test: Augenoptiker – Oft hapert es am Durchblick

#stiftungwarentest #optiker

test: Augenoptiker – Oft hapert es am Durchblick

Sehen und gesehen werden, das ist bei einer Brille wichtig. Sie soll dem Träger nicht nur gut stehen, sondern vor allem auch für perfekten Durchblick sorgen. Daran haperte es im Test der Stiftung Warentest allerdings oft. Nur einer von zwölf Augenoptikern bekam die Note Gut, einige Big Player waren befriedigend, zwei Online-Anbieter nur ausreichend.

test 4/2019. Foto © Stiftung Warentest


Wer eine Gleitsichtbrille braucht oder eine für den Arbeitsplatz, der wird mit einer Brille aus dem Internet vermutlich nicht glücklich, so Projektleiterin Katrin Andruschow: „Wenn es komplex wird, ist der Gang ins Geschäft ratsam.“ Nur ein Optiker vor Ort kann Parameter wie die Pupillendistanz genau bemessen – sie ist wichtig für die Zentrierung, also dafür, dass man optimal durch die Gläser hindurchsehen kann. Bei einer Brille, die man in einem reinen Onlineshop bestellt, kann das gehörig ins Auge gehen. Denn es ist nicht leicht, mit Hilfsmitteln wie einer ausgedruckten und ausgeschnittenen Messschablone die Millimeter abzulesen. Und aus einer guten Anpassung des Gestells wird zu Hause auch nichts.

Im Test waren die sechs größten Augenoptikerketten und sechs weitere Anbieter, davon vier Webshops mit und ohne stationäre Unterstützung sowie zwei Einzeloptiker in Berlin. Dabei war die Qualität der Brillen wichtigster Prüfpunkt. Insgesamt waren die meisten Brillen gut bis sehr gut gefertigt. Auch die Sehtests meisterten fast alle geprüften Optiker gut. Bei der Anpassung und vor allem der Zentrierung ist hingegen noch Luft nach oben. Kundenservice sowie fachliche Beratung und Information waren weitere Prüfpunkte, wie in der April-Ausgabe der Zeitschrift test und unter www.test.de/optiker nachzulesen ist.

Promotion



Promotion