Kunstsinniges Vorarlberg

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KUNSTSINNIGES VORARLBERG

Konzert, Theater oder Oper? Zeitgenössische Kunst oder Installationen in der Natur? Das Kulturprogramm in Vorarlberg ist von beachtlicher Vielseitigkeit und weckt über die Grenzen hinaus Aufmerksamkeit. Bühnen finden sich in Städten, Dörfern und in der Natur. Neue Einblicke öffnen Museen, Ausstellungshäuser und Ortsrundgänge.

125 Jahre Vorarlberg Tourismus
1893 hoben weitsichtige Wirtschaftstreibende den „Landesverband für Fremdenverkehr“ aus der Taufe. Die neue Institution hatte schon damals die Aufgabe, den Bekanntheitsgrad des Landes zu heben, die Tourismusgesinnung zu fördern und die örtlichen Verkehrs- und Verschönerungsvereine zu unterstützen. Gleichzeitig gehörte es immer schon zum Selbstverständnis, den Tourismus qualitativ weiterzuentwickeln und sich mit anderen Branchen zu vernetzen.

Im Sinne dieser Tradition greifen im Jubiläumsjahr sechs Vorarlberger Museen Aspekte der Tourismusgeschichte auf und thematisieren den Transformationsprozess „Vom Überleben zur genussvollen Lebenskunst“ in Führungen, Ausstellungen und bei Vorträgen. Partner des Projektes und Schauplätze von Veranstaltungen sind das vorarlberg museum in Bregenz, das Lechmuseum im Huber Hus in Lech am Arlberg, das Alpin- und Tourismusmuseum Gaschurn im Montafon, das Klostertalmuseum in Wald am Arlberg, das Stadtmuseum Dornbirn sowie das FIS Skimuseum in Damüls im Bregenzerwald. www.vorarlberg.travel/125Jahre

Bregenzer Festspiele inszenieren „Carmen“
Die bewegende Musik von George Bizet, eine Geschichte voll glühender Leidenschaft und ein monumentales Bühnenbild bringen vom 18. Juli bis 20. August 2018 das Flair Andalusiens auf die Seebühne im Bodensee. Die Oper „Carmen“ zieht Wachsoldaten, Stierkämpfer und Publikum gleichermaßen in ihren Bann.

Im Festspielhaus zeigen die Bregenzer Festspiele die Oper „Beatrice Cenci“ von Berthold Goldschmidt (18., 22. und 30. Juli). Opernaufführungen, Orchesterkonzerte und die Reihe „Musik und Poesie“ ergänzen das Programm. www.bregenzerfestspiele.com

TIPP Bodensee-Vorarlberg Tourismus und Bregenzerwald Tourismus offerieren verschiedene Angebote, die Festspieltickets und Übernachtungen in einer Unterkunft nach Wahl inkludieren.

Bregenzer Festspiele: Carmen

Moderner Tanz beim Bregenzer Frühling
Modernes Ballett und zeitgenössischen Tanz präsentiert der Bregenzer Frühling von März bis Juni 2018 im Festspielhaus Bregenz. Den Festivalauftakt gestaltet die Kibbutz Contemporary Dance Company aus Israel mit der österreichischen Erstaufführung von „Horses in the Sky“ (11. März). Die „ImPerfect Dancers Company“ aus Italien zeigt ihre Interpretation von Shakespeares „Hamlet“ ebenfalls das erste Mal in Österreich (17. März). Mit „Good Passports, Bad Passports“ wirft die deutsche Regisseurin Helena Waldmann aktuelle Fragen auf (7. April). „Autobiography“ tanzt das Ensemble des britischen Starchoreografen Wayne McGregor (21. April). Mit Energie befasst sich „Charge“, präsentiert von der britischen Tanzcompagnie Motionhouse (18. Mai).

Viermal zu sehen ist die Kinder-Tanzperformance „Muschln Nuschln beim Kuschln“ von Silvia Salzmann (18., 19. und zweimal am 20. April). Die japanische Tänzerin und Choreografin Yui Kawaguchi bringt die Uraufführung „Da Capo“ ins Festspielhaus (28. April). Das aktionstheater ensemble inszeniert im Theater Kosmos „Die wunderbare Zerstörung des Mannes“ (30./31. Mai, 1./2. Juni). www.bregenzerfruehling.com

Montforter Zwischentöne in Feldkirch
Dreimal im Jahr finden im runderneuerten Montforthaus in Feldkirch „Montforter Zwischentöne“ statt. Vom 26. bis 28. Februar 2017 steht das Thema „Entscheiden. Im Ungewissen wählen“ im Mittelpunkt von Konzerten, Experimenten und Gesprächen. „Träumen“ ist das Thema vom 21. bis 26. Juni, „Vollenden“ jenes vom 16. bis 19. November. www.montforter-zwischentoene.at

