Dem Himmel so nah – mit Teleskop oder Wanderstock: Veranstaltungen im Nationalpark Schwarzwald

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Dem Himmel so nah – mit Teleskop oder Wanderstock

Beim Erklimmen der Berge, bei der Sonnenbeobachtung und inmitten der mehr als eine Spur wilderen Natur besondere Momente erleben
Berge – sie streben dem Himmel entgegen, das „dort oben“ scheint freier, luftiger zu sein als das „hier unten“, als der Alltag, der manchmal erdrückend wirkt. Da kann es gut tun, einfach mal aus dem Alltag auszusteigen und in die Berge hinaufzusteigen. So wie bei der zweitägigen Pilgerwanderung „Ich sehe auf zu den Bergen…“ am 30. und 31. August. „Pilgern, sich auf einen Weg machen und dabei dem, was über uns hinausweist, auf die Spur zu kommen, das macht das Leben besonders wertvoll“, so Helga Klär, die gemeinsam mit Helmut Baßler und Edit Horcher-Tilgner die Veranstaltung des ökumenischen Netzwerks „Kirche im Nationalpark“ durchführt. „Berge erheben sich über das alltägliche Leben der Menschen, sie bringen uns dem Himmel näher.“ Die Veranstaltung kann an nur einem oder wahlweise an beiden Tagen besucht werden. Anmeldeschluss ist der 27. August, 13 Uhr.

Am 2. September geht es um unser Zentralgestirn: „Sonne – Quell des Lebens“ heißt die offene Veranstaltung, zu der Interessierte ab 10 Jahren von 10 – 16 Uhr jederzeit dazukommen können. „In der Himmelsbeobachtung spielt der Nachthimmel eine zentrale Rolle. Aber der Tag hat für uns eigentlich die größere Bedeutung: Ohne Sonne gäbe es kein Leben“, erklärt der Freiwillige Ranger Martin Rebbe. Doch Vorsicht: Direkt in die hell strahlende Sonne schauen dürfen wir normalerweise nicht, das schadet den Augen. Martin Rebbe bringt deshalb ein speziell ausgestattetes Teleskop mit: „Es ist faszinierend, so die Schlieren der wabernden Gase der Sonnenoberfläche sehen zu können.“ Und natürlich können Besucherinnen und Besucher dem Sonnen-Fachmann auch Fragen stellen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Gleich schon eine deutliche Spur wilder geht es auf der nächsten Führung in Deutscher Gebärdensprache am 2. September zu: „Die Führungen am Wilden See wurden immer sehr gut angenommen – jetzt wählen wir eine neue Route. Das Gebiet am Hohen Ochsenkopf ist für mich selbst etwas Besonderes, hier bin ich selten mit Gruppen unterwegs. Die Wege sind schmal und mindestens eine Spur wilder!”, sagt Svenja Fox, Pädagogin im Nationalpark. „Eine Führung in Gebärdensprache gab es hier erst einmal, 2016. Damals wurden wir vom Wintereinbruch überrascht und mussten auf halbem Weg umkehren. Dieses Mal werden wir den gesamten Weg laufen und ein wirklich schönes Fleckchen entstehender Wildnis im Nationalpark erleben.“ Anmeldeschluss ist der 1. September, 13 Uhr.

Eine Übersicht zu den nächsten Veranstaltungen im Nationalpark finden Sie unter www.nationalpark-schwarzwald.de/veranstaltungskalender

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