Der Dreißijährige Krieg auf Münzen: Vortrag am 19.9.

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Vortrag am 19.9. im Landesmuseum Württemberg:

Todesangst und Friedenssehnsucht – Der Dreißigjährige Krieg auf Münzen und Medaillen

Im Jahr 2018 jährt sich zum 400. Mal der Ausbruch des Dreißigjährigen Kriegs, der für die Menschen in Württemberg unvorstellbares Leid brachte. Im Rahmen eines öffentlichen Vortrags am Mittwoch, 19. September, um 18 Uhr, zeigt Dr. Matthias Ohm im Alten Schloss in Stuttgart, auf welch vielfältige Weise die Münzen und Medaillen diese Zeit widerspiegeln.

Der Leiter der Fachabteilung Kunst- und Kulturgeschichte und des Münzkabinetts im Landesmuseum Württemberg berichtet über die Inflation zu Beginn des Kriegs, über Münzen, die in Todesangst verborgen wurden, und über Medaillen, die von der großen Sehnsucht nach Frieden erzählen.

Mittwoch, 19. September, 18 Uhr
Ort: Altes Schloss in Stuttgart, Vortragssaal
Eintritt 3 € – Mitglieder der Fördergesellschaft frei

Münzen im Landesmuseum

TIPP! Vortrag für Münzsammler
Am Freitag, 21. September, um 19 Uhr, lädt der Württembergische Verein für Münzkunde im Landesmuseum Württemberg zu einem Vortrag ein. Marco Müller, Vorsitzender der Badischen Gesellschaft für Münzkunde Karlsruhe, spricht über das Thema: „Was geschieht mit meiner Sammlung? Lebenswerke schützen!“ Der Eintritt ist frei.
Der Referent informiert über mögliche Gefahren für Sammlungen in Hinblick auf gerichtliche Betreuungsverfahren und wie mit entsprechenden Verfügungen und Vollmachten Lösungen geschaffen werden können. Auch die Themen Testament und Testamentsvollstreckung sowie steuerrechtliche Bewertungsvorschriften für Sammlungen werden angesprochen.

„Faszination Schwert“ – Vom Konzept zur Umsetzung: KUNSTPAUSE mit Projektleiterin der Sonderausstellung
Erstmals steht das Schwert ab 13. Oktober im Mittelpunkt einer großen kulturgeschichtlichen Ausstellung. Wie kann die Faszination, die von dieser Waffe bis heute ausgeht, für die Besucher sichtbar gemacht werden? Dieser Frage stellt sich die KUNSTPAUSE am 20. September, 12.30 Uhr, im Landesmuseum Württemberg. Drei Wochen vor der Eröffnung der großen Sonderausstellung „Faszination Schwert“ gibt die Projektleiterin, Dr. Nina Willburger, einen Einblick in deren Planung und Entstehung und führt in das facettenreiche Thema ein.

Das Schwert war die erste Waffe, die ausschließlich zum Töten von Menschen geschaffen wurde, und von Anfang an ein hochgeschätzter und symbolträchtiger Gegenstand, sei es als Kennzeichen von Kriegern, Prestigeobjekt oder Opfergabe. Auch wenn das Schwert als Waffe auf dem Schlachtfeld längst ausgedient hat, ist es als Ikone im Kampf Gut gegen Böse präsent geblieben. Zahlreiche Beispiele bezeugen seine Faszination – von archäologischen Funden über die Bildende Kunst und die Literatur bis zu den Hollywood-Blockbustern.

Vom 13.10.2018 bis zum 28.4.2019 zeigt das Landesmuseum Württemberg im Alten Schloss in Stuttgart die Große Sonderausstellung „Faszination Schwert“.

Donnerstag, 20. September 2018, 12.30-13 Uhr
Ort: Landesmuseum Württemberg, Stuttgart, Altes Schloss, Vortragssaal

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