart bekommt 2019 einen Appetitmacher – und wieder ein hochkarätiges Starterfeld
Mat Rebeaud, Alex Porsing, Luc Ackermann, Kai Haase: Mit klangvollen Namen aus der Freestyle-Szene glänzt die spektakuläre Sprungshow beim 37. ADAC Supercross Stuttgart am 8. und 9. November 2019. Das Quartett gehört mit zum Besten, was die europäische Sprungszene aktuell zu bieten hat.

Dabei dürfen sich die Zuschauerinnen und Zuschauer in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle nicht nur auf diese vier Ausnahmekönner freuen, sondern auch auf einen neuen Appetitmacher. Das Freestyle-Spektakel, bislang ausschließlich am Ende der Veranstaltung platziert, wird erstmals gesplittet. Ein Auftritt erfolgt direkt nach der Pause, die zweite Show als spektakulärer Schlusspunkt der beiden Abende. „Wir probieren in jedem Jahr neue Elemente für den Programmablauf aus“, sagt Supercross-Organisationsleiterin Ilona Zink vom ADAC Württemberg. „Wir glauben, dass der neue Ablauf mit mehr Freestyle den Wünschen des Publikums entgegen kommt.“

Die vier Freestyle-Starter bieten eine beeindruckende sportliche Vita. Mat Rebeaud begeisterte bereits im vergangenen Jahr mit (s)einer E-Bike-Premiere in Stuttgart. Auch in diesem Jahr startet der Schweizer mit einem Elektro-Motorrad. Rebeaud war 2002 erster offizieller Weltmeister, siegte unter anderem auch 2008 bei den Red Bull X Fighters. Seit vergangenem Jahr tourt der 37-Jährige mit einem E-Bike durch die Events. Alex Porsing gehört trotz seiner jungen Jahre fast schon zum Inventar in der Schleyer-Halle. Die Performance des 25-Jährigen kommt beim Publikum extrem gut an, auch weil der dänische SX-Landesmeister seinen Körper biegen kann wie kaum ein zweiter in der Springerszene.

Grafik: Veranstalter

Mit 21 Jahren schon mitten drin in der Weltspitze tummelt sich Luc Ackermann. Der aktuelle Vizeweltmeister lebt in thüringischen Niederdorla, einem Ortsteil der Landgemeinde Vogtei. Von dort aus startet er zu den großen, weltweiten Freestyle-Events. Gleich in Doppelfunktion wirkt Kai Haase beim diesjährigen ADAC Supercross Stuttgart: Zum einen feiert der Berliner seine Premiere als Freestyle-Koordinator, zum anderen springt Haase erneut mit. 2013 begeisterte der Extremsportler bei der RTL-Show „Das Supertalent“.

Tickets für das ADAC Supercross Stuttgart gibt es über den Webshop (www.supercross-stuttgart.de/tickets), in den ADAC Geschäftsstellen und unter der Kartenhotline (0711-2800-136). Eintrittspreise: ugendtickets (bis einschließlich Jahrgang 2004) 19 bis 25 Euro; Tickets für Erwachsene: 35 bis 49 Euro. ADAC Mitglieder erhalten in den Geschäftsstellen und unter der Hotline für Freitag-Tickets in der Silberkategorie zehn Prozent Preisnachlass. Neu: Am Samstag beginnt die Veranstaltung bereits um 18.30 Uhr, damit eine Stunde früher als bisher. Am Freitag erfolgt das Opening wie gehabt um 20 Uhr.

Weitere Infos unter: www.supercross-stuttgart.de.

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  1. SAMSTAG: Amerikaner bestätigen Favoritenstatus

    Der US-Boy Ryan Breece kürt sich mit dem Tagessieg am Samstag und einem zweiten Platz am Freitag zum „König von Stuttgart“. Dominique Thury enttäuscht, Nachwuchsfahrer Paul Haberland als „Prinz von Stuttgart“ in der SX2 mit einer starken Vorstellung.

    Ryan Breece krönte sich am Samstagabend beim 37. ADAC Supercross Stuttgart zum „König von Stuttgart“. Der 24-jährige US-Amerikaner gewann die „Nacht der Revanche“ am Samstag, was ihm zusammen mit einem hervorragenden zweiten Platz am Freitag den Gesamtsieg einbrachte. In der Endabrechnung distanzierte er so Charles Lefrancois (Frankreich), der den Vortag komplett dominiert hatte. Auf Platz drei folgte mit Carlen Gardner ein weiterer US-Boy. Die Plätze vier bis sieben belegten ebenfalls Fahrer aus Frankreich und den USA.
    Ryan Breece aus Coeur d’Alene (Idaho) zeigte sich bei der Siegerehrung vor rund 8.100 Zuschauern in der ausverkauften Hanns-Martin-Schleyer-Halle überglücklich: „Ich habe immer an mich geglaubt, deswegen bin ich heute hier. Einen großen Dank an mein Team und vor allem die großartigen Fans, deren Begeisterung ich während des Rennens deutlich gespürt habe. Ich freue mich auf nächstes Jahr.“

    Für den einzigen deutschen Starter in der SX1-Klasse verlief das 37. ADAC Supercross Stuttgart nicht wie erhofft. Wie schon am Freitag verpasste Dominique Thury auch am zweiten Tag das Finale. Im Hoffnungslauf am Samstag fiel er nach einem erfolgversprechenden Start im Verlauf des Rennens auf den dritten Rang zurück. Damit reichte es um zwei Sekunden knapp nicht für den Sprung in den Endlauf.

    FREITAG: Franzose dominiert in der Schleyer-Halle

    Charles Lefrancois triumphiert vor den favorisierten US-Amerikanern am ersten Tag des 37. ADAC Supercross Stuttgart. Der deutsche Starter Dominique Thury verpasste am Freitag das Finale.

    Triumph beim 37. ADAC Supercross Stuttgart: Der Franzose Charles Lefrancois war der mit Abstand dominierende Fahrer des Abends. In der Szene bekannt für seinen schnellen Start, setzte sich der Suzuki-Pilot vor rund 5.500 begeisterten Zuschauern in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle von Anfang an rasch vom Fahrerfeld ab. Der 29-jährige wurde klarer Sieger im „Rennen der Asse“ und verwies gleich fünf der im Vorfeld als Favoriten gehandelten US-Amerikaner auf die Plätze. Aufs Podest schafften es Ryan Breece und Mike Alessi, der 2011 das ADAC Supercross Stuttgart gewonnen hatte.

    Den ganzen Abend zeigte Lefrancois eine makellose Vorstellung. Er gewann nicht nur mit großem Abstand sein Qualifikationsrennen, sondern siegte auch im Bar2Bar-Wettbewerb, bei dem sich zwei Fahrer ein direktes Duell liefern. Damit geht er als absoluter Top-Favorit in das Rennen um den Titel „König von Stuttgart“.

    Für den deutschen Toppiloten Dominique Thury aus Bad Schlema (Erzgebirge) nahm der Freitagabend hingegen einen enttäuschenden Verlauf. Er schied im Qualifikationsrennen aus und verpasste schließlich auch im Hoffnungslauf den Einzug ins Finale.