32. German Open Championships

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32. German Open Championships

Marius-Andrei Balan und Khrystyna Moshenska hoffen erneut auf eine Medaille im Swarovski Grand Slam der Latein-Amateure

„Es ist in allen Sektionen die gesamte Weltspitze am Start!“, verkündet Harry Körner (Wendlingen), der Managing Director der German Open Championships (GOC), eine Woche vor dem Beginn des größten Tanzturniers der Welt nicht ohne Stolz. Bei den 32. GOC – der bereits 15. Auflage in der baden-württembergischen Landeshauptstadt – vom 7. bis 11. August 2018 geben sich im Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle (KKL) Stuttgart mehr als 5.000 Tänzerinnen und Tänzer aus fast 60 Nationen ein Stelldichein. 47 Einzelturniere der Profis und Amateure, in Standard und Latein, von den Kindern bis zu den Senioren und zwei Entscheidungen der Rollstuhltänzer stehen auf dem Programm. Und im Boogie-Woogie geht es diesmal um Titel und Medaillen bei den Weltmeisterschaften.

„Der Vorverkauf läuft sehr gut, für Freitag und Samstag sind die Sitzplätze so gut wie ausverkauft und nur noch vereinzelte Tickets verfügbar“, freut sich Wilfried Scheible (Stuttgart), Ehrenpräsident des TSC Astoria Stuttgart, Präsident des Tanzsportverbandes Baden-Württemberg (TBW) und Geschäftsführer der German Open Championships Tanz Event GmbH. „Von Dienstag bis Donnerstag gibt es noch Karten.“ Die ersten drei Tage der Veranstaltung sind nicht weniger attraktiv als Freitag und Samstag, denn „an jedem Tag präsentieren wir zwischen sieben und 12 Finals“, wie Petra Dres (Speyer), die Pressesprecherin der GOC, verrät.

Nach Deutschland, das zirka 750 Paare mit 1.100 Starts gemeldet hat, ist mittlerweile China mit über 200 Paaren die stärkste Nation. Im vergangenen Jahr tauchten die Paare aus dem Reich der Mitte schon auf dem neunten Platz des Medaillenspiegels auf (einmal Gold, zweimal Silber und dreimal Bronze) und man darf gespannt sein, welche „Ausbeute“ sie dieses Mal erzielen. Klarer Erster bei den GOC 2017 war Russland (17/9/12) vor den Gastgebern (7/8/5).

Foto © GOC Stuttgart

Heidi Estler, die Präsidentin des Deutschen Tanzsportverbandes (DTV), eröffnet zusammen mit dem Stuttgarter Sportbürgermeister Dr. Martin Schairer die German Open Championships und betont: „Wir sind sehr froh über die Unterstützung und wohlwollende Begleitung der Stadt Stuttgart!“ Die Fellbacherin wertet die Bedeutung der GOC als „unverändert größtes und wichtigstes internationales Turnierevent, das Tanzsport-Deutschland und auch die GOC ganz sicher stolz macht und für die enorme Arbeit und den Einsatz der zahlreichen Helferinnen und Helfer belohnt“. Wichtig ist der Präsidentin auch, „dass sich die zum vierten Mal auf dem Programm stehenden Rollstuhl-Turniere schon richtig etabliert haben, die Rollis fühlen sich sehr wohl bei uns“.

Marius-Andrei Balan und Khrystyna Moshenska peilen erneut eine Medaille an
Auf eine Medaille im Swarovski WDSF Grand Slam Latein der Amateure hoffen erneut die WM-Dritten von 2017 und Vize-Europameister 2018, Marius-Andrei Balan und Khrystyna Moshenska vom Schwarz-Weiß-Club Pforzheim. Bei den GOC 2016 und 2017 belegten sie jeweils den zweiten Platz hinter den Weltmeistern und Weltranglisten-Ersten Gabriele Goffredo und Anna Matus aus Moldawien. Der 27-jährige gebürtige Rumäne Marius-Andrei Balan tanzt seit 2014 mit der in der Ukraine geborenen Khrystyna Moshenska (28) für Deutschland. Hier sind sie die Nummer 1, in der Welt rangieren sie auf dem zweiten Platz. 2015 und 2016 holten sie die Bronzemedaille bei der WM, bei den Europameisterschaften 2016 (Silber) und 2017 (Bronze) standen sie ebenfalls auf dem Treppchen.

