Immer in Form: Die richtige Pflege bei Hemden

#wohnen #wäschetipp

Immer in Form: Die richtige Pflege bei Hemden

Kaum ein Kleidungsstück ist bei Männern so beliebt wie das Hemd. Durchschnittlich 17 Stück soll jeder deutsche Mann im Schrank haben. Vom lockeren Freizeitmodell bis zum schicken Hemd mit Manschettenknöpfen für den eleganten Auftritt im Meeting ist alles dabei. Damit ein Hemd jedoch auch lange hält, bedarf es der richtigen Pflege. Wie die aussieht? Die folgenden Tipps verraten es.

Schonender Waschgang
Ob für die Freizeit oder den Job, Hemden passen zu jedem Anlass. In Onlineshops finden Männer eine entsprechend große Auswahl; diese reicht von warmen Flanellhemden über minimalistische Strukturhemden bis hin zu eleganten Businessmodellen. Eines gilt es aber zu beachten: Gemeinsam in die Waschmaschine stecken sollte man die guten Stücke nicht. Stattdessen sollten sie nach Farbe und Materialien gut getrennt werden, um Verfärbungen oder gar ein Einlaufen des Hemdes zu vermeiden. Für ein strahlend reines Waschergebnis empfehlen Experten, die Waschmaschine je nach Fassungsvermögen mit maximal acht Hemden ähnlicher Art zu bestücken. So kann sich die Wäsche in der Maschine gut entfalten und wird auch richtig sauber.

Vorher sollten Hausmänner die Hemden auf links drehen, den Kragen hochklappen und sämtliche Knöpfe schließen, damit diese beim Schleudern nicht gegen die Waschmaschine prallen. Bestenfalls wäscht man Hemden separat, da Jeans, Pullover und andere Wäschestücke schwerer sind und den Hemdstoff zusammendrücken. Das führt zu einem schlechteren Reinigungsergebnis und dazu, dass die Hemden stark zerknittert aus der Maschine kommen. Besonders schonend kann man seine Lieblingsstücke waschen, indem man sie in einen Wäschesack steckt und den Feinwaschgang wählt – auf diese Weise können selbst feine Seidenhemden bedenkenlos gewaschen werden.

Ein weiterer Tipp: Damit das anschließende Bügeln leichter von der Hand geht, kann man einen Klecks Weichspüler in die Wäsche geben. Dieser glättet die Faseroberflächen und verhindert so ein allzu starkes Knittern.

Hemden auf der Wäscheleine. Bildrechte: Flickr day 37_366 003 Brian Hurst CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Glattgebügelt
Nach dem Waschen gibt es zweierlei Wege, die Hemden zu trocknen: Entweder man hängt sie sorgfältig auf einen Kleiderbügel und zieht sie ein wenig in Form oder man legt sie in den Trockner. Doch Vorsicht: Nicht jedes Material verträgt die hohen Temperaturen, daher sollte man vorab unbedingt einen Blick auf das Etikett werfen.

Sobald die Hemden nur noch leicht feucht sind, können sie gebügelt werden. Hier kann man sich an der Regel “Von Klein nach Groß” orientieren. Das bedeutet, man beginnt am Kragen, arbeitet sich über die Ärmel- und Knopfpartien vor und bügelt zum Schluss die großen Flächen auf der Vorder- und Rückseite. Wer mag, kann sich mit Hilfsmitteln wie Bügelleicht oder destilliertem Wasser die Arbeit erleichtern. So lassen sich auch kleine Bügelfehler schnell wieder korrigieren. Anschließend kann das Hemd zurück in den Kleiderschrank und wartet glattgebügelt auf den nächsten Auftritt.

Promotion



Promotion