spotlight 2019: 22. Festival für Bewegtbildkommunikation

#spotlight2019 #Filmfestival

Donnerstag, 11. April 2019 & Freitag, 12. April 2019 in Stuttgart

spotlight 2019: 22. Festival für Bewegtbildkommunikation

spotlight hat sich als Deutschlands größtes Festival für Bewegtbildkommunikation etabliert. Das liegt an einem ebenso einfachen wie schlagenden Konzept: dem Direktvergleich von Verbraucher- und Expertenmeinung. Denn über die begehrten spotlight-Awards entscheiden, völlig unabhängig voneinander, eine hochkarätig besetzte Fachjury und das live abstimmende Publikum. Was Qualität und Kreativität „in der Werbung“ heute – vor allem aber morgen – bedeuten, wird bei spotlight auch Gegenstand der methodischen Untersuchung. Einblicke und Analysen liefert die Vortragsreihe spotlight FORUM unter dem diesjährigen Motto What’s next?

spotlight-Festival: Kommunikationstrends für eine beschleunigte Welt
Wenn uns die Entwicklungen der letzten Jahre eines klargemacht haben, dann dies: Nichts ist für die Ewigkeit. Die Kreativszene zieht aus dieser Erkenntnis zwei ziemlich unterschiedliche Konsequenzen: Ansatz Numero 1: Locker bleiben! Mit einer großen Portion Selbstironie inszenieren viele Spots erfrischend schräge Figuren, die ihr Ding durchziehen, ohne ängstlich auf Reaktionen zu schielen. Ansatz Numero 2: Die Zeit der hohlen Claims ist vorbei. Wir alle sind als Konsumenten verantwortlich für den Zustand unserer Welt – und die Produkte, die wir benutzen, müssen selbst der strengsten Überprüfung standhalten. Lasst uns arbeiten an einer klugen Balance zwischen Ökonomie und Ökologie. Aufzuspüren sind diese und weitere Strategien im Wettbewerbsprogramm von spotlight, beleuchtet und hinterfragt werden sie in den Profi-Talks des spotlight FORUM. Und so tritt das Festival einmal mehr den Beweis dafür an, dass es keiner Spielfilmlänge bedarf, um die Werte, das Selbstbild und die Sehnsüchte einer Gesellschaft zu transportieren. Auf den Punkt gebracht, gelingt dies auch Spots und bewegten Formaten von meist deutlich unter einer Minute.

spotlight-Awards: das Erfolgskatapult
Die spotlight-Awards werden in der härtesten Währung der Branche vergeben: Punkte im deutschen Kreativ-Ranking. Die Chance darauf wollen sich weder die Agenturen noch die Werbefilm-Studierenden entgehen lassen. 269 Arbeiten haben sich für den Wettbewerb 2019 qualifiziert. Vollständig gesichtet werden sie allerdings nur von der Fachjury. Für das Stuttgarter Publikum wird eigens eine Best-of-Auswahl, ähnlich der „Cannes-Rolle“, zusammengestellt. Die Preise werden traditionell in zwei Wettbewerben vergeben: spotlight PROFESSIONALS für die Besten der Branche und spotlight STUDENTS für den studentischen Nachwuchs. Die Arbeiten konkurrieren in den Kategorien TV & KINO, WEB & MOBILE, TRAILER / TEASER / TRENNER, ANIMATION, DIGITALE KAMPAGNE und DIGITALE INNOVATION. Die Preisentscheidungen werden jeweils doppelt getroffen: erstens von allen live abstimmenden Zuschauern im Kino und bei der AWARD GALA sowie zweitens von einer hochrangigen Fachjury aus Kreativen. Neben den willkommenen Punkten im Kreativ-Ranking können sich die studentischen Gold-Gewinner der Fachjury zudem über Preisgelder von insgesamt € 3.000 freuen, die vom Festivalpartner ProSiebenSat.1 gesponsert werden.

