Freibad-Ranking: So gut sind die Freibäder in Baden-Württemberg im Deutschlandvergleich

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Freibad-Ranking: Deutschlands beliebteste Sommerbäder sind in Dresden, Bielefeld und München

In Baden-Württemberg wurden 73 Freibäder mit insgesamt mehr als 25.000 Bewertungen ausgewertet. Am besten schnitt das Mineralfreibad Oberes Bottwartal in Oberstenfeld ab (mit 4,6 von 5 Sternen). Das bedeutet für den deutschlandweiten Vorjahressieger diesmal im Gesamt-Ranking Platz 5. Das Freibad Metzingen landete auf dem letzten Platz (3,7 Sterne, bundesweit Platz 406 von 412). Insgesamt kamen die Freibäder Baden-Württembergs im Bundesländer-Ranking auf den vierten Platz.

Dresden, Bielefeld und München haben die bestbewerteten Freibäder
Auffällig an den Top-3-Bädern: Sie punkten nicht mit aufwändiger Spaßbad-Infrastruktur, sondern mit Naturnähe, Ruhe und viel Platz. Besonders das beliebteste Freibad Deutschlands, das NaturKulturBad Zschonergrund in Dresden, besticht durch seine idyllische Lage. Die Gäste schätzen besonders die große Liegewiese, den Kinderspielplatz und das Volleyballfeld; außerdem das Preis-Leistungsverhältnis. Das Sieger-Bad kommt auf durchschnittlich 4,7 Bewertungs-Sterne (von möglichen 5) – genauso wie das zweitplatzierte Freibad Schröttinghausen in Bielefeld. Gelobt wird die familiäre Atmosphäre, die neuen Duschräume, sowie die von den Badenden respektierte Trennung in Schwimmer- und Nichtschwimmerbereich. Über das deutschlandweit drittplatzierte Naturbad Maria Einsiedel (4,6 Sterne) schreiben viele Besucher, dass es sich um das “schönste Freibad Münchens” handele. Sie freuen sich über die große Liegewiese und das frische Wasser aus der Isar, das insbesondere an heißen Tagen angenehme Abkühlung bringe.

Am Pool

Die unpopulärsten Sommerbäder sind in Bremen, Hamburg und Wiesbaden
Letzter im Ranking ist das Bremer Westbad (3,5 Sterne), das bereits im vergangenen Jahr auf dem vorletzten Platz rangierte. Das Bad ist Besuchern zu klein, zu voll und zu teuer. An vorletzter Stelle steht das Freibad in Hamburg-Billstedt, das Kleinfeldchen in Wiesbaden ist wie im Vorjahr Drittletzter. Beide mit je 3,6 Sternen bewerteten Bäder hätten unfreundliches Personal und seien “in die Jahre gekommen”, ist in vielen Online-Bewertungen zu lesen. Übrigens: Bei allen drei Bädern stehen demnächst größere Umbauarbeiten an. Ab 4,3 Sternen sind Freibäder überdurchschnittlich beliebt. Der Durchschnitt (Mittelwert) aller Bewertungen liegt bei 4,22 Sternen. Das bedeutet, dass alle Bäder mit 4,3 und mehr Sternen überdurchschnittlich bewertet werden (ab Platz 201).

Hier geht es zum Gesamtranking: https://www.testberichte.de/tb/freibad-ranking-2019.html

Informationen zur Auswertung von Testberichte.de
Untersucht wurden alle öffentlich zugänglichen Freibäder im Umkreis (rund 20 km) der 81 größten Städte Deutschlands (ab 100.000 Einwohner). Natur- bzw. Strandbäder ohne befestige Wasserstellen (Ränder) wurden nicht berücksichtigt. Grundlage der Auswertung waren die zu den Freibädern verfügbaren Google-Rezensionen (Minimum: 100 Bewertungen). Bei gleichem Bewertungsschnitt wurde nach der Anzahl der Bewertungen gewichtet – je mehr, desto besser. Wenn auch die Bewertungsanzahl gleich war, wurde die alphabetische Reihenfolge gewählt. Bei Freibädern, die zu einem Hallenbad gehören und bei Google als Kombibad bewertet werden, fließen alle Bewertungen mit ein. Bei zwei Google-Einträgen zur selben Einrichtung wurden alle Bewertungen addiert und der Gesamt-Bewertungsschnitt berechnet (gewichtetes Mittel). Quellen: Wikipedia, www.schwimmbadcheck.de, Google-Rezensionen und Eigenrecherche. Zeitraum der Datenerhebung: 18. bis 25. Juli 2019.

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