800 Jahre Feldkirch
Das ganze Jahr hindurch feiert Feldkirch mit Konzerten, Vorträgen, Stadtfesten und Performances das 800-jährige Stadt-Jubiläum. Zu den Höhenpunkten zählen unter anderem: Mit der Geschichte der Stadt von ihrer Gründung bis heute befasst sich die Ausstellung „Von Hugo bis dato“, zu sehen vom 24. März bis 25. November im Palais Liechtenstein. Im „slow light“ zeigt sich die Schattenburg. Für das Wahrzeichen der Stadt hat die Künstlerin Siegrun Appelt eine neue Beleuchtung geschaffen. „800 Jahre Resonanz“ lädt am 13. und 14. September zu einer konzertanten Wanderung durch Feldkirch. Geboten werden fünf Konzerte à 30 Minuten. Vom 4. bis 7. Oktober bespielt der neu gegründete Verein „Lichtstadt Feldkirch“ die Gassen und Plätze unter dem Motto „Licht an“. www.feldkirch800.at

Montforter Zwischentöne in Feldkirch
Dreimal im Jahr finden im runderneuerten Montforthaus in Feldkirch „Montforter Zwischentöne“ statt. Der erste Termin widmet sich vom 22. bis 25. Februar dem 800-Jahr-Jubiläum der Stadt Feldkirch. Das Thema lautet „aufbrechen. heimkehren“. Vom 27. Juni bis 1. Juli heißt das Motto „begehen – Über das Verlangen“. Ums „schweigen – Leere, Stille, Zwischenraum“ dreht sich das Programm vom 8. bis 18. November. www.montforter-zwischentoene.at

James Turrell Skyspace-Lech
Ein besonderer Bau, ein begehbares Kunstwerk, wird in Oberlech/Tannegg ab dem Sommer 2018 zugänglich sein: der Skyspace-Lech, konzipiert vom US-amerikanischen Künstler James Turrell, bekannt für seine Raum-Licht-Installationen. Der Skyspace-Lech wird als unterirdischer, durch einen 15 Meter langen Tunnel erreichbarer Schau- und Lichtraum in einem Hügel errichtet. Nach oben hin gibt eine bewegliche Kuppel mit großem Fenster den Blick nach draußen frei und ermöglicht bei jedem Besuch neue Wahrnehmungserlebnisse auf den Himmel und den Einfall des Lichts. Bei Dunkelheit verändert eine Lichtinstallation die Raum-Impression. www.skyspace-lech.com

TÜREN am Grünen Ring in Lech Zürs
Von Außenräumen und Grenzen handelt die neue Kunstinstallation TÜRE in Lech, der Wanderer bis Sommer 2019 entlang des Grünen Rings begegnen werden. Neun Türen, gestaltet von neun Künstlern aus fünf Nationen, stehen mitten in der Landschaft, platziert auf über 2.000 Metern Seehöhe. www.lech-zuers.at/tuere

vorarlberg museum in Bregenz
Vor wenigen Jahren wurde das „vorarlberg museum“ nach einem Umbau wieder eröffnet. Den Bau, der denkmalgeschützte Bauteile integriert, plante das Vorarlberger Architekturbüro Cukrowicz Nachbaur, das dafür mehrere Auszeichnungen erhielt: das Label „best architects 14“ in Gold, den „International Architecture Award 2014“ sowie eine Auszeichnung beim Vorarlberger Bauherrenpreis 2015. Für sein Ausstellungskonzept bekam das Haus 2016 den österreichischen Museumspreis.

Neben der außergewöhnlichen Fassade mit 16.656 Betonblüten, tatsächlich Abdrücke von handelsüblichen PET-Flaschenböden, beeindruckt im 4. Stock ein besonderer „Blickraum“, den der österreichische Künstler Florian Pumhösl gestaltet hat. Vom dunkel ausgekleideten Raum schaut man durch ein riesiges Panoramafenster auf die sich ständig verändernde Szenerie am Bodensee. Das Museum befasst sich in modern gestalteten Ausstellungen mit der Geschichte und Gegenwart Vorarlbergs und des Bodenseeraums. www.vorarlbergmuseum.at

Kunsthaus Bregenz
Das Kunsthaus Bregenz (KUB), ein Bau des bekannten Schweizer Architekten Peter Zumthor, ist eines der führenden Ausstellungshäuser für zeitgenössische Kunst in Europa. In wechselnden Ausstellungen bespielt ein Künstler oder eine Künstlerin das ganze Haus und entwirft Werke eigens für das KUB. Den Auftakt gestaltet Simon Fujiwara, 1982 in London geboren. Sein „Hope House“ stellt vom 27. Jänner bis 8. April 2018 die Frage „Was ist echt?“ und befasst sich am Beispiel des viel besuchten Anna Frank Hauses in Amsterdam mit Facetten der Erinnerungskultur. Auf das rekonstruierte Gebäude in Amsterdam reagiert Fujiwara mit einer 1:1 Rekonstruktion des Anne Frank Hauses im KUB. Vom 21. April bis 1. Juli bespielt die aus Argentinien stammende, in Israel aufgewachsene Künstlerin Mika Rottenberg das KUB. Ihre Installationen und Videos beschäftigten sich mit Kreisläufen der Massen-Produktion und mit der Inszenierung von Räumen. Die Sommerausstellung, zu sehen vom 14. Juli bis 7. Oktober, zeigt Werke des belgischen Künstlers David Claerbout. Er arbeitet vorwiegend mit Fotos und Film. Charakteristisch sind seine extrem verlangsamten Bildsequenzen. Vom 20. Oktober bis 6. Jänner 2019 stellt die britische Künstlerin Tacita Dean im KUB aus. Sie gilt als eine der herausragendsten Künstlerinnen der Gegenwart und ist vor allem für ihre politischen und auch poetischen 16-mm-Videoarbeiten bekannt. Ebenso eindrucksvoll sind ihre großformatigen Bilder mit kaum zu entziffernden Miniaturnotizen. Das KUB ist zudem Schauplatz von Vorträgen, Gesprächen und Konzerten. www.kunsthaus-bregenz.at

