Hochgradig allergen: Ambrosia – der Feind im eigenen Garten

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Hochgradig allergen: Ambrosia – der Feind im eigenen Garten

Wer sie entdeckt, sollte Blüte entfernen und Pflanze mit Wurzel herausreißen – Fall für Restmülltonne
LUDWIGSBURG – Netter Name, aber hochgradig allergen: Die hierzulande eigentlich nicht heimische Ambrosia ist ein so genannter Neophyt, verbreitet sich aber aufgrund günstiger klimatischer Bedingungen auch bei uns immer weiter. Die Ambrosia (wissenschaftlicher Name: Beifußblättriges Traubenkraut) kann schon in geringer Konzentration Asthma und allergische Reaktionen auslösen. Das Landratsamt Ludwigsburg rät daher allen Gartennutzern, die lästige Pflanze – gewappnet mit Atemschutz und Handschuhen – zunächst ihrer Blüte zu berauben und dann die gesamte Pflanze mit der Wurzel herauszureißen.

Ambrosia blühend, Quelle: Landratsamt Ludwigsburg


Allerdings sollte Ambrosia, wie andere Neophyten auch, nicht in die Biotonne geworfen oder auf Häckselplätze oder auf Kompostanlagen gebracht werden. Dort findet sie nämlich prächtige Bedingungen für ihre Vermehrung. Besser ist es, das Kraut in eine Plastiktüte zu packen und es in die Restmülltonne zu werfen. Besonders häufig findet sich die Ambrosia-Pflanze in der Nähe von Vogelfutterstellen, da ihre Samen oftmals im Futter enthalten sind. Am besten erkennt der Laie das spätblühende Kraut zwischen Juli und Oktober an seinem auffälligen Blütenstand.

Auf der Homepage der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) können Ambrosia Vorkommen gemeldet werden unter folgendem Link:
https://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/medienuebergreifende-umweltbeobachtung/bestaende-melden).

Wer sich vertieft informieren möchte über Ambrosia, findet auf der Homepage des Umweltbundesamts einen Flyer unter folgendem Link:
https://www.umweltbundesamt.de/themen/ambrosia-gefaehrliches-gewaechs-fuer-allergiker

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