Kultmusical „Hair“ eröffnet Spielzeit 2018 der Burgfestspiele Jagsthausen

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Kultmusical „Hair“ eröffnet Spielzeit 2018 der Burgfestspiele Jagsthausen

Mit dem Kultmusical „Hair“ eröffnen die Burgfestspiele Jagsthausen am Freitag, 8. Juni, ihre diesjährige Spielzeit in der Götzenburg Jagsthausen. Fünfzig Jahre nach seiner Erstaufführung ist „Hair“ im Zeitalter des Wassermanns und durch globusumfassende politische Ereignisse und Drohungen genauso aktuell wie 1968. Auf dem attraktiven, sehr vielseitigen Spielplan stehen mit „Die drei Musketiere“, „BASKERVILLE – Sherlock Holmes und der Hund von Baskerville“, „Der bewegte Mann – Das Musical“, „Das tapfere Schneiderlein“ „Der kleine Rabe Socke: Alles meins!“ sowie dem Traditionsstück „Götz von Berlichingen“ sechs weitere sehenswerte Schauspiele, Musicals sowie Kinder- und Familienstücke. Über achtzig Aufführungen im Burghof sowie im Gewölbe der Götzenburg werden bis 26. August gespielt.

Erneut eröffnet das einzige Profitheater im Landkreis Heilbronn seine Spielzeit mit einem Musical: „Hair“ (Von Galt MacDermot / Buch und Liedtexte von Gerome Ragni & James Rado / Deutsche Liedtexte von Walter Brandin / Deutsch von Nico Rabenald / Am Broadway produziert von Michael Butler) ist Lebensgefühl, Rebellion, Freie Liebe, Rausch, Flower-Power und Auflehnung ganz besonders gegen jede Form von Krieg. Und damit heute so aktuell wie damals. Songs wie „Aquarius“, „Good morning starshine“ und „Let the sunshine in“ sind Welthits, die Kultstatus erreicht haben. Regie führt Franz-Joseph Dieken, der in diesem Jahr auch als Schauspieler zu sehen ist – als „Weislingen“ im „Götz von Berlichingen“ sowie als „Richelieu“ in „Die drei Musketiere“.

Tim Grobe, der als Götz von Berlichingen auf der Bühne stehen wird. Foto © Burgfestspiele Jagsthausen


Spannend allein schon durch die prominente Regiebesetzung ist das Traditionsstück der Festspiele, „Götz von Berlichingen“: Hansgünther Heyme hat über Jahrzehnte das Theater in Deutschland mit geprägt – manchmal polarisierend und immer politisch engagiert. Die Neuinszenierung ist erstmals am Samstag, 23. Juni, zu sehen. Besetzt ist die Rolle des „Götz von Berlichingen“ mit Tim Grobe, der aus verschiedenen TV-Produktionen bekannt ist, den Schwerpunkt seiner Arbeit aber auf das Theater legt. Adelheid von Walldorf wird von Valerija Laubach gespielt, die vielen durch ihre Rolle der Inez in „Zorro“ bekannt ist. Sie kehrt übrigens nicht nur als Adelheid von Walldorf in die Götzenburg zurück, sondern auch als Lady de Winter in „Die drei Musketiere“ sowie als Dionne im Kultmusical „Hair“.

Die Mantel- und Degen-Komödie „Die drei Musketiere“ nach dem Roman von Alexandre Dumas feiert am 15. Juni Premiere. Die Abenteuer des jungen Kadetten D’Artagnan kennt jeder. Aber wie ist er auf die drei Musketiere gestoßen, wie wurde er deren Freund und was hat ihn aus den Armen der schönen Constance in die Arme der ruchlosen Lady De Winter getrieben? Die Bühnenfassung für Jagsthausen stammt vom Intendanten Axel Schneider, der auch Regie führt. Das Stück, spannend, unterhaltsam und von Fechteinlagen nur so strotzend, wird an insgesamt neun Abenden gespielt. Die Kampfchoreographien inszeniert Malcolm Ransom, der vor zwei Jahren mit „Robin Hood“ schon bewiesen hat, dass er für dieses Genre ein ganz besonderes Händchen hat.

