Die Stuttgarter Arbeitsgemeinschaft ASP Architekten/Koeber Landschaftsarchitektur gewinnt internationalen städtebaulichen Wettbewerb Rosenstein der Landeshauptstadt Stuttgart

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Die Stuttgarter Arbeitsgemeinschaft ASP Architekten/Koeber Landschaftsarchitektur gewinnt internationalen städtebaulichen Wettbewerb Rosenstein der Landeshauptstadt Stuttgart

Der Entwurf der Büros ASP Architekten/Koeber Landschaftsarchitektur (Stuttgart) hat nach der Entscheidung des Preisgerichts zum internationalen offenen städtebaulichen Wettbewerb Rosenstein am Montagabend, 8. April, den ersten Platz belegt. Auf den zweiten Platz kam das Planungsbüro Laux Architekten in Zusammenarbeit mit Terra Nova Landschaftsarchitektur (Stuttgart/München). Damit verbunden sind Preisgelder von 70.0000 Euro für den ersten und 50.000 Euro für den zweiten Platz.

Auf den dritten Platz kam die Arbeitsgemeinschaft Herrmann + Hornung/Johannes Jörg Grüne Welle Landschaftsarchitektur (Stuttgart). Den vierten Platz aus insgesamt elf bewerteten Arbeiten belegte die Arbeitsgemeinschaft Tovatt Architects & Planners/Ramboll Studio Dreiseitl (Schweden/Überlingen). Damit verbunden sind Preisgelder von 35.000 Euro für den dritten und 20.000 Euro für den vierten Platz.

1. Preis: Prof. Dr. Franz Pesch, Vorsitzender des Preisgerichts des städtebaulichen Wettbewerbs Rosenstein, Jochen Koeber, Cem Arat und Markus Weismann von der Arbeitsgemeinschaft asp Architekten/Koeber Landschaftsarchitektur, Oberbürgermeister Fritz Kuhn und Peter Pätzold, Bürgermeister für Städtebau, Wohnen und Umwelt, (v.l.n.r.) stehen am Modell des Siegerentwurfs. Foto: Max Kovalenko/Stadt Stuttgart

Oberbürgermeister Fritz Kuhn sagte: „Die Auswahl der Sieger-Entwürfe ist wichtig für die Perspektiven der Stadtentwicklung. Wir alle haben jetzt eine Vorstellung davon, wie das Rosenstein-Quartier aussehen könnte. Hier kann Spannendes entstehen, auf bis zu 100 Hektar und das mitten in der Stadt. Das Quartier wird eine gute Mischung aus großer Dichte und grünen Freiräumen aufweisen. Besonders gut gefällt mir bei den Siegern die Integration der Kultureinrichtungen in das Quartier.”

„Die Quartiere auf der Entwicklungsfläche Rosenstein sollen zusammenwachsen: Unsere Vorstellung ist, dass sie lebendig sind, gemischt und attraktiv, einfach keine Retortenstadt. Das haben die erst platzierten Büros gut entworfen“, ergänzte Peter Pätzold, Bürgermeister für Städtebau, Wohnen und Umwelt. „Die Ergebnisse der Überarbeitung sollen noch vor den Sommerferien vom Preisgericht Rosenstein bewertet werden, so dass die Jury dann ihre Empfehlung an den Gemeinderat zur Entscheidung abgeben kann.”

Das Preisgericht unter Vorsitz von Prof. Dr. Franz Pesch vom Büro Pesch und Partner empfahl nach einer ganztägigen Sitzung in den Wagenhallen als weiteres Vorgehen, die Entwürfe der Plätze eins und zwei zunächst noch weiter überarbeiten zu lassen bevor dann als Gesamtkonzept in Abstimmung mit den städtischen Gremien ein Rahmenplan erstellt werden kann.

Prof. Dr. Franz Pesch sagte: „Die Entwicklungsfläche Rosenstein insgesamt hat unterschiedliche Qualitäten und höchste Ansprüche in Klima-, Mobilitäts- und Energiefragen. Mit der Ausschreibung hat die Stadt Stuttgart die Messlatte sehr hoch angelegt. Die entscheidende Frage ist, wie sieht ein zukunftsorientiertes Quartier städtebaulich aus: Knüpft es an historische Vorbilder an oder wagt es etwas ganz Neues? Darauf geben die Preisträger erste Antworten. Wir haben beide Planungsbüros gebeten, ihre Entwürfe nochmals zu überarbeiten.“

Alle elf eingereichten Arbeiten aus der zweiten Phase des Wettbewerbs sind für die Öffentlichkeit im StadtPalais vom 11. April, 12:00 Uhr, bis zum 18. April, 17:00 Uhr, zu sehen.

Quelle: Stadt Stuttgart

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