Stuttgart: Warnstreik im Öffentlichen Dienst

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Stuttgart: Warnstreik im Öffentlichen Dienst

Die Gewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten der Landeshauptstadt Stuttgart für Donnerstag, 12. April, zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Insgesamt sind 2.350 städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Streik und damit etwas mehr als beim letzten gesamtstädtischen Streik im April 2016 (2.187). Schwerpunkte sind das Jugendamt (1.677 Streikende), der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft Stuttgart (311), das Garten- Friedhofs- und Forstamt (87), das Amt für öffentliche Ordnung (69), das Schulverwaltungsamt (91) sowie die Kur- und Bäderbetriebe (41).

SSB
Der Streik betrifft alle Stadtbahnen (U1 bis U34) und Busse der SSB, die im Stadtgebiet Stuttgart und mehreren Nachbarstädten wie zum Beispiel Fellbach, Remseck, Gerlingen und einigen Städten auf den Fildern verkehren. Auch die Zahnradbahn und die Seilbahn der SSB werden bestreikt. Die Kundenzentren der SSB und die Fundstelle bleiben geschlossen. Fahrgäste sollten prüfen, ob es möglich ist, auf das Rad oder S-Bahnen und Nahverkehrszüge umzusteigen, die nicht vom Streik betroffen sind. Auch die Busse der privaten Verkehrsunternehmen und des Regiobus Stuttgart, die überwiegend in den Verbundlandkreisen eingesetzt werden, fahren wie gewohnt. In der elektronischen Fahrplanauskunft des VVS werden die Fahrverbindungen automatisch ohne die bestreikten Verkehrsmittel angezeigt.

Kindertagesstätten
Von den 183 städtischen Tageseinrichtungen für Kinder sind 153 nicht geöffnet. 20 Einrichtungen sind geöffnet, zehn Einrichtungen sind teilgeöffnet.

AWS
Die Abfall- und Wertstoffabfuhr ist durch den Arbeitsausfall am Streiktag nur bedingt möglich. Der Eigenbetrieb AWS wird versuchen, die Abfuhr der an diesem Tag nicht geleerten Abfall- und Wertstoffbehälter in den darauffolgenden Tagen nachzuholen. Falls dies nicht vollumfänglich gelingt, werden die Überhänge spätestens bei der nächsten Abfuhr mitgenommen. Dasselbe gilt für nicht abgeholten Sperrmüll und abgeholtes Grüngut. Gleichzeitig bittet der Eigenbetrieb AWS die Bürgerinnen und Bürger, die Annahmestellen Deponie Einöd und die Wertstoffhöfe sowie das Schadstoff- und Wertstoffmobil an diesem Donnerstag nicht anzufahren. Ab Freitag, 13. April, sind alle Annahmestellen wie auch der AWS-Kundenservice wieder zu den üblichen Öffnungszeiten erreichbar.

Klinikum Stuttgart
Auch die Krankenhäuser des Klinikums Stuttgart (Katharinenhospital, Krankenhaus Bad Cannstatt und das Olgahospital mit Frauenklinik) sind vom Streik betroffen. Hier sind Einschränkungen bei Aufnahmen, Untersuchungen und Behandlungen möglich. Um die Beeinträchtigungen für die Patientinnen und Patienten so gering wie möglich zu halten, hat das Klinikum mit ver.di eine Notdienstvereinbarung geschlossen. So wird sichergestellt, dass kritisch Kranke und Patienten mit hochakuten Symptomen vorrangig versorgt werden. Für planbare und weniger kritische Behandlungen hat das Klinikum alternative Termine vereinbart. Patienten, die für diesen Tag einen Behandlungstermin vereinbart haben, wenden sich am besten telefonisch an ihren Ansprechpartner im Klinikum Stuttgart oder die Telefonzentrale 0711 / 278-01.

Bäderbetriebe
Vom Streik betroffen und damit geschlossen sind: MineralBad Cannstatt, Hallenbad Sonnenberg, Hallenbad Heslach, Hallenbad Vaihingen, Hallenbad Zuffenhausen und das Leo-Vetter-Bad. Das Hallenbad Cannstatt ist dagegen geöffnet. Das Leuze Mineralbad bleibt in dieser Woche aufgrund von Revisions- und Wartungsarbeiten geschlossen. Das Mineral-Bad Berg sowie das Hallenbad Feuerbach sind wegen Generalsanierung geschlossen. Im Hallenbad Plieningen findet donnerstags kein öffentlicher Badebetrieb statt.

Quelle: Landeshauptstadt Stuttgart

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