Vorschläge der IG Live zur Popförderung in Stuttgart

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Interessensgemeinschaft der Stuttgarter Konzertveranstalter IG LIVE macht Vorschläge zur Popförderung in Stuttgart

Stuttgart, 21. Februar 2018 – In Reaktion auf die Diskussionen um die finanzielle Unterstützung des New Fall Festivals seitens der Stadt und die Einladung der Grünen zu einem Austausch zur Thematik der künftigen popkulturellen Förderung der Stadt, haben die wichtigsten Stuttgarter Konzertveranstalter sich erneut zu einer Interessensgemeinschaft zusammen geschlossen. Diese basiert auf der bereits vor einigen Jahren ins Leben gerufenen „IG Live“, unter deren Banner die Zusammenarbeit auch in der Zukunft fungieren soll.

Bei dem Treffen, an dem Robin Bauer (Trash-A-Go-Go), Michael Schmidt (Stuttgart Rock Promotion), Mirjam Aichele (Music Circus Concertbüro), Matthias Mettmann (Chimperator Live), Melanie Becker (C2 Concerts) sowie Christine Merkel und Paul Woog (SKS Michael Russ) teilnahmen, wurden die wichtigsten Förderziele aus Sicht der Veranstaltungswirtschaft zusammengestellt.

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In einem ersten Schritt wird die Einrichtung eines Fonds empfohlen, aus dem alle nicht geförderten Veranstalter eine Unterstützung für Clubshows erhalten können, die sich an der Höhe der GEMA-Abgaben des letzten Jahres orientiert. In Hamburg wird dieses Modell seit geraumer Zeit erfolgreich umgesetzt, da es sich am Besucherinteresse orientiert und keine politisch motivierte Programmförderung ist.

Darüber hinaus sieht die IG LIVE die Umnutzung der ehemaligen Jägermeister-WG in ein Bandappartement als sinnvoll an, um die Übernachtungskosten zu senken. Eine direkte Unterstützung von Nachwuchsbands aus der Region Stuttgart wäre über die Einrichtung eines Supportband-Fonds möglich. Daneben sieht die IG Live Handlungsbedarf im Bereich der Mieten von Konzertsälen und –hallen in Stuttgart. Zur Förderung kleiner Konzerte und Clubshows werden insbesondere mehr, als auch günstigere, Werbeflächen benötigt, da eine reguläre Buchung von Plakatflächen die Budgets kleinerer und mittlerer Veranstaltungen nicht zulässt. Hier wären Vorschläge und Ideen seitens der Stadt wünschenswert, wie das anders geregelt werden könnte.

Grundsätzliche Intention aller Vorschläge ist es, eine Förderung zu schaffen, die generell der Veranstaltungsinfrastruktur in Stuttgart zu Gute kommt und somit ALLEN hier agierenden Konzertveranstaltern. Anders als bei einer gezielten Unterstützung nur einer Veranstaltung oder nur eines Veranstalters kann so die kulturelle Vielfalt in Stuttgart erhalten und vorangetrieben werden.

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