„BASKERVILLE – Sherlock Holmes und der Hund von Baskerville“ wird als weitere Neuinszenierung ab Freitag, 6. Juli, bei sieben Aufführungen Krimi-Feeling in die Burg bringen. Regie führt die stellvertretende Intendantin Eva Hosemann, die ihre „kriminalistische Visitenkarte“ in der Götzenburg mit der umjubelten Inszenierung von „Der Name der Rose“ in der vorletzten Spielzeit abgegeben hat. Ist das, was wir sehen, das was wir sehen sollen oder unsere ganz persönliche Wahrnehmung? Das ist eine der vielen Fragen mit denen sich Sherlock Holmes gerne beschäftigt und ganz nebenbei Dr. Watson stets verblüfft und auch ein wenig in den Wahnsinn treibt. Aber Sherlock lässt sich keinen Bären aufbinden und schon gar keinen Hund. Aber ist der Schauspieler, der vorgibt Sherlock Holmes zu sein, gar nicht Sherlock Holmes? Oder etwa ein Schauspieler, der einen Schauspieler spielt der Sherlock Holmes spielt? Lassen sie sich verwirren!

Eine Produktion des Altonaer Theaters und Stage Entertainment ist das Gastspiel „Der bewegte Mann – das Musical“ (von Christian Gundlach und Craig Simmons / Musik und Liedtexte: Christian Gundlach / nach den Comics von Ralf König / Regie: Harald Weiler). Mit sieben Abendterminen steht diese musikalische Komödie im Programm, erstmals am Freitag, 29. Juni. Axel und Doro könnten so glücklich sein – sie sind jung, sexy und verliebt. Doch während Doro für eine Beziehung bereit ist, kann Axel sich nicht vorstellen, seine unwiderstehliche Männlichkeit nur einer Frau zu widmen. Und so kommt es wie es kommen muss: Doro erwischt ihren Axel in flagranti.

Beibehalten haben die Burgfestspiele Jagsthausen ihr sehr gut angenommenes Angebot mit einem Kleinkinderstück ab drei Jahre im Gewölbe und parallel dazu im Burghof einem Kinderstück für kleine Gäste ab fünf Jahre. Im Burghof ist dies „Das tapfere Schneiderlein“ in einer Fassung von Hans Schernthaner, der auch Regie führt. Ab Sonntag, 17. Juni, werden die spannenden Abenteuer des gewitzten Schneiders erstmals den Burghof beleben. Wieder aufgenommen wird ab Sonntag, 10. Juni, im Gewölbe der Burg das Kleinkinderstück „Der kleine Rabe Socke: Alles meins!“ für Kinder ab drei Jahre nach Nele Moost und Annet Rudolph in einer Fassung von Axel Schneider.

Karten gibt es über das Internet www.burgfestspiele-jagsthausen.de, per Mail burgfestspiele@jagsthausen.de, per Fax 07943 912440, per Telefon 07943 912345 oder persönlich beim TicketCenter.

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3 Antworten zu Kultmusical „Hair“ eröffnet Spielzeit 2018 der Burgfestspiele Jagsthausen

  1. Jagsthausen spielt Kultmusical „Hair“ auch am 19. August

    Aufgrund der großen Kartennachfrage für das Kultmusical „Hair“ nehmen die Burgfestspiele Jagsthausen am Sonntag, 19. August, eine Zusatzvorstellung ins Programm. Auch fünfzig Jahre nach seiner Erstaufführung ist „Hair“ durch weltpolitische Ereignisse – die teils in die Inszenierung einfließen – genauso aktuell ist wie bei seinem Broadway-Debüt 1968. Zudem erwarten den Besucher zahlreiche live gespielte und gesungene musikalische Highlights, wie „Aquarius“ oder „Let the sunshine in“. Beginn ist um 20:30 Uhr.

    Karten gibt es über das Internet http://www.burgfestspiele-jagsthausen.de, per Mail burgfestspiele@jagsthausen.de, per Fax 07943 912440, per Telefon 07943 912345 oder persönlich beim TicketCenter.