Handwerk + Form im Bregenzerwald
Der gestalterische Wettbewerb Handwerk + Form findet alle drei Jahre statt. Die eingereichten Stücke, gefertigt von Bregenzerwälder Handwerkern gemeinsam mit Designern aus dem In- und Ausland, zeigt eine Ausstellung in Andelsbuch am 13. und 14. Oktober sowie vom 19. bis 21. Oktober. Das Besondere: Die Ausstellung verteilt sich über das ganze Dorf. Besucher spazieren von Werkstatt zu Werkstatt, von Schauraum zu Schauraum. Ausgangspunkt ist das Werkraumhaus. www.werkraum.at

Rheinschauen
Seit über 25 Jahren erzählt „Rheinschauen“ in Lustenau anhand von Plänen, Modellen, Fotos und Dokumenten die Geschichte jenes Rhein-Abschnitts, der die Grenze zwischen Vorarlberg und der Schweiz bildet und dann den Bodensee durchfließt. Ende des 19. Jahrhunderts wurde dieser Abschnitt reguliert. Bis dorthin hatte der mäandrierende Fluss immer wieder für Überschwemmungen gesorgt. Seit letztem Jahr präsentiert sich die Ausstellung in neuer Form. www.rheinschauen.at

Jüdisches Viertel und Jüdisches Museum Hohenems
Hohenems war über Jahrhunderte hinweg Heimat für eine kleine jüdische Gemeinde. Das jüdische Viertel wurde in den letzten Jahren sorgsam renoviert. Führungen finden jeden ersten Sonntag im Monat und auf Anfrage statt. Stationen sind unter anderem die einstige Synagoge, heute der nach Salomon Sulzer benannte Konzertsaal, die Mikwe (das Ritualbad) und der Friedhof.  In der Villa Heimann-Rosenthal dokumentiert das Jüdische Museum Hohenems die Geschichte der Juden von Hohenems: in einer ständigen Ausstellung und in Sonderausstellungen. Vom 18. März bis 7. Oktober zu sehen ist die Ausstellung „Sag Schibbolet! Von sichtbaren und unsichtbaren Grenzen“. www.jm-hohenems.at

poolbar-Festival in Feldkirch
Seit 25 Jahren widmet sich das poolbar-Festival der Popmusik, der Mode, der Architektur und dem Design. Hauptschauplatz des Festivals, das vom 6. Juli bis 14. August in Feldkirch stattfindet und rund 20.000 Besucher aus nah und fern zählt, ist das Alte Hallenbad. Für die temporäre Gestaltung der Räume und der unmittelbaren Umgebung wird jedes Jahr ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben. 2014 erhielt das engagierte Festival den Österreichischen Kunstpreis. www.poolbar.at

Schubertiade Schwarzenberg und Hohenems
Die Schubertiade, das weltweit größte Schubertfestival, ist vom 23. Juni bis 1. Juli und vom 25. August bis 2. September zu Gast im malerischen Bregenzerwälder Dorf Schwarzenberg. Im Angelika-Kauffmann-Saal mit Ausblick in die Natur gestalten herausragende Künstler Kammerkonzerte, Lieder- und Klavierabende, Meisterkurse sowie Vorträge. Zu bestimmten Terminen von März bis Oktober ist Hohenems Konzertort der Schubertiade. www.schubertiade.at

TIPP 1 Während der Schubertiade geöffnet sind die Musik-Museen in Hohenems. Das Franz Schubert-Museum, das Elisabeth Schwarzkopf-Museum, das „Dreimäderl-Haus“, das Markus-Sittikus-Haus und das Musik- und Schallplattenmuseum Walter Legge geben anhand von Dokumenten, Bildern, Hörbeispielen und Videos Einblicke in das Leben der bedeutenden Persönlichkeiten. www.schubertiade.at

TIPP 2 Für Gäste der Schubertiade Schwarzenberg bietet Bregenzerwald Tourismus Arrangements an. Inkludiert sind die Unterkunft, pro Person drei Konzertkarten nach Wahl und die Transfers mit dem Schubertiade Shuttlebus. www.bregenzerwald.at

