Theatersommer Ludwigsburg – Premieren Wiederaufnahmen: Der Steppenwolf und Momo

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Theatersommer Ludwigsburg – Premieren Wiederaufnahmen: Der Steppenwolf und Momo

Es ist viel los beim Theatersommer. Nach der erfolgreichen Saisoneröffnung letzten Freitag mit der rasanten Komödie How To Date A Feminist aus dem Londoner Westend nehmen wir mit der Neuinszenierung von Der Steppenwolf und dem Michael Ende Klassiker Momo im Kindertheater zwei weitere Stücke auf.

Der neuinszenierte Steppenwolf legt ebenfalls den Schalter um, bringt Weiblichkeit direkt und mitten ins Wolfs-Ich. So kommen Reibungsflächen hinzu – die „anarchistische Abendunterhaltung“ speist sich damit zum guten Teil aus dem Dualismus von Steppenwolf und -wölfin. Eine Geschlechter-Dynamik also ganz im Stil des Theatersommers, im neuen Bühnenbild und zusätzlich angetrieben durch Live-Elemente der Musik. (Wiederaufnahme: 26. Juni 2019).

Momo Motiv 2019. Foto Theatersommer Ludwigsburg

Das Kinder- und Familientheater steckt ebenfalls wie gewohnt voller überschäumender Energie. Das Mädchen Momo kämpft mit ganzem Herzen für Freundschaft, Fantasie und Menschlichkeit – die gerade dann kostbar und unverzichtbar sind, wenn ihre Zeit abzulaufen scheint. Eine spannende Geschichte, die ernste Fragen stellt und dabei äußerst unterhaltsam bleibt. (Wiederaufnahme: 23. Juni 2018)

Quelle: Theatersommer Ludwigsburg

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Karten sind über unseren Online-Shop oder als Gutschein im Scala-Live Büro erhältlich (Öffnungszeiten Mo.-Fr. 10:00-15:00). Verbindliche Reservierungen nehmen wir nur per Email an info@theatersommer.net entgegen.

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  1. Spielzeit-Bilanz 2019 Theatersommer Ludwigsburg

    Wechselhaftes Sommerwetter – mehr Zuschauer pro Aufführung – künstlerische Erfolge in allen Sparten
    Das wechselhafte Sommerwetter 2019 mit so mancher meteorologischen Berg- und Talfahrt war auch für den Theatersommer eine echte Herausforderung. Zwei kurze Hitzewellen, einige Gewitter und immer wieder vereinzelte Regentage sorgten schlussendlich dafür, dass mit 19 ausgefallenen Vorstellungen so viele Aufführungen abgesagt bzw. abgebrochen werden mussten wie selten zuvor.

    Obwohl deutlich weniger Vorstellungen als 2018 gespielt wurden und die Saison aufgrund der späten Pfingstferien um zwei Wochen kürzer war, konnte der Theatersommer mit rund 16.594 das drittbeste Ergebnis in seiner 29-jährigen Geschichte erzielen. Davon besuchten 7.554 Zuschauer die Aufführungen im Kindertheater und 9.040 Besucher die Abendvorstellungen. Auch wenn die Zuschauerzahlen im Vergleich zur Rekordsaison 2018 (17.684 Besucher) damit um insgesamt 6,2 % zurückgingen, hat sich doch der durchschnittliche Besuch pro Aufführung beim Kindertheater und im Abendspielplan um 10 % erhöht. Dies hat sich wiederum günstig auf die Platzausnutzung ausgewirkt.

    Die Spielzeit 2019 stand unter dem Motto Weiblich.Männlich.Energie. Am deutlichsten thematisierte die Inszenierung von How to date a Feminist das diesjährige Spielzeit-Motto. Obwohl das Stück nur auf der kleinen Rondell-Bühne gezeigt wurde, kann hier von einem echten Überraschungserfolg gesprochen werden. Tolle Rezensionen und ein begeistertes Publikum sorgten dafür, dass erstmals in der Geschichte des Theatersommers alle Aufführungen, trotz Zusatzvorstellungen und einer Erweiterung der Tribüne, schon vier Wochen im voraus ausverkauft waren.

    Ebenfalls ganz nah dran am Spielzeit-Motto war die Neuinszenierung der Erfolgsproduktion Der Steppenwolf von Hermann Hesse. Aufbauend auf der Idee der Teilung des Helden in zwei Figuren – den Schriftsteller Haller und Harry, sein antibürgerliches Spiegelbild – wagte die Neuinszenierung 2019 eine markante Verschiebung der Akzente. Die innere Rebellion der Titelfigur wurde weiblich besetzt, mit allen Konsequenzen.

    Wesentlicher Bestandteil des Theatersommer-Spielplan-Konzepts ist es nach wie vor, im August eine Sommerkomödie für ein breit gefächertes Publikum anzubieten. Das hat auch in der Spielzeit 2019 mit Schwarzwaldmädel im Saturday Night Fever ganz hervorragend funktioniert. Die Inszenierung sahen am Ende ca. 5.100 Zuschauer. Die Aufführung überzeugte mit einer unterhaltsamen Mischung aus ernsthafter Geschichte und Komödie, Komik und auch ein wenig Comedy, zwischen Heimatidyll und Trash nicht nur die Kritiker, sondern vor allem das Publikum.

    Im Kinder-/Familien- und Schultheater standen mit MOMO und PETTERSSON & FINDUS erneut zwei Produktionen für unterschiedliche Altersgruppen auf dem Programm. Beide Inszenierungen waren stets ausverkauft, ganz egal ob es sich um die Vormittagsaufführungen für die Schulen aus Stadt und Kreis handelte oder um die Familienvorstellungen an den Nachmittagen. Das Kindertheater-Ensemble brillierte mit Spielfreude und Witz und begeisterte das Publikum bei jeder einzelnen Vorstellung.

    Was bleibt ist die Freude über eine Spielzeit, die trotz des wechselhaften Sommerwetters als überaus gelungen bezeichnet werden darf. Der vielschichtige, abwechslungsreiche und ambitionierte Spielplan wurde von Publikum und Kritik gleichermaßen begeistert aufgenommen. Es müssen nicht immer Rekorde sein, die eine gelungene Spielzeit ausmachen. Viel wichtiger ist es das Publikum mitzunehmen und mit frischen Ideen überraschen zu können. So soll es auch im nächsten Jahr weitergehen, wenn der Theatersommer sein 30-jähriges Bestehen feiert. Der Theatersommer hat sich vorgenommen künstlerisch den Kurs zu halten und mit einmaligen Jubiläums-Highlights spannende und neue Akzente für die Zukunft zu setzen.