Facebook-Account gehackt – was tun?

#Internet #instagram

Verbraucherfrage der Woche: Facebook-Account gehackt?

Karl W. aus Reutlingen:
Was kann ich tun, wenn mein Facebook-Account gehackt wurde und meine Freunde in meinem Namen Spam erhalten?

Instagram Account


Dieter Sprott, Experte der ERGO Direkt Versicherungen:
Spam-Postings oder -Nachrichten, die nicht der Account-Inhaber geschrieben hat, deuten darauf hin, dass ein Unbekannter an die persönlichen Zugangsdaten gelangt ist. Regelmäßig nutzen Kriminelle dieses Einfallstor für weitere Phishing-Angriffe auf sämtliche Kontakte in der Kontaktliste. Klickt jemand dann auf den im Posting oder in der Nachricht enthaltenen Link – im Glauben, die Nachricht sei von einem Freund – öffnet sich eine Log-in-Seite, die der von Facebook täuschend ähnlich sieht. Gibt der Betroffene hier seine Anmeldedaten ein, hat der Hacker automatisch Zugriff darauf. Wer Opfer eines solchen Angriffs geworden ist, sollte zunächst prüfen, ob er sich mit seinen Zugangsdaten noch anmelden kann. Falls ja, im nächsten Schritt die allgemeinen Kontoeinstellungen öffnen. Ist hier neben der eigenen noch eine fremde E-Mail-Adresse mit dem Account verknüpft, eventuell auch eine fremde Handynummer, diese Verbindungen umgehend löschen und anschließend das Passwort ändern. Ist das Einloggen nicht mehr möglich, kann sich der Nutzer mit einem Klick auf „Konto vergessen?“ ein neues Passwort an die bei der Registrierung hinterlegte E-Mail-Adresse schicken lassen. Über den Link in der E-Mail kann er ein neues Passwort erstellen. Hat der Hacker die E-Mail-Adresse bereits ausgetauscht, sollte der Betroffene prüfen, ob Facebook ihn per Mail über diese Änderung informiert hat. Ist dies der Fall, macht der enthaltende Link die Änderung wieder rückgängig. Ansonsten sollte sich der Nutzer an Facebook wenden. Um Hackern den Zugriff zu erschweren, gilt: Immer ausloggen, besonders auf fremden Geräten. Und in den „Sicherheit“-Einstellungen veranlassen, dass Facebook den Inhaber per E-Mail über Log-ins auf unbekannten Geräten informiert.

Quelle: ERGO Group

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