Literaturtage & Literaturpreise

  • Das Literaturfestival „HardCover“ findet vom 25. bis 27. Mai in der Bodenseegemeinde Hard statt. Im Rahmen des Festivals wird auch der 13. Harder Literaturpreis vergeben. www.literaturfestival.hard.at
  • Sprachkunst und hochalpine Natur in einer einzigartigen Symbiose zu erleben, diese Möglichkeit bieten die 2. Lecher Literaturtage am 1. und 2. September. Lesungen und frische Darstellungsformen bieten neue Begegnungsmöglichkeiten für Autoren und Publikum.
    www.lech-zuers.at
  • Seit dem Jahr 2003 vergibt die Stadt Feldkirch alljährlich einen Lyrikpreis. Der 16. Feldkircher Lyrikpreis wird international ausgeschrieben, prämiert werden zumeist mehrere Lyriker/-innen. Die Verleihung findet am 9. im November statt. www.saumarkt.at
  • Zu bestimmen Terminen lädt das Hotel Krone in Hittisau zu Lesungen bei Kaffee und Kuchen ein. Prosa, Lyrik und Gesang mit Angela Mereth-Wiesmüller, Egon Miller und Armin Grotewahl gibt es am 17. März im „Lesesalon“ zu sehen und hören. Die „Tage des Lesens“ von 14. bis 16. Oktober beschäftigen sich mit Friedrich Nietzsche und seinem Werk „Also sprach Zarathustra“. www.krone-hittisau.at
  • In „Schwärzlers feinem Literatursalon“ im Hotel Schwärzler in Bregenz präsentiert einmal im Monat eine Persönlichkeit das Buch seines/ihres Lieblingsautors. Die Teilnahme kostet inklusive Aperitif, 4-Gang-Menü und Weinbegleitung 79,- Euro pro Person. Jedes Jahr zu Ostern veranstaltet das Hotel Literaturtage mit Lesungen von rund zehn Autoren und Autorinnen. www.schwaerzler.s-hotels.com

Art Bodensee
Die Art Bodensee ist seit vielen Jahren die einzige Kunstmesse im deutschsprachigen Raum, die im Sommer stattfindet. Schauplatz der Verkaufsausstellung mit Rahmenprogramm vom 13. bis 15. Juli sind die modernen Messehallen in Dornbirn. www.artbodensee.messedornbirn.at

POTENTIALEe mit POTENTIALe MESSe
Mit Aspekten der Stadtraumgestaltung befasst sich vom 25. Oktober bis 11. November das Festival „POTENTIALe 2018“. Einer der Programmpunkte ist die POTENTIALe MESSe (vormals ArtDesignFeldkirch) vom 8. bis 11. November. Sie widmet sich dem Design, der Mode, Fotografie und Medienkunst. www.potentiale.at

FAQ Bregenzerwald
Potentiale für eine gute Zeit verspricht die Veranstaltungsreihe, die vom 6. bis 9. September zum dritten Mal stattfindet. Das Forum mit Festivalcharakter beleuchtet Fragen zu aktuellen Themen aus unterschiedlichen Perspektiven. Auf dem Programm stehen Vorträge und Diskussionen an ungewöhnlichen Orten, Konzerte an besonderen Plätzen, Wanderungen, Lesungen und kulinarische Erlebnisse. FAQ Bregenzerwald ist auch rund ums Jahr als Online-Plattform für Fragen und Antworten, Denkanstöße und Inspirationen zugänglich. www.faq-bregenzerwald.com

alpenarte Schwarzenberg
Das seit 2016 neue Musikfestival in Schwarzenberg versteht sich als Plattform für Musikinteressierte und die internationale Nachwuchselite. Musikalische Tage mit Konzerten, Workshops, Musikvermittlung und Dialogen zwischen den Künstlern und Zuhörern stehen vom 5. bis 8. April und vom 25. bis 28. Oktober 2018 auf dem Programm. www.alpenarte.at

Klassik Krumbach
Vom 2. bis 5. August lädt das auf Kammermusik und moderne Musik spezialisierte Ensemble Pagon zusammen mit Musikern und Musikerinnnen aus dem In- und Ausland zu sechs Konzerte in Krumbach. Auf dem Programm stehen unter anderem ein Kinderkonzert und eine Sonntagsmatinee. www.krumbach.at

Werkraumhaus in Andelsbuch
In Andelsbuch im Bregenzerwald widmet sich das Werkraumhaus, ein Bau des Schweizer Architekten Peter Zumthor, in wechselnden Ausstellungen Aspekten des Handwerks. Bis 26. Mai stellt die Werkraumschau zum Thema „Licht“ handwerkliche Erzeugnisse der Werkraum-Handwerker in den Mittelpunkt. Die Ausstellung nutzt die vitrinenartige Situation des Werkraumhauses und setzt die Produkte schlicht, effektiv und ohne bauliche Intervention ins „Rampenlicht“. In „Alphabet des Lebens – Lernwerkstatt Natur“, zu sehen vom 23. Juni bis 6. Oktober, untersucht ein Team aus GestalterInnen, WissenschaftlerInnen und HandwerkerInnen Prozesse und Systeme der Flora und Fauna im Umfeld des Werkraums und geht der Frage nach: Wie löst das die Natur? Große und kleine BesucherInnen sind eingeladen, selbst zu forschen und sich vom Handwerk und den Werkzeugen der Natur inspirieren zu lassen. www.werkraum.at

