SHOWDOWN-Sieger: Schauspieler Markus Ertelt aus Stuttgart gewinnt TV-Show

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SHOWDOWN-Sieger: Schauspieler Markus Ertelt gewinnt TV-Show

Showdown hieß es für Schauspieler und Extremsportler Markus Ertelt (bekannt aus u. a. Tatort, WaPa Bodensee und Heldt) in der RTL-Actionshow „Showdown – Die Wüsten-Challenge“. In der Sierra Nevada in Spanien trat er in K.O.-Duellen gegen knallharte Athleten an – und hat gewonnen!

Markus Ertelt aus Stuttgart: „Showdown ist die wohl härteste TV-Sendung. Der Sieg fühlt sich natürlich gut an. Die Ausstrahlung der Finalsendung habe ich mit weiteren Showdown-Kandidaten, meiner Familie und meinen Freunden beim Screening verfolgt – auf einer Großleinwand authentisch in einem Fitnessstudio in Stuttgart. Und natürlich meinen Sieg ordentlich gefeiert. Endlich darf ich es allen erzählen. Mir ist es wirklich schwer gefallen, niemandem etwas zu verraten.“

Markus Ertelt, David Bär (r.). Showdown_Markus Ertelt. Copyright MG RTL D – Stefan Gregorowius

Interview Markus Ertelt: Sport ist sein Leben
Dass Muskeln nicht alles sind, davon ist Schauspieler Markus Ertelt (bekannt aus u. a. Tatort, WaPa Bodensee und Heldt) überzeugt. Auch am Spinat á la Popeye kann es nicht liegen, obwohl der 39-Jährige als Extremsportler auf seine Ernährung achtet. Seine wichtigsten Komponenten sind Kraft, Mut und Ausdauer. So wurde auch die indische Filmlandschaft auf den sympathischen Zwillingspapa aufmerksam: Markus Ertelt stand 2016 in den größten Filmstudios der Welt als Bösewicht des Bollywood-Actionfilms „Shivaay“ vor der Kamera. Wie es aussieht, wenn sich der gebürtige Stuttgarter mit körperlicher und mentaler Stärke sportlichen Herausforderungen stellt, hat jüngst die TV-Actionshow „Showdown – Die Wüsten-Challenge“ gezeigt. Denn Markus Ertelt trat in der Sierra Nevada in Spanien in K.O.-Duellen gegen knallharte Athleten an – und hat gewonnen!

Showdown ist die wohl härteste TV-Sendung. Wie fühlt man sich als starker Sieger?
Markus Ertelt: Das fühlt sich natürlich gut an. Die Ausstrahlung der Finalsendung habe ich mit weiteren Showdown-Kandidaten, meiner Familie und meinen Freunden beim Screening verfolgt – auf einer Großleinwand authentisch in einem Fitnessstudio in Stuttgart. Und natürlich den Sieg ordentlich gefeiert. Endlich darf ich es allen erzählen. Mir ist es wirklich schwer gefallen, niemandem etwas zu verraten.

Wie haben Sie sich auf die Show vorbereitet?
Ich habe mein Sportprogramm umgestellt und sehr intensiv mit meinem Coach Julian Korbel trainiert. Insgesamt zwölf Wochen, unterteilt in 7 bis 10 Einheiten die Woche mit 10 bis 15 Stunden – gefüllt mit funktionellem Training, Laufen, Krafttraining und Ringen.

Welcher Gegner hat Ihnen am meisten abverlangt?
Das ist schwer zu sagen, denn jeder der Teilnehmer war eine echte Herausforderung. Zurückblickend vielleicht David Bär. Es gibt da eine kleine Hintergrundgeschichte: Einer meiner besten Freunde war auch Kandidat der Show – Lukas Storath. Meine größte Befürchtung war, dass wir gleich zu Beginn gegeneinander antreten müssen. Es kam aber anders: David hat gegen Lukas in Runde 1 gewonnen. Das habe ich natürlich mit als Motivation ins Halbfinale genommen und war entsprechend fokussiert.

