Highlights der Stuttgarter RETRO CLASSICS 2018

#messestuttgart #retroclassics

Von „A“ wie Auto-Kunst bis „Z“ wie Zweirad

Italienisches Lebensgefühl
Elegantes Design, rassige Maschinen – mit italienischen Zweirädern verbindet man im Allgemeinen mehr als nur Pferdestärken. Legendäre Namen wie Ducati, Laverda oder Moto Guzzi wecken Bilder und Emotionen. Mit der Campionato Italiano Velocità besitzt der „Stiefel“ im Mittelmeer zudem eine lange Motorrad-Rennsporttradition. Die Sonderschau „Italienische Motorräder“ des Allgemeinen Motorradsport-Clubs Leonberg e.V. (AMSC) bietet in der „Italien-Halle“ einen Überblick über die hohe Ingenieurskunst südlich der Alpen. (Halle 7)

Supersportwagen
Aus einer futuristisch wirkenden Studie des Chefdesigners Paul Bracq wurde von 1976 an einer der bekanntesten Klassiker des Münchener Autobauers BMW entwickelt: der M1. Das schließlich von Giorgio Giugiaro designte und in Stuttgart gefertigte Auto der Superlative wurde der staunenden Fachwelt 1978 beim Pariser Autosalon präsentiert. Bis Ende 1981 produzierte die eigens gegründete BMW Motorsport GmbH lediglich 460 Exemplare des schnittigen Kraftpakets. Einige sind nun im Rahmen der Sonderschau „40 Jahre BMW M1“ auf der RETRO CLASSICS ausgestellt. (Halle 4)

Traumautos
Das Interesse an exklusiven Liebhaberfahrzeugen wächst stetig: Manufakturwagen, Unikate und „junge Klassiker“, die noch nicht als Oldtimer im eigentlichen Sinne gelten, bilden unter dem Sammelbegriff NEO CLASSICS seit Längerem ein wichtiges Schwerpunktthema der RETRO CLASSICS Messen. Beim Erwerb der in aller Regel nicht ganz billigen Traumautos stehen weniger die Geldanlage als vielmehr Fahrspaß und Individualität im Vordergrund – wenngleich die erzielbare Wertsteigerung keinesfalls uninteressant ist. (Halle 5)

Retro Classics

Blick in die Schatzkammer
Der Ingenieur, Unternehmer und Stiftungsgründer Saulius Karosas gilt nicht nur als reichster Mann Litauens, sondern ist auch ein weltberühmter Sammler seltener Vorkriegs-Automobile. Auf der RETRO CLASSICS öffnet er die Tür zu seiner Schatzkammer einen Spaltbreit: Die hochkarätig bestückte Sonderschau der „SK Oldtimer Collection“ setzt unter anderem einen extrem seltenen Maybach DS 8 in Szene, von dem nur noch wenige Exemplare existieren. (Paul Horn Halle/Halle 10)

Kunst und Kfz
Am Fuße des Hohentwiel in Singen liegt das MAC, das Museum Art & Cars, wo die Südwestdeutsche Kunststiftung ihre Sammlung einer breiten Öffentlichkeit zugänglich macht. In regelmäßigen Wechselausstellungen wird dort Kunst in einen erfrischenden Dialog mit Automobilen gesetzt. Seine überregionale Bekanntheit verdankt das Museum nicht zuletzt einer bei Presse und Publikum vielbeachteten Ausstellung von Andy Warhols letztem Werkzyklus. Auf der RETRO CLASSICS stellen die MAC-Macher ihr ungewöhnliches Konzept vor. (Eingang Ost, Atrium)

…noch mehr Museen
Bei der größten Oldtimermesse der Welt kommt das Museum zum Besucher! Auf der Museums-Meile präsentieren sich vor allem bekannte Automobil- und Technik-Museen mit interessanten und seltenen Exponaten aus ihren Beständen – darunter das Oldtimermuseum Meßkirch, das Erwin Hymer Museum oder das Zündapp-Museum. Und wenn gerade keine „Retro“ ist? Im Museums-Alltag verstaubt das lebendige Kulturgut Automobil nicht zwangsweise auf Schaupodesten, sondern ist regelmäßig dort anzutreffen, wo es eigentlich hingehört – auf der Straße. Viele altehrwürdige Museums-Klassiker werden regelmäßig gefahren. (Eingang Ost)

