Naturkatastrophen und ihre Deutung am 19.4. in der KUNSTPAUSE im Alten Schloss

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Tambora, Lothar und die Folgen

KUNSTPAUSE zu Naturkatastrophen in Württemberg
Fluten, Erdbeben, Stürme – Naturkatastrophen gibt es seit jeher, und sie sind globale Phänomene. Dass der Umgang mit diesen wahrhaft umwerfenden Ereignissen einem Wandel unterliegt, zeigt die KUNSTPAUSE am 19. April, 12.30 Uhr, im Landesmuseum Württemberg: Galten sie früher als Gottesstrafe, werden sie heute oft als Folgen des anthropogenen Klimawandels gesehen.

Bilder Vulkanausbruch, © Landesmuseum Württemberg, Foto C. Zinn-Thomas. Illustration aus “Großes A-B-C-Buch”, Esslingen, J.F. Schreiber

Prof. Dr. Sabine Zinn-Thomas und Constantin Künzl M.A. von der Landesstelle für Volkskunde geben in der Kulturbetrachtung zur Mittagszeit einen Einblick in die Deutung von Katastrophen. Am Beispiel der „Laichinger Hungerchronik“, die sich auszugsweise in den Beständen der Landesstelle befindet, soll gezeigt werden, wie Naturkatastrophen benutzt und instrumentalisiert werden können. Diese Chronik, die Anfang des 20. Jahrhunderts vom Lehrer Christian August Schnerring veröffentlicht worden war und sich auf die „Teuerungs- und Hungerjahre 1816 und 1817“ bezieht, galt lange Zeit als wichtige und verlässliche Quelle, nicht nur für Volkskundler und Historiker. Sie erzählt eine unglaubliche Geschichte . . .

Donnerstag, 19. April 2018, 12.30-13 Uhr
Landesmuseum Württemberg, Stuttgart, Altes Schloss, Vortragssaal
Eintritt: 3 €

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