Der Mid-Size-Trend erobert Deutschland

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Der Mid-Size-Trend erobert Deutschland

Auch wenn es mittlerweile zahlreiche Figur-Kategorien gibt, die von Skinny über Skinny Fat bis hin zu Curvy oder Plus-Size reichen, sieht man auf Laufstegen ausschließlich zwei Typen: entweder schlanke oder kurvige Supermodels. Doch für Damen, die in keine der genannten Nischen passen, gab es bislang keine passende Bezeichnung – bis jetzt, denn nun wurde durch den Mid-Size-Trend ein neuer Platz für die Durchschnittsfrau geschaffen.

Eine Bezeichnung für alle Durchschnittsfrauen
Nicht dick, nicht dünn, nicht klein, nicht groß – einfach ganz normal. So sieht der Großteil der Frauen auf den Straßen aus. Es sind Frauen, deren Oberschenkel sich in der Mitte berühren, deren Rundungen nicht überdurchschnittlich kurvig sind – kurzum Damen, die einfach irgendwo zwischen all diesen Kategorien liegen. Genau diese Frauen werden derzeit von Influencern auf Instagram gefeiert. Zu den bekanntesten Vertreterinnen der Mide-Size-Entwicklung zählt beispielsweise Farina Opoku, die bei Instagram unter dem Namen “Nova Lana Love” bekannt ist. Auch Anuschka Moore hat mit ihrem Account, der unter dem Motto “Nicht klein aber auch nicht plus-sized” steht, genau ins Schwarze getroffen und konnte sich binnen einer Nacht über gut 3.000 Follower freuen. Doch der große Hype um die Bloggerinnen, die mit ihren normalen Figuren begeistern, zeigt auch, dass die Modewelt bezüglich Vielfalt noch jede Menge Nachholbedarf hat.

Langsame Fortschritte in der Modewelt
Auch wenn Diversität auf den Fashion Weeks und Magazincovern mittlerweile kein Fremdwort mehr ist und variantenreichere Darstellungen auf den Laufstegen zunehmen, sind “Normalo-Frauen” bislang kaum zu finden. Allein für den mittlerweile florierenden Plus-Size-Bereich waren zahlreiche Debatten nötig, um Models wie Ashley Graham oder Angelina Kirsch ihren Weg auf den Laufsteg zu ebnen. Mittlerweile können kurvige Frauen glücklicherweise Plus-Size-Mode sowohl auf dem Laufsteg bestaunen als auch in entsprechenden Shops kaufen und haben so die Möglichkeit, sich vielfältig – und nicht etwa wie früher kaschierend – zu kleiden.

Mid-Size-Typen bislang benachteiligt
Entsprechend groß ist der Wunsch der Mid-Size-Anhänger, dass auch ihre Figur-Form den Weg auf den Laufsteg findet. Zwar können Frauen mit Mid-Size in normalen Modegeschäften einkaufen und haben die gleiche Auswahl an Kleidungsstücken wie beispielsweise Skinny-Damen, doch ein Nachteil bleibt: Man weiß nie, wie die Kleidung an einem aussehen könnte, da die Stücke an sehr schlanken Modells präsentiert werden. Bleibt nur zu hoffen, dass die Modeevolution in diesem Fall schneller voranschreitet und den Weg bereitet für mehr Vielfalt und Gleichberechtigung für alle Figurtypen.

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