Technisch die Nase vorn
Vor fünf Jahrzehnten begann Günther Irmscher mit dem Umrüsten erster Fahrzeuge für den Einsatz im Rennsport. Aus dem in einer simplen Doppelgarage eingerichteten Betrieb ist inzwischen eine internationale Firmengruppe mit Standorten in ganz Europa geworden, die zahlreiche Motorsport-Siege für sich verbuchen kann. Die Jubiläums-Ausstellung „50 Jahre Irmscher Automobilbau“ lässt auf der RETRO CLASSICS die Herzen aller Rennsport- und Tuningfans höher schlagen. (Paul Horn Halle/Halle 10)

Nützliche Riesen
Die Bulldog- und Schlepperfreunde Württemberg e.V. laden Fans historischer Landtechnik auf eine ganz besondere Zeitreise ein: Unter dem Titel „Ackergiganten“ zeigt der Verein eine wohl einmalige Sonderschau, in der die Motorisierung der Landwirtschaft umfassend dargestellt ist. Vom Dampfpflug über erste benzingetriebene Fahrzeuge bis hin zu modernen Großtraktoren gibt es manch beeindruckendes Nutzfahrzeug zu bestaunen – etwa jene frühen amerikanischen Zugmaschinen, die einst den Begriff des „Traktors“ prägten. (Alfred Kärcher Halle/Halle 8)

Über die RETRO CLASSICS Stuttgart:
Die größte Oldtimer-Messe der Welt ist seit ihrer Erstausgabe im Jahre 2001 mittlerweile selbst zum Klassiker geworden: Bei Liebhabern und Sammlern historischer Automobile, Markenrepräsentanten und Vertretern einschlägiger Oldtimer-Clubs gilt die internationale Plattform längst als Pflichtveranstaltung zum Auftakt der Oldtimer-Saison. Auf einer Gesamtfläche von rund 140 000 Quadratmetern überzeugt das einzigartige Messe-Konzept durch ein umfassendes Angebot an Oldtimern, Youngtimern, NEO CLASSICS, US-Cars, historischen Zweirädern und Nutzfahrzeugen ebenso wie durch ein erstklassiges Rahmenprogramm, eine riesige Fahrzeugverkaufsbörse und hochinteressante Sonderschauen.

Termin: 22. bis 25. März 2018, Messe Stuttgart
Weitere Informationen und Bilder zur RETRO CLASSICS 2018 im Internet unter www.retro-classics.de

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Eine Antwort zu Highlights der Stuttgarter RETRO CLASSICS 2018

  1. „Zurück zur Wertanlage für Liebhaber“

    Veranstalter, Aussteller und Besucher waren sich einig: Die 18. Ausgabe der Stuttgarter RETRO CLASSICS® war ein voller Erfolg! Obwohl die weltgrößte Oldtimermesse zeitgleich mit einer Veranstaltung in Nordrhein-Westfalen stattfand, schlug sich dies nur geringfügig in den Besucherzahlen nieder: Rund 87 000 Oldtimer-Fans wurden an den Drehkreuzen gezählt, lediglich zwei Prozent weniger als im Vorjahr. Grund für die Terminüberschneidung waren dringende bauliche Maßnahmen auf Seiten des Marktbegleiters gewesen.

    Karl Ulrich Herrmann, Geschäftsführender Gesellschafter der RETRO Messen GmbH, sieht im stabil guten Messebesuch Zeichen einer nachhaltigen Konsolidierung des Klassiker-Markts: „Mit Garagengold zu spekulieren, lohnt nicht mehr, dieser Hype ist vorbei. Klassische Automobile sind zunehmend wieder eine Wertanlage für Liebhaber, denen Fahrspaß und Individualität wichtiger sind als die Rendite auf dem Papier.“ Diese Entwicklung sei bereits bei der RETRO NIGHT am Donnerstagabend spürbar gewesen, die einen wahren Besucheransturm erlebt habe.