  2. Burgfestspiele Jagsthausen: „Götz von Berlichingen“ 2018 trägt die Handschrift von Regisseur Hansgünther Heyme

    Begeistert ist das „Götz“-Ensemble bei den Burgfestspielen Jagsthausen von den Proben mit Regisseur Hansgünther Heyme. Zum einem, wie er es durch seine Inszenierung führt, zum an-deren durch die feinfühlige Sprachgenauigkeit, der er sehr viel Bedeutung und Ausdruck widmet. Auch Intendanz und Geschäftsleitung sind glücklich, dass Heyme als einer der großen deutsche Regisseure dem Ruf an die Götzenburg gefolgt ist, um Goethes Sturm- und Drangstück “Götz von Berlichingen” zu inszenieren und auch dessen Ausstattung zu übernehmen: Denn Hansgünther Heyme, Mitbegründer des modernen Regietheaters, oft kontrovers diskutiert und stets politisch engagiert, prägte nicht nur als Claus Peymanns Nachfolger in den 80er Jahren das Schauspiel Stuttgart, sondern über Jahrzehnte das deutschsprachige Theater. Gespannt sein dürfen die Besucher der Freilichtspiele auf eine besondere Inszenierung des Traditionsstückes, dessen Premiere am Samstag, 23. Juni, 20:30 Uhr, auf dem Spielplan steht.

    Neu auf der Burghof-Bühne ist Götz-Darsteller Tim Grobe. Er ist festes Ensemblemitglied des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg und dem breiten Publikum aus TV-Produktionen und “Tatort”-Folgen bekannt ist. Grobes Schwerpunkt allerdings liegt auf seiner Theaterarbeit. Sein Gegenspieler Adalbert von Weislingen wird von Franz-Josef Dieken verkörpert, der in diesem Jahr als Regisseur des Kultmusicals „Hair“ einen stark beachteten Auftakt in Jagsthausen verantwortet hat – und als Schauspieler in der Rolle des Kardinal Richelieu in „Die drei Musketiere“ glänzte. Auch die Darstellerin der Adelheid von Walldorf, Valerija Laubach, überzeugte in der noch jungen Spielzeit schon in zwei Rollen: Als „Dionne“ in „Hair“ sowie als „Lady de Winter“ in „Die drei Musketiere“.

    Karten – auch noch für den Premierenabend – gibt es über das Internet http://www.burgfestspiele-jagsthausen.de, per Mail burgfestspiele@jagsthausen.de, per Fax 07943 912440, per Telefon 07943 912345 oder persönlich beim TicketCenter.

  3. Kultmusical „Hair“: Aktuelle Inszenierung mit tollen Kostümen und vielen musikalischen Highlights

    An diesem Freitag, 8. Juni, eröffnen die Burgfestspiele Jagsthausen ihre Spielzeit in der Götzenburg mit dem Kultmusical „Hair“. Die Besucher erwartet eine Inszenierung mit aktuellen Bezügen, variationsreichen Choreografien, tollen Kostümen und natürlich zahlreichen musikalischen Leckerbissen, wie den Welthits „Aquarius“, „Good morning starshine“ und „Let the sunshine in“. Ein Musical, auch fünfzig Jahre nach seiner Erstaufführung durch die weltpolitische Situation so aktuell wie 1968.

    „Hair“ (Von Galt MacDermot / Buch und Liedtexte von Gerome Ragni & James Rado / Deutsche Liedtexte von Walter Brandin / Deutsch von Nico Rabenald / Am Broadway produziert von Michael Butler) ist Lebensgefühl, Rebellion, Freie Liebe, Rausch, Flower-Power und Auflehnung ganz besonders gegen jede Form von Krieg. Regie führt Franz-Joseph Dieken.

    Karten – wenige auch noch für die Premiere am Freitag, 20:30 Uhr, sowie einen Zusatztermin am 19. August – gibt es über das Internet http://www.burgfestspiele-jagsthausen.de, per Mail burgfestspiele@jagsthausen.de, per Fax 07943 912440, per Telefon 07943 912345 oder persönlich beim TicketCenter.