Als Muskelpaket wie Popeye sind Sie bestimmt oft im Fitnessstudio?
Am Spinat liegt es nicht. Ich trainiere so gut wie jeden Tag. Allerdings nicht nur im Studio, sondern auch draußen in der Natur. Während andere beispielsweise beim Laufen den Kopf frei kriegen, nutze ich die Zeit auch, um mich auf Castings und neue Rollen vorzubereiten oder Texte zu lernen.

Sehen Sie sich denn als Sportler oder als Schauspieler?
Ich bin in erster Linie Schauspieler. Der Idealfall ist für mich natürlich, wenn ich beides kombinieren kann. Ich muss mir nichts antrainieren für actiongeladene Rollen, sondern bringe das von Haus aus mit. Im letzten Jahr durfte ich in Indien als russischer Schurke die Hauptrolle im Bollywood-Actionfilm „Shivaay“ übernehmen. Das war nicht nur ein riesen Spaß, das war eine Erfahrung fürs Leben.

Woher kommt diese sportliche Leidenschaft?
Alles fing eigentlich in meiner Jugend mit Leichtathletik an, ich wollte mit meinen beiden älteren Brüdern mithalten. Mit 15 ging es mit Taekwondo und Kickboxen weiter. 2002 kam mit dem „Extreme Man“ mein erster Hindernislauf. Er gilt als Vorläufer der „StrongmanRun“-Läufe. Dieses Jahr werde ich 40 und gehöre noch immer zu den besten Hindernisläufern Deutschlands, darauf bin ich stolz und das soll auch noch eine Weile so bleiben.

Schweiß, Schlamm, matschige Schluchten und Sie mittendrin?
Je extremer eine Strecke bzw. je härter das Event, umso mehr interessiert es mich. Das gehört dazu. Genauso wie Reifen, Stahlgerüste, Klippen, Stromhindernisse, Kabelrossen und Gräben wie beim härtesten Extremhindernislauf „World’s Toughest Mudder“ in Las Vegas. Der Start bei über 30 Grad in der heißen Wüste von Nevada, nachts Temperaturen von unter sechs Grad, 21 Hindernissen auf einer acht Kilometer langen Runde – und zwar 24 Stunden. Am Ende wurden wir Teamweltmeister.

Warum tut man sich 24 Stunden Extremsport freiwillig an?
Es geht darum, Grenzen zu überschreiten und etwas zu schaffen, was man sich vorher nicht zugetraut hatte. Man lernt hartnäckig und konsequent zu bleiben. Von der Erfahrung profitiert man letztlich beruflich und privat. Meine Erlebnisse bringe ich zum Beispiel als Cheforganisator von Europas härtestem Hindernislauf „GETTINGTOUGH The Race“ ein. Hier treffen sich jährlich 3.000 Sportler im Dezember in Rudolstadt bei Jena. Wir haben als ehrenamtlicher Verein angefangen und locken mittlerweile bis zu 20.000 Zuschauer zum Startschuss, wenn auf 150 Meter alle gleichzeitig ein Kriechhindernis ansteuern.

Den Körper kann man trainieren, aber woher nimmt man die mentale Kraft?
Die Power gibt mir meine Frau Nuray zusammen mit meinen Zwillingen Elin und Mina. Es gibt viele schöne Flecken auf dieser Welt, aber nach Dreharbeiten oder Sportveranstaltung nach Hause zu kommen, ist einfach nicht zu toppen. Dabei hab ich tatsächlich die Geburt meiner beiden Mädels vor zwei Jahren verpasst. Sie kamen vier Wochen zu früh auf die Welt, als ich noch beim „World’s Toughest Mudder“ in den USA war. Dafür sorge ich jetzt umso mehr für die gemeinsame Zeit und integriere mein Trainingsprogramm in den.

Text: Stephanie Fischer
Fotos: Alan Ovaska; MG RTL D – Stefan Gregorowius

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