    Internationales Publikum
    Das Einzugsgebiet der RETRO CLASSICS® hat sich abermals erweitert: So begrüßte man diesmal nicht nur Gäste aus den europäischen Nachbarstaaten, sondern auch aus Australien oder Singapur. Insgesamt wird „die Retro“ immer internationaler: Etwa 15 Prozent der Besucher reisten aus dem Ausland an, eine Steigerung von 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die meisten Gäste kamen aus der Schweiz, gefolgt von Österreich, Frankreich und Italien. Den größten Zuwachs gab es aus der Alpenrepublik.

    Im Fokus des Besucherinteresses standen, neben Fahrzeugverkaufsbörse (31%) und Teilemarkt (30%), diesmal das Thema „Passione Italiana“ (24%), die Sonderschau BMW (24%), US Cars (22%), Historische Nutzfahrzeuge & Omnibusse (21%) und nicht zuletzt die NEO CLASSICS® (20%) − so das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage. Letzterer Wert freut Herrmann besonders: „Dieses Angebotssegment hat sich in den letzten Jahren hervorragend etabliert. Angesichts einer sich Szene, die sich mehr und mehr einer breiten Fahrkultur öffnet, stellt es einen bedeutenden Wachstumsmarkt dar.“

    Von einer Sättigung des Klassiker-Markts kann man ohnehin schwerlich sprechen: Zwar besitzt ein großer Teil der Retro-Besucher bereits einen oder mehrere Fahrzeuge, doch gaben 18 Prozent der Befragten an, sie wollten ihren Bestand erweitern und einen oder mehrere Oldtimer auf der Messe erwerben. Ein starkes Drittel davon (36%) hatte zum Zeitpunkt der Befragung bereits etwas gekauft oder bestellt, wiederum sechs Prozent aus dieser Gruppe investierten mehr als 100 000 Euro. Dabei zeigte sich erneut, dass die RETRO CLASSICS® nicht nur eine Messe für Privatsammler ist: Mit 33 Prozent lag der Fachbesucheranteil etwa auf Vorjahresniveau.

    Gute Kauflaune, zufriedene Aussteller
    Entsprechend zufrieden äußerten sich Aussteller: „Die Retro Classics ist jedes Jahr wieder ein Erlebnis“, sagte Helmut Rehm, Geschäftsführer der Herzog-Rehm Handels GmbH. „Wir begegneten hier einem sehr vielschichtigen, aufgeschlossenen Publikum mit gesteigertem Kaufinteresse. Klassiker sind inzwischen nicht mehr nur Investitionsobjekt, sondern auch Spaßmobil. Alles war sehr gut organisiert; uns wurde bei jedem Wunsch zu jeder Zeit professionell geholfen. Wir sind sehr zufrieden und kommen 2019 wieder.“ Dem stimmte Heinz Eberhart, Inhaber des Schweizer Anbieters Eberhart Classic, gerne zu: „Hier in Stuttgart trifft man auf ein kauffreudiges Publikum. Wir waren zum ersten Mal auf der Retro Classics und sind sehr zufrieden. Die Nachfrage war gut, der Verkauf ebenfalls. Obendrein konnten wir viele Kontakte knüpfen. Hier im Land von Mercedes und Porsche wollen wir das Thema BMW künftig noch stärker präsentieren. Nächstes Jahr kommen wir wieder − mit einem größeren Stand!“

    Positive Rückmeldungen gab es auch von den Besuchern, die durchschnittlich fast fünfeinhalb Stunden in den Hallen und auf den Piazze verweilten: Für 82 Prozent ist das Angebot der RETRO CLASSICS® nahezu vollständig, neun von zehn wollen die Messe weiterempfehlen. Insgesamt erhielt die RETRO CLASSICS® eine gleichbleibend gute Gesamtnote von 1,8.

    Die nächsten Ausgaben der RETRO CLASSICS® in Stuttgart (ohne Terminüberschneidungen mit Marktbegleitern) finden vom 7. bis 10. März 2019 und vom 27. Februar bis 1. März 2020 statt.