Angelika-Kauffmann Museum Schwarzenberg
Das Angelika-Kauffmann Museum in Schwarzenberg, mit dem Öster¬reichischen Museumsgütesiegel ausgezeichnet, ist in einem Haus aus dem 16. Jahrhundert mit modernen Schauräumen untergebracht. Die jährlich wechselnden Ausstellungen widmen sich dem Leben und Schaffen der bekannten Barockmalerin Angelika Kauffmann, die familiär eng mit Schwarzenberg verbunden war. „Er ist wer. Männerporträts von Angelika Kauffmann“ lautet der Titel der Ausstellung vom 1. Mai bis 28. Oktober. Zu den Auftraggebern der Malerin zählten Vertreter des Adels sowie weite Kreise des aufstrebenden Bürgertums. Die Ausstellung spürt den Biografien der Dargestellten nach und stellt Fragen zum Sehen und Gesehenwerden im 18. und beginnenden 19. Jahrhundert, zu Berühmtheit, Macht und Lebenskunst. www.angelika-kauffmann.com

Frauenmuseum Hittisau
Das Frauenmuseum Hittisau, das einzige Frauenmuseum in Österreich, macht in wechselnden Ausstellungen das Kulturschaffen und das Lebensumfeld von Frauen sichtbar. Untergebracht ist das Museum in einem modernen Holzbau im Ortszentrum. Aktuell befasst sich das Museum unter dem Titel „Pflege das Leben“ mit der Betreuung und Sorgekultur in Geschichte und Gegenwart. Denn bis heute ist Pflege- und Sorgearbeit, sei es beruflich oder familiär, mehrheitlich Frauen zugeordnet. www.frauenmuseum.at

Bezau Beatz
Vom 9. bis 11. August ist die Wälderbähnle-Remise in Bezau Schauplatz des Musikfestivals Bezau Beatz. Seit einigen Jahren schon gestalten die Organisatoren ein buntes, niveauvolles und unterhaltsames Programm jenseits des Mainstream, für Menschen mit offenen Ohren und offener Geisteshaltung. Bezau Beatz bringt Musik und Musiker aus allen Teilen der Welt ins Dorf. www.bezaubeatz.at

Lech Classic Festival
Das kleine, feine Festival findet vom 31. Juli bis 4. August statt. Bekannte und wenig bekannte Meisterwerke der Musikgeschichte präsentieren das Lech-Festivalorchester, der Festivalchor und international renommierte Solisten. Stimmungsvoller Veranstaltungsort ist die Neue Kirche. www.lech-classic-music-festival.com

Jazz Bühne Lech
Seit wenigen Jahren bringt die Jazz Bühne Lech bekannte Musiker und Musikerinnen ins Bergdorf, 2018 vom 8. bis 12. August. Was die Konzerte so besonders macht, ist ihr familiärer Charakter. Spielort ist die Postgarage, die Platz für rund 200 Besucher bietet. www.jazzbuehne-lech.at

Festival LegeArtis Lech
Der jungen Generation widmet sich das Festival vom 8. bis 10. September. Die künstlerische Leiterin, Violinistin Asya Sorshneva, hat es sich zum Ziel gemacht, aufstrebende internationale Talente in der Bergwelt von Lech zusammenzubringen, um in persönlicher Atmosphäre Musik auf hohem Niveau zu spielen. www.legeartislech.com

Philosophieren in Lech am Arlberg
Seit über zwanzig Jahren treffen sich Philosophen, Denker, Literaten und Interessierte zum Philosophicum Lech, 2018 vom 19. bis 23. September. „Die Hölle. Kulturen des Unerträglichen“ ist dieses Mal das Thema. Im Rahmen des Philosophicums wird auch der „Tractatus“ vergeben. Der Essay-Preis würdigt herausragende kulturphilosophische Publikationen. www.philosophicum.com / www.lech-zuers.at

Montafoner Kamingespräche
Berge, Geschichten und örtliche Begebenheiten unterscheiden sich von Gemeinde zu Gemeinde. Bei den Montafoner Kamingesprächen stehen genau diese örtlichen Besonderheiten im Fokus. Ursprünglich in Gargellen angesiedelt, finden die Montafoner Kamingespräche nun im ganzen Tal statt. www.montafon.at/montafoner-kamingespraeche

