Studie: Junge Generation kauft online ein

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Studie: Junge Generation kauft online ein

Online-Shopping wird immer beliebter. Vor allem für die Altersgruppe unter 35 ist der Kauf im Netz bereits gewöhnlicher als der Einkauf im stationären Geschäft. Das fand der Bezahldienstleister Klarna in einer repräsentativen Umfrage heraus.

Laut der Umfrage kaufen ganze 46 Prozent der Deutschen inzwischen überwiegend online ein. Unter den 16- bis 34-Jährigen sind es sogar 58 Prozent. Ein Drittel von ihnen erledigt diese Einkäufe vorwiegend mobil mit dem Smartphone. Unter den über 55-Jährigen sind es dagegen nur drei Prozent, die für das Online-Shopping ihr Handy benutzen. Die wichtigsten Gründe dafür, im Netz statt im Ladengeschäft einzukaufen, sind laut der Umfrage die Geldersparnis, die große Auswahl an Produkten im Netz und die Zeitersparnis. Denn wer online nach Produkten sucht, muss zum Vergleichen nicht erst verschiedene Ladengeschäfte besuchen, sondern kann sich innerhalb weniger Minuten einen Überblick verschaffen und dann im Shop seiner Wahl direkt bestellen. Als wichtigste Eigenschaft von Online-Shops wurde der kostenlose Rückversand genannt.

Beliebte Shops online und offline
Dabei werden einige Produkte lieber online gekauft als andere. Bei beratungsintensiven Einkäufen wie dem Brillenkauf spielen die stationären Optiker beispielsweise noch eine große Rolle. Allerdings können auch Online-Optiker überzeugen, wie die WirtschaftsWoche berichtet. So seien Markenkenner überwiegend zufrieden mit ihren Einkaufserlebnissen bei Online-Optikern. Auf Optik24Plus.de kann man zum Beispiel Brillen von Ray-Ban und anderen beliebten Marken innerhalb Deutschlands versandkostenfrei nach Hause bestellen und, wenn das Exemplar nicht gefällt, auch kostenfrei wieder zurückschicken.

Kostenlose Rückgabe
Viele Deutsche bestellen mehr Produkte als benötigt, insbesondere Kleidung, mit der Absicht, einen Teil davon wieder zurückzusenden. So können sie in Ruhe in der eigenen Wohnung verschiedene Größen und Modelle anprobieren, bevor sie sich entscheiden. Dies verursacht zwar für die Händler vermehrte Versandkosten. Allerdings entscheiden sich ganze 43 Prozent der Verbraucher, bestellte Artikel, die sie ursprünglich zurückschicken wollten, doch zu behalten.

Vergleichen im Netz
Eine E-Commerce-Studie von Software-Hersteller Intelliad liefert weitere Erkenntnisse über das Online-Shopping-Verhalten der Deutschen. So kaufen nur 26 Prozent direkt im ersten Online-Shop ein, den sie sich ansehen. Einer von drei Käufern sieht sich zunächst in weiteren Shops um, bevor er wieder zum ursprünglichen Shop zurückkehrt und dort den Kauf tätigt. 35 Prozent verlassen den ersten Shop, um die Bestellung entweder gar nicht oder in einem anderen Shop vorzunehmen. Am häufigsten beginnt die Suche nach einem Produkt auf Google, gefolgt von Amazon und eBay. Seltener beginnt die Suche bei MediaMarkt oder Saturn, Zalando oder Facebook.

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