Die Kunsthalle Tübingen wieder auf Erfolgskurs

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Die Kunsthalle Tübingen wieder auf Erfolgskurs

Ein erfolgreiches Kunstjahr liegt hinter der Stiftung Kunsthalle Tübingen. Nachdem die Besucherzahlen der Kunsthalle Tübingen in den Jahren vor dem Umbau rückläufig waren, haben im vergangenen Jahr wieder 50.000 Besucherinnen und Besucher das in einem Wohngebiet in Tübingen liegende renommierte Ausstellungshaus besucht.

Erfolgreichstes Projekt war neben der Ausstellung Sexy and Cool. Minimal goes emotional und der ersten Retrospektive zu Birgit Jürgenssen außerhalb Österreichs die Sommerausstellung Almost Alive. Zu dieser kamen in nur drei Monaten 35.000 Gäste. „Der Zuspruch für unser Haus ist mir und meinem Team eine Motivation für die Zukunft“, so Nicole Fritz, die seit Anfang 2018 die Leitung der Kunsthalle übernommen hat.

Im Bereich der Kunstvermittlung wurden nicht nur über 200 Führungen durchgeführt, sondern auch neue, teils partizipatorische Formate wie Zeichenkurse und Workshops aufgelegt. Dank eines privaten Mäzens konnten an die 4.000 Kinder, Jugendliche und Studenten kostenfrei in den Genuss der Ausstellungen kommen.

Nicole Fritz und Boris Palmer vor einem Werk der Künstlerin Carole Feuerman in der Kunsthalle Tübingen. Foto: Kunsthalle Tübingen

Getragen von der Überzeugung, dass Kunst kein Luxusgut für wenige ist, sondern eine wichtige Ressource, die für viele Bürger erschlossen werden sollte, wird die Stiftung Kunsthalle Tübingen, deren Kuratorium seit letztem Jahr vom Oberbürgermeister der Universitätsstadt Tübingen Boris Palmer geleitet wird, die Modernisierung der traditionsreichen Institution auch im nächsten Jahr fortsetzen.

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Eine Antwort zu Die Kunsthalle Tübingen wieder auf Erfolgskurs

  1. Jahresprogramm 2019

    Ein spannendes Kunstjahr liegt vor uns. Wie Sie sehen, knüpfen wir auch im nächsten Jahr an die Tradition des Hauses an und gehen gleichzeitig jedoch zeitgemäße neue Wege. So zeigen wir den Brücke-Künstler Max Pechstein. Dem vom Primitivismus des 20. Jahrhundert geprägte Blick des bekannten Expressionisten stellen wir am Beginn des Jahres das aktuelle Kunstschaffen der Demokratischen Republik Kongo gegenüber. So versammelt die in Kooperation mit dem Kunsthaus Graz, dem Königlichen Museum für Zentralafrika Tervuren und dem Iwalewahaus in Bayreuth organisierte Ausstellung Congo Stars afrikanische populäre Malerei und Gegenwartskunst von 70 Künstlerinnen und Künstlern.

    Unter dem Format Ausser Haus erweitert die Kunsthalle Tübingen im nächsten Jahr auch erstmals ihre Ausstellungsaktivität in den Stadtraum. Die in Berlin lebende Künstlerin Bettina Pousttchi, die bekannt ist für ihre weltweit realisierten Fassadenarbeiten, wird die Hochhaus-Architektur gegenüber der Kunsthalle zum Ausgangspunkt ihrer Intervention im öffentlichen Raum machen. Im Rahmen der Ausstellung Comeback. Kunsthistorische Renaissancen werden darüber hinaus im Sommer über 30 internationale Künstlerinnen und Künstler in Tübingen zu Gast sein. Mit Blick auf die Kunstgeschichte werden sie Themen, Motive und Energien Alter Meister in ihren Werken für unsere Gegenwart produktiv machen.

    Getragen von der Überzeugung, dass Kunst kein Luxusgut für wenige ist, sondern eine wichtige Ressource, die für viele Bürger erschlossen werden kann, werden wir nicht nur neue Kunstvermittlungsformate auflegen, sondern auch ein Stiftungsgebäude der Kunsthalle Tübingen zum modernen Workshop- und weiteren Präsentationsraum ausbauen.

    Kunsthalle Tübingen