Premiere “Die sieben Todsünden / Seven Heavenly Sins”. Ist das Kunst oder kann das weg?

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PREMIERE
Die sieben Todsünden / Seven Heavenly Sins
Ballett mit Gesang von Kurt Weill, Text von Bertolt Brecht / Live Testimonial by Peaches
Samstag, 02. Februar 2019 20:00 Uhr im Schauspielhaus Stuttgart

Premiere “Die sieben Todsünden / Seven Heavenly Sins”. Ist das Kunst oder kann das weg?

“Ist das Kunst oder kann das weg?” und “Nach über 20 Jahren arbeiten alle drei Sparten des Staatstheater an einer Neuinszenierung zusammen, und dann kommt so ein gequirlter … heraus!” sind Originalzitate von Besuchern, die ich nach der heutigen Premiere gehört habe.

Was ist passiert? Der erste Teil “Die sieben Todsünden” spielt in einem auf der Bühne aufgebauten Boxring. Boxende werden zu Ballett-Tänzern und umgekehrt, optisch schön inszeniert und kommentiert von Peaches, mit leichten kinskiesken Einlagen und einem langatmigen Schlussteil. Danach “Seven Heavenly Sins”: Der Auftritt der Konzeptkünstlerin Peaches, mit durchgehend nicht jugendfreiem Inhalt und u.a. tanzenden Vaginas. Vielen Zuschauern in meinem Sitz-Umfeld ist die Kinnlade hörbar bis auf den Boden geklappt. Das wird dem starken Auftritt von Louis Stiens und Josephine Köhler nicht gerecht.

Aber war es wirklich so schlimm? Das Stuttgarter Premierenpublikum war zweigeteilt. Machen Sie sich selbst ein Bild, Veranstaltungen finden noch bis Ende März statt. Die Inszenierung wird in den nächsten Wochen auf jeden Fall Stadtgespräch.

MK Schechler, N-News.de

Programmheft, Konzeptkünstlerin Peaches mit zwei tanzenden Vaginas

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