Linden-Museum Stuttgart im Oktober 2018

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Linden-Museum Stuttgart im Oktober 2018

14. Oktober 2017 bis 13. Mai 2018

Im Oktober geht es Schlag auf Schlag mit besonderen Veranstaltungen im Staatlichen Museum für Völkerkunde..

Am 13.10. findet die fulminante Tanzperformance „Menschen tanzen“ des Choreografen Grégory Darcy im Museum statt, die vom Innovationsfonds Kunst gefördert wurde.

Am 14.10. stellen das Museum beim Kolumbien-Tag das karibische Kolumbien mit Tänzen, Musik, Essen und einem Kinderworkshop vor.

Am 16.10. ist der gabunische Erzähler Rémy Boussengui zu Gast und präsentiert in seinem Abendprogramm „Blanche Neige, fille d’Afrique“ wundervolle Märchen aus verschiedenen afrikanischen Regionen.

Und am 18.10. kommen die Klingonen im Rahmen der Dragon Days ins Museum!

Nähere Informationen: https://www.lindenmuseum.de/

Lindenmuseum Stuttgart

Menschen Tanzen
Sa. 13. Oktober, 19.30 Uhr
Tanz-Performance mit Weltmusik
“Menschen tanzen” ist ein Projekt des Choreografen Grégory Darcy mit vier Musikern und zehn Tänzer*innen aus vielen Nationen: Burkina Faso, Frankreich, Indien, Iran, Japan, Kamerun, Montenegro, Somalia, Syrien und Deutschland. Alle Tänzer*innen und Musiker bringen die Tanzformen und Musikstile aus ihrer Heimat mit ein und verschmelzen diese zu einer großen gemeinsamen Choreografie zu Weltmusik auf Perkussions- und Saiteninstrumenten. Die Performance wurde vom Innovationsfonds Kunst Baden-Württemberg gefördert.
Im Rahmen der Französischen Wochen

Kolumbien-Tag: El Caribe Colombiano
So. 14. Oktober, ab 14 Uhr
Kolumbien zeichnet sich durch seine große Vielfalt aus. Klima, Landschaften, Fauna, Essen und Kultur machen es zu einem der diversesten Länder der Erde. Besonders ausgeprägt ist die kulturelle Vielfalt in der Karibikregion Kolumbiens, die aufgrund ihrer geografischen Lage das Tor zum Land für Migrant*innen war. Die heutige Gesellschaft dieser Region setzt sich vor allem aus Indigenen, Europäer*innen, Afrikaner*innen, Araber*innen, Jüdinnen und Juden zusammen. Mit dem diesjährigen Kolumbien-Tag möchten wir diese kulturelle Verschmelzung als positives Beispiel des Zusammenlebens und der Bereicherung der Kultur eines Landes präsentieren. Mit einem facettenreichen Programm laden wir Sie in Kooperation mit dem Deutsch-Kolumbianischen Freundeskreis ein, die Musik und Tänze sowie das Essen der Region zu erleben. Kinder können Molas – fabelhafte Wesen – gestalten.

Rémy Boussengui: Blanche Neige, fille d’Afrique
Foto: Marcella Barbieri par Les Singuliers
Di. 16. Oktober, 19 Uhr
Der gabunische Erzähler Rémy Boussengui präsentiert eine Auswahl wundervoller traditioneller Märchen aus verschiedenen Regionen Afrikas. In den Erzählungen spiegeln sich Motive aus berühmten europäischen Märchen wie ,”Der kleine Däumling”, “Aschenputtel”, “Blaubart” – und “Schneewittchen”. Mit seinem Repertoire macht Rémy Boussengui sowohl die universelle Seite der Märchen als auch die Nuancen, die sich aus ihrem jeweiligen kulturellen und gesellschaftlichen Umfeld ergeben, sichtbar. Mit dem Zauber seiner Stimme, bald wütend, bald lächelnd, entführt uns Rémy Boussengui auf eine Reise, wo die Bosheit unbefangen mit dem Wunderbaren in Berührung kommt. Im Rahmen der Französischen Wochen in Kooperation mit Ars Narrandi e. V. und dem Institut Francais Stuttgart

Dragon Days: Klingonen
Do. 18. Oktober, 20 Uhr
The Klingon Empire Strikes Back
Transformationen eines intergalaktischen Imperium
Ihre Rituale und Kulturtechniken zählen zu den populärsten Kennzeichen des Star-Trek-Kosmos: Die Klingon*innen begannen als eine Parabel auf die Situation des Kalten Krieges. Während auf der Brücke die Annäherung zwischen Ost und West betont wurde, feierten am Rand der Neutralen Zone Klischees und Feindbilder fröhliche Urständ. Nach dezenten Annäherungen entstand über die Generationen schließlich ein pulsierender kultureller Austausch zwischen Klingonen und Föderation, der sogar postkoloniale Kritik an den eigenen Vorläufern artikulierte. Der Medienwissenschaftler Dr. habil. Andreas Rauscher vollzieht diese Entwicklung nach und sucht Ausformungen von Feindbildern im Science-Fiction-Film. Anschließend spricht er mit dem Star-Trek-Autor Bernd Peplies. Special: Benjamin Stedler umrahmt Vortrag und Gespräch mit Auszügen aus “Hamlet” – natürlich auf Klingonisch.

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