Zum Anstecken schön: Die Renaissance der Brosche

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Zum Anstecken schön: Die Renaissance der Brosche

Ein glanzvolles Schmuckstück ist wieder da! Die Brosche, eines der ältesten Accessoires der Welt, feiert seit einiger Zeit wieder ein glamouröses Comeback. Auf der Antik & Kunst, die vom 17. bis 20. Januar in der Messe Sindelfingen stattfindet, haben antike Exemplare dieses trendigen Schmuckstücks quer durch die ästhetischen Epochen bald ihren brillanten Auftritt …

Man trägt sie wieder: An Pullovern, Blazern, Kleidern und Hüten, aber auch als edler Hingucker am Verschluss einer Bluse sind Broschen inzwischen wieder sehr gefragt. Das neue alte „Trendpiece“ verführt derzeit in unzähligen Variationen und Preisklassen die Damenwelt: Vom kostbaren, diamantbesetzten Juwelier-Meisterstück der großen Modelabels bis hin zum Modeschmuck spannt sich der Bogen der schicken Teile zum Anstecken.

Schmuckstück mit Geschichte
Es ist ein Schmuckstück mit Geschichte: „Die Brosche ist eines der ältesten Accessoires der Welt“, erzählt Birgit Strehler, Projektleiterin der Messe Antik & Kunst. „Schon in der Bronzezeit haben die Menschen ihre Kleidung mit Knochen- oder Hornnadeln zusammengesteckt. Die sogenannten Fibeln waren nämlich lange Zeit dafür die einzige Möglichkeit. Im Laufe der Jahrhunderte wurden sie aus immer kostbareren Materialien hergestellt und mit Ornamenten versehen.“ Ein Schmuckstück zur reinen Zierde wurde die Brosche dann ab dem 13. Jahrhundert, als das neu erfundene Knopfloch half, das Tuch fortan geknöpft am Körper zusammenzuhalten: „Vor allem ab dem 17. Jahrhundert wurde die Brosche dann sowohl bei Frauen als auch bei Männern ein angesagtes Trend-Accessoire“, berichtet Strehler. Diamanten, Perlen und Edelsteine zierten die aufwändig hergestellten Meisterstücke. Antike Broschen, so Strehler, nehmen deshalb im derzeitigen Broschentrend auch eine Sonderrolle ein: „Es sind kostbare, zeitlos schöne Stücke, die alle ihre eigene, meist ganz besondere Geschichte erzählen und nach allen Regeln der anspruchsvollen alten Juwelierskunst gefertigt wurden.“

((Krokodil 18 Karat Gold; Bildnachweis: Saskia Seewald)):
Eine kostbare Krokodilbrosche aus 18-Karat-Gold bringt die aus dem TV bekannte Berliner Händlerin Saskia Seewald mit nach Sindelfingen.

Preziosen auf der Antik & Kunst
Auf der Antik & Kunst, die vom 17. bis 20. Januar in der Messe Sindelfingen stattfindet, haben die kostbaren Accessoires aus glanzvoll-alter Zeit demnächst ihren großen Auftritt: Als einer der bedeutendsten Termine der Kunst- und Antiquitätenszene in ganz Deutschland versammelt die Messe wieder einen edlen Kreis an ausgesuchten Händlern, die ihren kunst- und schmuckverliebten Besuchern eine ebenso noble wie reiche Auswahl an Broschen wie auch anderen Schmuckstücken quer durch die ästhetischen Epochen anbieten werden. „Vom rubinbesetzten Rokokostück über die Kamee-Brosche aus dem frühen 19. Jahrhundert bis hin zur extravaganten Stabbrosche aus der Jugendstilzeit oder der naturalistisch gestalteten, mit Diamanten bestückten Brosche in Tiergestalt bieten unsere Händler eine im wahrsten Sinne des Wortes brillante Auswahl an edlen, formvollendeten Objekten – Lieblingsstücke vom Feinsten, und das nicht nur für die höheren Kontostände!“, kündigt die Projektleiterin an.

Renommierte Anbieter aus dem In- und Ausland
Getreu ihrer kompromisslos an Qualität orientierten Besetzungspolitik hat Birgit Strehler auch zum Thema Antikschmuck einen erlesenen Kreis an renommierten Fachhändlern in die Messe Sindelfingen eingeladen. Mit Saskia Seewald und Wolfgang Gützlaf kommen gleich zwei der anwesenden Aussteller aus der Bundeshauptstadt Berlin: Seewald, weithin bekannt aus der ZDF-Serie „Bares für Rares“, in der sie seit der 6. Staffel zum Händlerteam gehört, kann mit einem Höchstmaß an Fachwissen punkten. Für die Antik & Kunst hat die bekannte Sachverständige und Gemmologin unter anderem eine Krokodilbrosche aus 18 Karat Gold im Gepäck. Wolfgang Gützlaf, auf Objekte des Art Nouveau und Art déco spezialisiert, glänzt mit einer ca. 1960 gefertigten Cartier-Brosche und einer Retrobrosche aus den 1940er-Jahren, die mit Smaragden, Diamanten und Rubinen besetzt ist. Eine reich verzierte Schmetterlingsbrosche hat Oliver Hunter aus Wien im Gepäck. Das Unternehmen Rudolf Schupp aus der Goldschmiedestadt Pforzheim kann auf eine stolze Firmentradition bis ins 18. Jahrhundert zurückblicken. Die fürstliche Krone aus Baden, die es zur Antik & Kunst mitbringt, wurde im 18. Jahrhundert von der Firma Schupp hergestellt.

Wer ein Faible für edle Schmuckstücke hat und Kostbarkeiten aus alter Zeit favorisiert, darf sich auf der Antik & Kunst 2019 auf eine reich gedeckte Tafel freuen …

Die „Antik & Kunst“ findet vom 17. bis 20. Jan. 2019 in der Messe Sindelfingen statt. Den Auftakt bildet eine feierliche Eröffnung am 17. Jan. von 17 bis 21 Uhr. Von Fr bis So ist die Messe von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet für Erwachsene 10 €, ermäßigt 8 €. Für Kinder unter 16 Jahren in Begleitung Erwachsener ist der Eintritt frei.

Weitere Informationen: www.antik-kunst-messe.de

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