Höchste Auszeichnung in Universität Hohenheim: Marion Johannsen erhält Würde einer Ehrensenatorin

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5. April 2019: Festliche Ehrung für langjährige Vorsitzende des Universitätsrats der Universität Hohenheim im Balkonsaal des Schlosses Hohenheim

Höchste Auszeichnung: Marion Johannsen erhält Würde einer Ehrensenatorin

Sie ist der „Hohenheim Spirit“ in Person: Marion J. Johannsen hat über viele Jahre die Universität Hohenheim in Stuttgart mitgeprägt. Jetzt hat ihr die Universität als Anerkennung für ihr außergewöhnliches Engagement die Würde einer Ehrensenatorin verliehen. Es ist die höchste Auszeichnung, die zuletzt vor 13 Jahren vergeben wurde. Zum vierten Mal wurde einer Frau diese Ehrung zuteil. Für die Universität Hohenheim war Johannsen neun Jahre lang als Mitglied des Universitätsrats tätig, sechs davon als Vorsitzende des Gremiums. Sie ist Vorsitzende des Advisory Boards der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und Vorsitzende des Stiftungsrats der Hohenheimer Universitätsstiftung.

„Die Universität kann sich glücklich schätzen, eine Freundin wie Frau Johannsen zu haben. Dank und Wertschätzung durch die Auszeichnung mit der Ehrensenatorinnenwürde auszusprechen ist ein angemessenes Zeichen der Verbundenheit“, betonte Prof. Dr. Stephan Dabbert, Rektor der Universität Hohenheim, in seiner Laudatio.

Die Universität Hohenheim verleiht Marion J. Johannsen für ihr außergewöhnliches Engagement die Würde einer Ehrensenatorin. | Bildquelle: Universität Hohenheim / Jan Winkler

Der Universitätsrat hat sich unter Marion Johannsens Leitung auf die strategischen Fragestellungen der Universität konzentriert. Ihr Engagement richtete sich darauf, die Institutionen der Universität und die Menschen dahinter zusammenzuführen. Sie sorgte für eine Identifikation mit der Universität und ihren Zielen – sowohl bei den Universitätsangehörigen als auch bei den Mitgliedern des Gremiums.

„Der von ihr ausgerufene ‚Hohenheim Spirit‘ steht für diese Gemeinsamkeit in der Entwicklung einer noch besseren, leistungsstärkeren und dynamischeren Universität“, bekräftigte Prof. Dr. Dabbert. Johannsen sei häufiger Gast an der Universität und kenne viele Universitätsmitglieder persönlich. „Das Interesse, das sie den Hohenheimer Menschen und Themen entgegenbringt, ist außergewöhnlich und zeugt von einer tiefen persönlichen Verbundenheit.“

Dabei suche sie auf allen Ebenen den Dialog – mit Studierenden, dem akademischen Mittelbau und dem Personalrat ebenso wie mit Professorinnen und Professoren und den Leitungsgremien. Auch ihr weit verzweigtes politisches und gesellschaftliches Netzwerk habe Johannsen stets zum Wohle der Universität eingesetzt: „Die Universität Hohenheim hatte sie bei ihren vielfältigen beruflich veranlassten und privaten Reisen in alle Welt stets im Gepäck“, konstatierte der Rektor. „Sie war und ist die beste Botschafterin, die Hohenheim sich wünschen kann.“

HINTERGRUND: Zur Person Marion J. Johannsen
Marion J. Johannsen, geboren am 30. Juni 1950 in Lahr, hat an den Universitäten Mannheim, Bonn und Frankfurt am Main Rechtswissenschaften studiert. Nach der ersten juristischen Staatsprüfung befasste sich Johannsen als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Ausländisches und Internationales Recht der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt mit internationalem Recht und Rechtsvergleichung und an der London School of Economics mit Europäischem Gemeinschaftsrecht. Nach der zweiten juristischen Staatsprüfung war Johannsen seit Ende der 1970er Jahre für Südwestmetall, den Verband der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg e.V., tätig. Seit 2001 bis zum Eintritt in den Ruhestand im Juli 2018 war sie außerdem Geschäftsführerin der Landesvereinigung Baden-Württembergischer Arbeitgeberverbände e.V.. In dieser Funktion hat Johannsen zahlreiche Mandate bei den Arbeitgeber-Spitzenverbänden und bei Ministerien auf Landes- und Bundesebene wahrgenommen. Bemerkenswert ist ihr ehrenamtliches Engagement, nicht nur für die Universität Hohenheim: Johannsen ist seit 1978 ehrenamtliche Richterin in der Arbeitsgerichtsbarkeit des Landes Baden-Württemberg. Für die CDU war sie Mitglied im Stuttgarter Gemeinderat. Darüber hinaus engagierte sich Johannsen unter anderem im Konvent und Kuratorium der Evangelischen Akademie Bad Boll, im Kuratorium der Führungsakademie Baden-Württemberg, als Präsidentin des Landeskomitees Baden-Württemberg der Europäischen Bewegung sowie als Präsidentin der Deutsch-Spanischen Gesellschaft Baden-Württemberg e.V..


HINTERGRUND: Ehrensenatorinnen und -senatoren der Universität Hohenheim

Die Ehrensenatorenwürde ist die höchste Auszeichnung der Universität Hohenheim. Sie ehrt das kontinuierliche und uneigennützige Engagement von Personen, die nicht Angehörige der Universität sind und die sich in besonderer Weise um deren Wohl verdient gemacht haben. Hochrangige Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Gesellschaft zählen zum Kreis der Hohenheimer Ehrensenatoren. Sie tragen dazu bei, die Universität in ihr außerwissenschaftliches Umfeld einzubinden und stellen wichtige und nachhaltige Förderung für Wissenschaft und Forschung zur Verfügung. Über die Verleihung der Ehrensenatorenwürde entscheidet der Senat der Universität Hohenheim. Liste der Ehrensenatoren: https://www.uni-hohenheim.de/ehrensenatoren

Quelle:
Elsner/Universität Hohenheim

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