März 2019 im Renitenztheater Stuttgart. Lisa Eckhart mit “Die Vorteile des Lasters” und mehr …

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März 2019 im Renitenztheater Stuttgart

Der März lässt im Renitenztheater die Stuttgarter Premieren sprießen: Acht bisher noch nicht in Stuttgart präsentierte Programme stehen auf dem Spielplan und die überhaupt erste Aufführung der neuen Hausproduktion „Wohin mit Stuttgart?“ mit dem Renitenz-Ensemble.

Lisa Eckhart – Die Vorteile des Lasters – Plakat © Franziska Schrödinger


16.03.2019 | 20 Uhr
Lisa Eckhart – Die Vorteile des Lasters
Kabarett
In „Die Vorteile des Lasters“ hält Lisa Eckhart, die Grenzgängerin zwischen Kabarett und Poetry Slam, ein geschliffenes Plädoyer für die sieben Todsünden, deren Verschwinden sie in ihrem neuen Programm ausdrücklich bedauert. Die Österreicherin Lisa Eckhart gilt aktuell als der Shootingstar der Kabarettszene, sie wurde von der Presse unter anderem als „dunkler Engel mit boshaftem Lächeln“ „mit einer Bewegungschoreografie einer Zarah Leander“ beschrieben und wurde bereits mit mehreren renommierten Kabarettpreisen gewürdigt.

Es ist Zeit, die Sünden neu zu erfinden. Wie widersetzt man sich der Spaßgesellschaft ohne den eigenen Spaß einzubüßen? Wie verweigert man sich dem Konsumerismus ohne auf irgendetwas zu verzichten? Seien Sie neidisch auf andere, doch anstatt ihnen nachzueifern, ziehen Sie sie auf Ihr Niveau. Seien Sie eitel und entreißen Sie Ihre Schönheit dem trüben Auge des Betrachters. Seien Sie maßlos in allem, nur niemals in der Mittelmäßigkeit.

Homepage der Künstlerin: www.lisaeckhart.com

Den Auftakt der Stuttgarter Premieren macht Der Tod mit seiner neuen Show „Zeitlos“, in der ER thematisiert, wovon die Menschen nie genug haben können: Zeit. Dabei wirbt ER ohne Umschweife dafür, in die Trommel des Todes zu greifen, um sich sein Zeitlos zu ziehen, bevor es zu spät ist!

Weiter geht es mit dem Thema Sex. Der Kölner Kabarettist Jürgen Becker, bestens bekannt auch als Moderator der „Mitternachtsspitzen“ im WDR, kommt mit seinem neuen Programm „Volksbegehren – Die Kulturgeschichte der Fortpflanzung“ ins Renitenz. Becker klärt darin auf, macht anschaulich und beantwortet, was nicht jeder zu fragen wagt. Mit zahlreichen farbigen Abbildungen aus Kunst, Politik und Werbung.

Der nächste Künstler wird einigen Kabarettfreunden schon von Henning Venskes Auftritten im Renitenztheater bekannt sein: Es ist der Akkordeonist Frank Grischek. Er spielt sein erstes Kabarettkonzert mit dem Titel „Akkordeon. Aber schön.“ Mit melodischen, verträumten und sehnsüchtigen Eigenkompositionen sowie Interpretationen bekannter Tango-, Klassik- und Jazz-Stücke will Grischek – zusammen mit seiner „Borsini Superstar“ – das Publikum einen ganzen Abend lang verzaubern.

Der Nürnberger Mental-Magier Christoph Kuch, Deutscher Meister und Weltmeister in seinem Fach, zeigt in seiner neuesten Bühnenshow „Macht verrückt – Die Magie des Moments“ die faszinierende Welt der Gedanken auf.

Der Koblenzer Comedian Johannes Flöck thematisiert das Altern und wie man den Methusalem-Code knacken kann. Sein neues Soloprogramm trägt den Titel „Verlängerte Haltbarkeit“.

Mit einer gehörigen Portion Humor und Größenwahn betritt die Kölner Kabarettistin Anka Zink die Bühne und plädiert für „Das Ende der Bescheidenheit“, während sich die Berliner Liedermacherin Uta Köbernick und der Steyrer Kabarettist Stefan Waghubinger schlicht und einfach fragen „Warum nicht?“ einmal gemeinsam auf die Bühne gehen – und ganz wunderbar nicht zusammenpassen!?

Karten fürs Renitenztheater wie immer unter www.renitenztheater.de oder unter Tel. 0711-297075 sowie an allen Reservix-Vorverkaufsstellen.

Das HAUSPROGRAMM
Zu guter Letzt zur Uraufführung des neuen renitenten Hausprogramms – einem der Höhepunkte im Jahresspielplan. Der Titel: „WOHIN MIT STUTTGART?“
Das neue astronomisch-politische Kabarettstück präsentiert sich auf den ersten Blick als Katastrophen-Blockbuster im Mikrokosmos, doch bei näherer Betrachtung entpuppt es sich als brüllend komische Geschichte um schwäbische Existenzfragen und den Kampf gegen das Dickicht aus Kompetenzgerangel, Verordnungen, Lobbyismus und aufkommende Panik um die Rettung möglichst vieler Bürger. Das packende Schauspiel ist mit einem stimmgewaltigen Hausensemble besetzt. Mit dabei sind Claudia Dilay Hauf, Viola Neumann, Björn Christian Kuhn und Thilo Seibel, aus dessen Feder auch die Geschichte stammt, die eigens für das Renitenztheater geschrieben wurde. Für die Inszenierung zeichnet der renommierte Kabarettregisseur Hans Holzbecher verantwortlich, für die Musik Andrew Zbik und Michael Krebs. Die Uraufführung findet am 21. März um 20 Uhr statt. Weitere Spieltermine im März: 22.+23.3., jeweils 20 Uhr.

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