Gewinner Spotlight 2018. Foto © Valentin Oswald

Das 22. spotlight-Festival findet am 11. und 12. April 2019 zum fünften Mal in der Landeshauptstadt Stuttgart statt. Location für sätmliche Events am Publikumstag 12. April 2019 ist der Hospitalhof Stuttgart. spotlight hat sich am Standort Baden-Württemberg zum größten Festival für Bewegtbildkommunikation im deutschsprachigen Raum entwickelt und zählt zu den weltweit wichtigsten Kreativwettbewerben in den Top-Rankings der Fachmagazine W&V und Handelsblatt sowie HORIZONT. Die Besonderheit von spotlight ist das Nebeneinander von Profi- und Nachwuchsarbeiten, die jeweils von einer hochkarätig besetzten Fachjury und live vom Publikum im Saal bewertet werden. Das Festival trägt mit seinen Kategorien sowohl den klassischen Formaten Rechnung als auch sämtlichen innovativen Formen der Bewegtbildkommunikation – die sich insbesondere im Online-Bereich rasant entwickeln.

Verantwortlich für das spotlight-Festival zeichnen die Festivalleiter Peter Frey und Michael Preiswerk. spotlight wird unterstützt von der Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Stuttgart, der MFG Baden-Württemberg, der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LfK) und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. Das spotlight-Festival bedankt sich außerdem bei seinen Partnern und Sponsoren Embassy of Dreams (München) und ProSiebenSat1. Media SE (Unterföhring) sowie SCHOKOLADE Filmproduktion (Stuttgart), Internationales Trickfilm Festival Stuttgart, videmic (Berlin) und Kolle Rebbe (Hamburg).

Mehr Informationen unter www.spotlight-festival.de

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Eine Antwort zu spotlight 2019: 22. Festival für Bewegtbildkommunikation

  1. spotlight 2019
    22. Festival für Bewegtbildkommunikation
    Donnerstag, 11. April 2019 & Freitag, 12. April 2019 in Stuttgart

    Die Bilanz
    Stuttgart, 13. April 2019. Gestern Nacht ging die 22. Ausgabe von spotlight mit der festlichen, hervorragend besuchten AWARD GALA im Hospitalhof Stuttgart zuende. Zum fünften Mal in der Landeshauptstadt, aber nun wieder auf dem bewährten früheren Termin kehrte Deutschlands führendes Festival für Bewegtbildkommunikation wieder zu seiner angestammten Rolle zurück: mit seinen begehrten spotlight-Awards Indikator zu sein für die Bewertung des aktuellen Kreativjahrgangs. Für Spannung sorgte nicht nur der Wettbewerb, bei dem Experten- und Publikumsmeinung direkt und aufschlussreich aufeinandertreffen. Mit dem medienpädagogischen Format spotlight DURCHBLICK, der hochkarätigen Vortragsreihe spotlight FORUM und reichlich Gelegenheit zum kollegialen Austausch regte das Festival auf ganz unterschiedlichen Ebenen dazu an, sich mit dem kreativen Bewegtbild auseinanderzusetzen. Sämtliche Gewinnerspots sind übrigens bereits auf der Homepage des Festivals zu sehen.

    Kreativer Fels in der Brandung
    Die gut 60 Spots der Publikumsrolle 2019 erzählen ganz eigene Geschichten in ganz unterschiedlichen Handschriften. Wer das Festival kennt, weiß: In der Gesamtheit genommen, spiegeln sie trotzdem frappierend konkret den Zeitgeist wider. Schon bei den Einreichungen ließen sich zwei übergeordnete Strategien ausmachen:

    Viele Spots stellen sich mit Warmherzigkeit, Selbstironie und viel Humor gegen den Stress, die Kälte und das diffuse Unsicherheitsgefühl, das unsere Gesellschaft erfasst hat. Diese Linie kam vor allem beim Publikum gut an, das unter anderem den minimalistischen Spot Stecker drin des Verbands Fenster + Fassade ebenso mit Gold belohnte wie die chaotischen Headbanger in Metalheads für VW Golf IQ.DRIVE. Aber auch die Jury wusste diesen Trend zu schätzen und vergab Awards für zwei Spotserien: Christian Ulmens Kampagne für MagentaTV, die ihn zusammen mit Fahri Yardim als liebenswert sentimentale Couch Potatoes inszenierte, sowie die übrigens auch vom Publikum sehr goutierten DIN-Belastungstests im Auftrag des toom Baumarkts.