Theaterwanderung in Gargellen im Montafon
Zeitgeschichte als Theater mit ungewöhnlichen Begegnungen, an Schauplätzen in der Natur inszeniert: Zu einem interaktiven Theaterstück, kombiniert mit einer Wanderung, lädt das „teatro caprile“ mit seiner Gedenkwanderung „Auf der Flucht“ am 13. bis 15. Juli, 24. bis 26. August und 31. August bis 2. September. Gargellen, der idyllische Ort im Montafon, grenzt an die Schweiz. Immer wieder wurde hier die Frage kultureller und nationaler Identitäten neu gestellt. Von den Säumern, den Siedlern aus dem Montafon und dem Schweizer Prättigau, von Arbeitsemigranten und ganz besonders von jenen, die vom Nazi-Regime verfolgt wurden. Die erfolgreiche und mit dem Vorarlberger Preis für Tourismusinnovationen ausgezeichnete Theaterwanderung wird 2018 zum sechsten Mal veranstaltet. www.montafon.at/auf-der-flucht

Montafoner Resonanzen
Wohlklingendes unterschiedlicher Genres, gespielt an besonderen Orten, präsentieren die „Montafoner Resonanzen“ vom 2. August bis 8. Septem¬ber. Zu hören gibt es Orgelkonzerte (2. bis 5. August), Kammermusik (9. bis 11. August), Jazz (14. bis 19. August), Volksmusik (24. bis 26. August), barocke Musik (30. August bis 1. September) und Crossover (7. bis 8. September). www.montafon.at/montafoner-resonanzen

Walserherbst
Ausstellungen, Theateraufführungen, Konzerte und Workshops kombiniert der Walserherbst, der alle zwei Jahre im Großen Walsertal stattfindet und sich als „das steilste Festival in den Alpen“ bezeichnet. 2018 ist der Walserherbst vom 17. August bis 9. September zu erleben. www.walserherbst.at

Propstei St. Gerold
Ein kleines, feines Veranstaltungszentrum mit besonderer Atmosphäre ist die Propstei St. Gerold im Biosphärenpark Großes Walsertal. Rund ums Jahr sind hier Konzerte zu hören – von Jazz über Klassik bis zu moderner Volksmusik. Außerdem werden Kurse und Seminare angeboten sowie rund einstündige Führungen durch die Propstei. www.propstei-stgerold.at

Shakespeare am Berg
Neu seit 2015 ist das Festival, das jeden Sommer ein Bühnenstück von William Shakespeare aufführt. Im Juli und August 2018 steht die Komödie „Ein Sommernachtstraum“ auf dem Spielplan. Die Freilicht-Aufführungen finden vor der spektakulären Bergkulisse der Bergarena Muttersberg oberhalb von Bludenz statt. Hinauf geht’s mit der Seilbahn. www.shakespeareamberg.at

Blumenegger Sommer
Schauplatz von Konzerten, Lesungen und Ausstellungen ist rund ums Jahr die Villa Falkenhorst in Thüringen nahe bei Bludenz. Unter dem Motto „Blumenegger Sommer“ findet eine Konzertreihe mit Familienprogramm und Skulpturenpark im weitläufigen Garten der Villa statt. Die Villa, um deren Erhalt sich ein Verein bemüht, wurde im 19. Jahrhundert im Stil englischer Landhäuser erbaut. Ihre Erstbesitzer, die Familie Douglass, stammten aus Schottland. Familie Douglass gründete in Thüringen eine Baumwoll-Spinnerei und –Weberei, die das Wirtschaftsgeschehen in der Region über viele Jahre hinweg prägte. www.villa-falkenhorst.at

Alpinale Nenzing
Mit filmischem Schaffen aus aller Welt befasst sich das Kurzfilmfestival Alpinale vom 7. bis 11. August in Nenzing. Eine internationale Jury und das Publikum entscheiden, welche Filme mit dem „Goldenen Einhorn” ausgezeichnet werden. www.alpinale.at

Montafoner Sagenfestspiele
Von 21. Juli bis 25. August bringen die Montafoner Sagenfestspiele die Geschichte um „Raitia – Mythos der rätischen Berggöttin“ auf die Freilichtbühne Silbertal. www.sagenfestspiele.at

ARCHITEKTURLAND VORARLBERG

Die Vorarlberger verstehen sich besonders gut aufs „Hüsle Baua“ (Häuser Bauen), heißt es. Tatsache ist: Kaum irgendwo sonst im Alpenraum gibt es so viele Gebäude im Stil der zeitgenössischen Architektur zu bestaunen. Traditionelle Fertigkeiten und modernes Design vereinen auch zahlreiche Handwerker.

