Slowenien: Zwei neue UNESCO Weltnaturerbe-Stätten und steigende Touristenzahlen

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Slowenien: Zwei neue UNESCO Weltnaturerbe-Stätten und steigende Touristenzahlen

München – Slowenien ist um zwei Welterbestätten reicher: Die UNESCO nahm jetzt den etwa 80 Hektar großen Krokar-Urwald im Süden des Landes sowie das Forstreservat Snežnik-Ždrocle in der Grenzregion zu Kroatien in seine prestigeträchtige Liste auf. Damit folgen die beiden Buchenwälder als geschützte Naturlandschaften auf die Höhlen von Škocjan, welche sich 30 Jahre lang als einziges slowenisches Weltnaturerbe auf der bekannten UNESCO-Aufstellung fanden.

Majda Rozina Dolenc, Direktorin des Slowenischen Fremdenverkehrsamts in Deutschland, freut sich über die Anerkennung: „Die Auszeichnung der UNESCO unterstreicht den Stellenwert, den Umweltschutz und ein verantwortungsvoller Umgang mit der Natur in Slowenien haben. Schon seit vielen Jahren setzen wir bewusst auf einen nachhaltigen Individualtourismus und freuen uns sehr über die internationale Anerkennung, die wir aktuell dafür bekommen.“ So wurde das Land zwischen Alpen und Adria erst im vergangenen Jahr zur ersten „Grünen Destination“ der Welt gekürt und erhielt im Frühling 2017 den World Legacy Award des Reisemagazins National Geographic Traveler. Majda Rozina Dolenc erklärt: „Nachhaltigkeit ist in Slowenien nicht nur ein Wort, sondern eine Lebensphilosophie – und das seit jeher. Gerade deutsche Gäste haben uns inzwischen als grünes Land entdeckt. Sie schätzen es nicht nur wegen seiner vielfältigen Landschaft und Biodiversität, sondern auch wegen seiner vielfältigen Kultur. Meistgefragt sind die Themen Aktivurlaub in der Natur der Alpen, an der Mittelmeerküste mit dem Karst-Hinterland sowie in den östlichen Landesteilen mit den slowenischen Thermen. Egal welche Art von Urlaub, immer ist auch hervorragende Gastronomie mit dabei, von traditionellen Gerichten bis hin zur Trendküche von Top-Köchen wie Ana Roš.“

Die in das UNESCO-Weltnaturerbe aufgenommenen Buchenwälder um Kočevje in Slowenien
Foto © Zdravko Turk

Auch die Gästezahlen zeigen, dass Slowenien als nachhaltiges, grünes Land immer beliebter wird, vor allem bei den Deutschen: So verzeichnete das Land zwischen Alpen und Adria in den ersten sechs Monaten dieses Jahres rund 29 Prozent mehr Ankünfte und etwas über 25 Prozent mehr Übernachtungen aus Deutschland. International stieg die Zahl der Ankünfte um 19,3 Prozent, die der Übernachtungen um knapp 17 Prozent. Bereits das Jahr 2016 war laut der Statistischen Quelle SURS mit 4,2 Millionen internationalen Ankünften und 10,8 Millionen internationalen Übernachtungen ein Rekordjahr. Aus Deutschland wurden erstmals absolut 295.000 Ankünfte und 775.000 Übernachtungen erreicht.

Slowenien gilt als das drittwaldreichste Land in Europa, die Hälfte seiner Fläche ist von Bäumen bedeckt. Ein Drittel der Gesamtfläche steht unter Naturschutz, um die hier beheimatete Flora und Fauna nachhaltig zu bewahren. Ein Nationalpark, drei Regional- und 44 Landschaftsparks verteilen sich über die vielfältigen Landschaftsformen vom Karst über die Alpen bis hin zur Pannonischen Ebene. Die nun ausgezeichneten Buchenwälder, die auch zum Natura 2000-Netzwerk zählen, sind ein weiteres Beispiel dafür, wie unberührte Natur in Slowenien wachsen und fortbestehen kann. Das bekommen auch Urlauber vermittelt. Deshalb lautete beispielsweise schon im Jahr 2010 das Motto auf der Internationalen Tourismusbörse ITB „CO2 neutral – Slowenien maximal“. In diesem Jahr konnte das Land als „Convention & Culture Partner“ der Messe noch mehr Besuchern einen Einblick in die grüne Destination geben.

Für Rückfragen und Broschürenwünsche steht das Slowenische Fremdenverkehrsamt unter der Rufnummer 089/29161202 oder per E-Mail an slowenien.de@slovenia.info zur Verfügung.

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