BARMER-Gesundheitsreport Baden-Württemberg

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BARMER-Gesundheitsreport Baden-Württemberg: Mehr Krankheitsfälle im Kreis Ludwigsburg

Ludwigsburg – Im Landkreis Ludwigsburg ist sowohl die Zahl der Krankheitstage (+4 Prozent) als auch die Anzahl der Krankheitsfälle (+3,5 Prozent) im Jahresvergleich gestiegen, das geht aus dem BARMER-Gesundheitsreport Baden-Württemberg hervor. Im Jahr 2018 seien Beschäftigte aus dem Landkreis Ludwigsburg im Schnitt 14,3 Tage krankgeschrieben gewesen. Der Krankenstand lag bei 3,9 Prozent, das heißt von 1.000 Beschäftigten aus dem Landkreis Ludwigsburg fehlten täglich 39 krankheitsbedingt im Job. „Die Ludwigsburger sind dennoch vergleichsweise gesund, die Zahl der Krankheitstage liegt mehr als 21 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt“, sagt Arndt Kühnle, Regionalgeschäftsführer der BARMER in Ludwigsburg. Die längsten Fehlzeiten hätten die Muskel-Skelett-Erkrankungen mit 3,4 Krankheitstagen pro Person verursacht, gefolgt von den psychischen Störungen (2,4 Krankheitstage pro Person). Die Grippe- und Erkältungswelle zum Beginn des Jahres 2018 habe sich laut BARMER-Gesundheitsreport Baden-Württemberg nicht gravierend auf Fehlzeitenstatistik des Landkreises ausgewirkt.

Bundesweiter Vergleich der Fehlzeiten der Stadt- und Landkreise
In Baden-Württemberg weist laut BARMER-Gesundheitsreport der Neckar-Odenwald-Kreis mit 18 Krankheitstagen pro Person die längsten Fehlzeiten aus. Am gesündesten seien die Heidelberger, sie seien im Jahr 2018 nur 12,9 Tage krankgeschrieben gewesen. Insgesamt hat die BARMER die Fehlzeiten für 413 deutsche Stadt- und Landkreise ermittelt. Deutschlandweit am gesündesten seien die Menschen im bayerischen Lindau am Bodensee, sie waren im Jahr 2018 nur 12,7 Tage krankgeschrieben (Platz 413). Schlusslicht sei der Kreis Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt, dort fehlte jede Person im Schnitt 25 Tage krankheitsbedingt am Arbeitsplatz. Der Kreis Ludwigsburg liege mit 14,3 Krankheitstagen pro Person auf Rang 392.

Grafik: Quelle „BARMER-Gesundheitsreport 2019“

Datengrundlage: Die bundesweit ermittelten Ergebnisse des Gesundheitsreportes zum Jahr 2018 beruhen auf Daten der BARMER zu jahresdurchschnittlich 3,90 Millionen Erwerbspersonen im Alter zwischen 15 und 64 Jahren. Die Gruppe der Erwerbspersonen umfasst sozialversicherungspflichtig Beschäftigte als auch Arbeitslosengeld-I-Empfänger. Demgegenüber können Arbeitslosengeld-II-Empfänger nicht berücksichtigt werden, da sie von der Krankenkasse kein Krankengeld erhalten und insofern auch nicht zur Abgabe von Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen bei der Krankenkasse verpflichtet sind. Bei den dargestellten Ergebnissen auf Kreisebene handelt es sich durchgängig um standardisierte Ergebnisse. Die Alters- und Geschlechtsunterschiede werden dabei rechnerisch ausgeglichen, so dass die aufgezeigten Unterschiede nicht auf die unterschiedliche Geschlechts- und Altersstruktur in den Bundesländern zurückzuführen sind.

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