Architekturland Vorarlberg
Besonders auffallend ist die zeitgenössische Architektur in Vorarlberg. Vorwiegend mit Holz setzen Architekten und Handwerker Bautraditionen neu in Szene. Klare Linien kennzeichnen die neuen Häuser, die Blickpunkte in der Landschaft sind und sich sensibel einfügen. Höchst durchdacht ist ihr Innenleben. Energiebewusst zu bauen, gehört zum guten Ton. Die Räume mit ökologisch sinnvollen Möbeln und Materialien auszustatten, ebenso. Hier wiederum kommen die Handwerker ins Spiel. Passend zur zeitgenössischen Architektur, basierend auf alten Techniken und mit viel Fantasie gestalten sie Tische und Stühle, Betten und Sofas, Regale und Schränke und vieles mehr. Das Ergebnis sind Räume, die gut anzuschauen sind und sich außerordentlich angenehm anfühlen. Vorarlberg gilt als Region mit einer hohen Dichte an erstklassiger Architektur und auch als Musterregion für energieeffizientes und ökologisches Bauen. www.vorarlberg.travel/architektur

Auf Architektour
Elf Halbtages- und Tagestouren laden zu individuellen baukulturellen Entdeckungsreisen ein. Die Themen der Touren, über die interaktive Landkarten, ein begleitender Folder und eine App im Detail informieren: „Ortsräume“, „Holz & Material“, „Innovation & Handwerk“, „Kunst & Kultur“, „Alt & Neu“, „Landschaft & Natur“. Die neueste Route heißt „Getting things done – The Maker’s choice“. Diese Route bezieht sich auf die mobile Ausstellung „Getting Things Done: Evolution of the Built Environment in Vorarlberg”, die seit 2014 durch österreichische Kulturforen in aller Welt tourt. Mit Hilfe einer bis ins Detail ausgeklügelten handwerklichen Konstruktion stellt die Ausstellung 230 Architekturprojekte aus Vorarlberg vor, ergänzt um Interviews, die Einblicke in die lebendige Vielfalt der baukulturellen Entwicklung geben. Die darauf abgestimmte Architektour führt zu einer exemplarischen Auswahl. www.vorarlberg.travel/architektouren

Vorarlberger Architekturinstitut vai
Als Schnittstelle im Feld der Baukultur versteht sich das vai (Vorarlberger Architekturinstitut), das 2017 sein 20-jähriges Bestehen feierte. Das vai mit Sitz in Dornbirn zeigt regelmäßig Ausstellungen und bietet zu bestimmten Terminen Führungen und Exkursionen zu aktuellen Bauten und Themen an. www.v-a-i.at

TIPP Moderne Gastlichkeit
Ihre Baukultur zeichnet auch mehrere Hotels, Ferien- und Appartement¬häuser aus. Sie wurden entweder in den letzten Jahren neu gebaut oder vereinen auf stimmige Weise Neues mit Altem. Über rund 25 Gastgeber, die zeitgenössische Architektur und innovatives Handwerk in ihren Räumen erlebbar machen, informiert die Website www.vorarlberg.travel/moderne-gastlichkeit

Umgang Bregenzerwald
Warum schaut es im Bregenzerwald so aus, wie es ausschaut? Welche Werte und Ideen stecken hinter dem, was der Betrachter in den Dörfern und in der umgebenden Natur sieht und spürt? Einblicke in die Schaffensfreude der Bregenzerwälderinnen und Bregenzerwälder geben 12 Wege zur Gestaltung. Die Rundwege führen in jeweils eineinhalb bis vier Stunden durch 13 Bregenzerwälder Dörfer. An jedem Weg lenken etwa 10 dezente, rostfarbene Stahlsäulen die Aufmerksamkeit auf ein Gebäude, auf Besonderheiten der Kulturlandschaft, auf handwerkliche oder ökologische Finessen, auf Facetten künstlerischen, kulinarischen oder touristischen Schaffens. Über Details informieren begleitende Folder. Außerdem gibt es ein Buch zum Thema, das Hintergrundgeschichten über die Lebenskultur im Bregenzerwald enthält. Von Mai bis Oktober werden jeden Dienstag und Freitag begleitete Rundgänge auf den „Wegen zur Gestaltung“ angeboten. Treffpunkt ist jeweils um 9.30 Uhr beim Gemeindeamt. Termine und Details sowie genaue Wegbeschreibungen finden sich auf www.bregenzerwald.at im Menü „Architektur & Handwerk“.

Islamischer Friedhof in Altach
Der jederzeit öffentlich zugängliche, schlicht gehaltene Bau aus Beton und Eichenholz beeindruckt mit dekorativen Elementen aus achteckigen Holzstäben. Das dabei entstehende Licht- und Schattenspiel versteht Architekt Bernardo Bader als Referenz an die orientalische Ornamentik. Die Installation „Schindel-Mihrab“ an einer Wand des Andachtsraums weist die Richtung nach Mekka. Gestaltet wurde die Installation von der österreichisch-bosnischen Künstlerin Azra Akšamijas. Der außergewöhnliche Bau trägt hohe Auszeichnungen: den Piranesi Preis (2012), den Österreichischen Bauherrenpreis (2013), den „Aga Khan Award for Architecture“ (2013), den „European Public Space Prize 2014“ und den Vorarlberger Bauherrenpreis 2015 in der Kategorie „Gemeinschaft“.