    Eine weitere signifikante Strategie war das Plädoyer für mehr gesellschaftliches Engagement, ganz stark zu beobachten bei den Studentenarbeiten oder bei zwei Profi-Spots für die Tierrechtsorganisation PETA. Best Friends und besonders die PETA-Kampagne Eye to Eye, bei der Interessierte über VR-Brille mit einem per Motion Capturing animierten Hasen in Dialog treten, sahnten groß ab, mit Jury-Gold in der Kategorie Digitale Innovation und Publikumsgold in der Kategorie Animation. Im Studentenwettbewerb punkteten unter anderem der Social Spot Dark Red, der das Thema Leukämie in einen ebenso bewegenden wie überraschenden Vampir-Plot verpackt, myBorder’s joyFence, der Tendenzen zur gesellschaftlichen Abschottung mit einem herrlich übersteigernden Twist entlarvt, oder, ebenfalls mit einer grandiosen Schlusswendung, Would You Listen für Troubled Desire, einem Online-Selbsthilfe-Programm für Pädophile. Die enorme Qualität gerade der studentischen Beiträge wurde von der Jury besonders hervorgehoben. „Polymorph kreativ“ nannte Helmut Hartl, der Fachjury-Vorsitzende von spotlight STUDENTS, den Jahrgang 2018/19 – und beschrieb damit sehr genau die überzeugende Mischung aus handwerklicher Perfektion, tollem Storytelling und vor allem: sehr viel Herz.

    spotlight FORUM: Wohin geht die Reise?
    In der Vortragsreihe spotlight FORUM diskutierten deutsche Top-Kreative im voll besetzten besetzten Elisabeth-und-Albrecht-Goes-Saal des Stuttgarter Hospitalhofs über aktuelle Entwicklungen der Bewegtbildkommunikation. Ihr bewusst offenes Leitthema What’s Next? stieß auf großes Interesse. Schließlich sind kluge Strategien gerade im Zeitalter der Unübersichtlichkeit notwendiger denn je. Nach neuen Wegen und Modellen suchten: Matthias Storath (CCO Heimat, Berlin), Tom Schwarz (ProSiebenSat 1, Unterföhring), Jo Marie Farwick (Gründerin Überground, Hamburg), Catherine Baikousis (Managing Partner ANORAK Film, Berlin) sowie Henrik von Müller (Executive Producer Woodblock, Ludwigsburg/Berlin).

    Festlicher Abschluss: AWARD GALA im Hospitalhof
    Zum dritten Mal konnte spotlight den Hospitalhof Stuttgart bespielen – und scheint in dem zentral gelegenen, architektonisch ausgezeichneten Bildungs- und Kulturzentrum seine ideale Location gefunden zu haben. Hier stimmt weit mehr als das Design. Nach der erfolgreichen Premiere im letzten Jahr präsentierte das spotlight-Team die Wettbwerbsbeiträge erneut auf dem topmodernen, dreigeteilten Super Wide Screen. Gestochen scharfe Projektion, rahmende Credits und begleitende Informationen machten für das Publikum die Einteilung in die verschiedenen Award-Kategorien hier problemlos nachvollziehbar. Durch den Abend führte einmal mehr die Süddeutsche Zeitung-Videoredakteurin Laura Terberl, die im letzten Jahr ihren ausgesprochen gelungenen spotlight-Einstand gegeben hatte. Ihre ebenso lockere wie sachkundige Moderation traf genau den Spirit von spotlight. Glänzend aufgelegt und kompetent präsentierte sich auch der Ehrengast. In ihrer kurzen, engagierten Ansprache unterstrich die Stuttgarter Bürgermeisterin für Jugend und Bildung Isabel Fezer die Bedeutung von spotlight. Mit seinem Fokus auf kreativer Exzellenz passe das Festival perfekt zum Kultur- und Wirtschaftsstandort Stuttgart.