„Mindestens einen Finalplatz pro Klasse“, erhofft sich Katrin Kerber (München), die Präsidentin des Deutschen Rock’n’Roll- und Boogie-Boogie-Verbandes (DRBV), „und die Chancen dafür stehen auch gut, obwohl natürlich wieder eine starke Konkurrenz zu erwarten ist!“ Und insgeheim hofft sie gar auf etwas mehr: „Stuttgart hält ja auch immer einige Überraschungen parat…“

WM-Starter aus dem „Ländle“: Renate Kaplan und Alexander Frank aus Friedrichshafen
„Mit neun Oldie-Paaren sind wir in dieser Kategorie wieder stärkste Nation“, erklärt Hartmut Sautter, der Präsident des Baden-Württembergischen Rock’n’Roll Verbandes (BWRRV). Mit Renate Kaplan und Alexander Frank (Friedrichshafen) ist in der Main Class auch ein Paar aus Baden-Württemberg am Start. Die Wild Card wurde hier an Theresa Sommerkamp und Elian Preuhs vom TSV Hohenbrunn-Riemerling vergeben, die zweimaligen Welt- und Europameister sowie dreimaligen Deutschen Meister der Junioren, die im vergangenen Jahr den World Cup in ihrer Klasse gewannen.

Die German Open Championships sind in den letzten 14 Jahren für Stuttgart ein wichtiger Wirtschaftsfaktor geworden, sind die meisten Hotels in der Stadt und der näheren Umgebung doch in einer ansonsten ruhigen Zeit Mitte August ausgelastet, und auch die Geschäfte rund ums KKL freuen sich über den Umsatz in dieser Woche. „Das weiß natürlich auch die Stadt, die uns mit einem Festbetragszuschuss von 95.000 Euro unterstützt, schließlich tragen wir wie keine andere Veranstaltung den Namen Stuttgarts in alle Welt und sorgen damit für einen enormen Imagegewinn der Stadt“, bilanziert Wilfried Scheible.

SWR und Saarländischer Rundfunk berichten am Samstag und Sonntag aus dem KKL
Auch das Fernsehen trägt der Bedeutung des Tanz-Highlights durch eine Sondersendung Rechnung. Am Samstag, 11. August, berichtet der Südwestrundfunk (SWR) von 23.30 bis 0.30 Uhr im Dritten (Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz) sowie im Saarländischen Rundfunk aus dem „Mekka des „Tanzsports“ und zeigt Bilder von den WDSF Grand Slams Standard und Latein sowie von den Weltmeisterschaften im Boogie-Woogie. Diese Sendung wird sonntags (12.05 bis 13.05 Uhr) in den genannten Programmen wiederholt.

Eintrittskarten können über die Homepage der German Open Championships – www.goc-stuttgart.de – erworben werden, hier sind zudem die Hallenpläne einsehbar. Tageskarten kosten zwischen 42 und 74 Euro (Sitzplatz) beziehungsweise 32 Euro (Stehplatz), für Kinder (zwischen sechs und 15 Jahren) 16 Euro. Dauerkarten sind zwischen 160 und 350 Euro erhältlich. Den VIP-Lounge-Zugang (nur in Verbindung mit Dauerkarten) gibt es für 320 Euro. Alle Preise verstehen sich zuzüglich zehn Prozent Vorverkaufsgebühr (maximal 15 Euro).

Die German Open Championships 2018 im Internet: www.goc-stuttgart.de

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