Die Karren-Kante
Die Aussicht übers Rheintal und auf den Bodensee lässt sich aus einer besonderen Perspektive genießen: „Karren-Kante“ nennt sich der 12 Meter lange Aussichtssteg, der auf dem Dornbirner Hausberg Karren über eine Felskante ragt. Kunstinstallationen – vom Klangfeld übers Sehfeld bis zum Gedankenfeld – begleiten den Kunstweg „Auf Sehhöhe“. Ausgangspunkt des Weges, auf dem man rund 30 Minuten unterwegs ist, ist die Bergstation der Karren-Seilbahn. www.karren.at

Das Werkraumhaus und der Werkraum Bregenzerwald
Das Werkraumhaus steht in der traditionell handwerklich geprägten Gemeinde Andelsbuch. Geplant hat das hallenartige, mit einer Glasfassade umgebene Gebäude der bekannte Schweizer Architekt Peter Zumthor, der dem Bregenzerwälder Handwerk eng verbunden ist. Peter Zumthors Plan beruht auf zwei Grundgedanken. Einerseits dient das Gebäude als Versammlungsort und andererseits als große Vitrine – als Schaufenster für die Handwerks- und Gestaltungskultur im Bregenzerwald. Ausdruck dieser Idee sind ein weit ausladendes Dach aus Holz und eine Fassade aus Glas. Die Trennung zwischen Innen und Außen ist aufgehoben, die Landschaft fließt durch das Gebäude hindurch. Im Werkraumhaus zu sehen sind Stücke von Werkraum-Handwerkern und wechselnde Ausstellungen. Begleitend finden experimentelle Workshops und Führungen statt. 2015 erhielt das Werkraumhaus den Vorarlberger Bauherrenpreis in der Kategorie „Initiative“. Im Dezember 2016 wurde der Werkraum Bregenzerwald als eines von drei Projekten in Österreich in das „UNESCO-Register guter Praxisbeispiele für die Erhaltung des immateriellen Kulturerbes“ aufgenommen. Der Werkraum Bregenzerwald vereint rund 90 innovative Handwerker – von Tischlern bis zu Textildesignern. Als gemeinsame Plattform organisiert der Werkraum Ausstellungen, Wettbewerbe, Vorträge und widmet sich der Forschung und Entwicklung. www.werkraum.at

Bus:Stop Krumbach
Sieben besondere Bushaltestellen zieren das Gemeindegebiet von Krumbach. Auf Einladung des Vereins kultur krumbach haben renommierte Architekten die sieben Bushaltestellen, im lokalen Dialekt „Wartehüsle“ genannt, vor wenigen Jahren neugestaltet. Mit dabei waren Alexander Brodsky (Russland), Rintala Eggertsson Architects (Norwegen), Architecten de Vylder Vinck Taillieu (Belgien), Ensamble Studio Antón García-Abril (Spanien), Smiljan Radic (Chile), Sou Fujimoto (Japan) und Wang Shu (China). Unterstützend und beratend stand jedem Architekturbüro ein Vorarlberger Partner aus Architektur und Handwerk zur Seite. Für die Finanzierung sorgten private Sponsoren. Honorar für die Architekten war ein Urlaub im Bregenzerwald. Das Projekt wurde 2014 mit einem Sonderpreis im Rahmen des österreichischen Staatspreises für Architektur sowie mit dem Staatspreis für PR ausgezeichnet. www.kulturkrumbach.at

Baukunst und Handwerk erkunden und erwandern
Im Bregenzerwald führt eine mehrtägige Weitwanderung auf die Spuren der alten und neuen Architektur. Im Preis inkludiert sind fünf Übernachtungen mit Halbpension in ausgewählten Hotels, detaillierte Landkarten, der Gepäcktransport von Hotel zu Hotel sowie die Bregenzerwald Gäste-Card für Fahrten mit den Bergbahnen und Bussen. Ab 679,- Euro pro Person. www.bregenzerwald.at

Hittisau im Bregenzerwald nimmt sich in besonderer Weise des Themas Holzkultur an. Bei Spaziergängen oder Führungen erfahren Interessierte mehr über das Holz und seine Verarbeitung. Zu sehen und zu besuchen sind drei historische Holzbrücken, Bauten im Stil der traditionellen und der modernen Holzbauarchitektur, drei Sägewerke, Tischlereien, das Biomasseheizkraftwerk und der einzige Küfermeister weitum. Führungen organisiert auf Anfrage das Tourismusbüro. www.hittisau.at

Führung durchs Schanzenzentrum Montafon
In den 1930er Jahren stand in Tschagguns die damals größte Skisprungschanze in Österreich. In den 1960-er Jahren wurde sie jedoch stillgelegt. Für EYOF, das Europäische Olympische Jugendfestival, das im Winter 2015 im Montafon stattfand, entstand neuerlich ein Schanzenzentrum mit mehreren Sprungschanzen. Es ist ganzjährig nutzbar. 2017 wurde es mit dem IOC/IAKS Award in Silber ausgezeichnet, dem internationalen Architekturpreis für Sport- und Freizeitanlagen. Einblicke und Ausblicke von ganz oben gibt eine wöchentlich stattfindende Führung. www.montafon-nordic.at

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